holla ins kalte deutschland,
die letzte woche war sehr lustig und schoen. am montag und dienstag arbeiten wir ganz normal von 8 bis 13 uhr und haben nachmittags spanisch. am mittwoch ist dann unsere grosse weihachtsfeier im orphanage mit allen volunteers und den kindern. insgesamt sind wir 35 leute und wir im haus haben uns entschlossen fuer alle zu kochen... es gibt suppe, lasagne und einen riesen truthahn. alle zusammen sitzen wir in dem essraum, der so ungefaehr fuer 15 leute gemacht ist , wie die huehner auf der stange und es ist die hoelle los: die kinder groehlen und schwatzen lauthals, die babies wechseln sich mit schreien ab und jeder der eine hand frei hat rennt in die kuechje um essen auf den tisch zu bringen- es ist super chaotisch aber auch total nett mit all den aufgeregten kindern:) nach dem essen verkleidet sich greig (einer von uns) als weihnachtsmann und als es klingelt und er zur tuer rein kommt sind die kinder voelligh ausser sich. sie springen herum , schreien und lachen und zeigen mit riesigen augen auf den verkleideten greig, der durch seine verkleidung nichts sieht und deshalb verzweifelt versucht den eingan durch die tuer zu finden und im tuerrahmen heangt. zwei kinder sind so veraengstigt, dass sie am ganzen koerper schlottern und weinen. es macht totalen spass die geschenke zu verteilen, weil die kinder es kaum fassen koennen und sich so freuen-sogar die babies haben ihren spass und wuseln zischen unseren fuessen herum. die meisten trauen sich sogar auf greigs schos und versuchen in die kamera zu laecheln, wobei sie meistens aengstlich den komischen rot gekleideten mann anschielen;)
ab donnerstag haben wir dann frei und unsere feier geht los. die meisten beginnen mit dem trinken am fruehen nachmittag und den ganzne tag leauft musik. wenn wir morgens nach einer langen nacht in die keuche kommen laufen schon auf den laptops peinliche videos und fotos vom vorherigen abend. wir sitzen im wohnzimmer, schaune filme, spielen spiele... es ist wirklcih ein komplett anderes weihnachtsfest als sonst.einerseits vermissen wir natuerlcih unsere familien und freunde, aber andereseits geniesse ich auch , dass es an weihnachten mal 30 grad hat und wir am heiligabend co-card fahren gehen:) weil drei jungs hier irgendwelche wetten verloren haben muessen die den ganzen tag in kostuemen rum laufen: greig als jungfrau maria, matt als jesuskind(matt ist geschaetzte 1,90) und roisin als lahma. man kann sich vorstellen wie die leute geguckt haben... am freitag kochen wir dann alle zusammen ein riesen essen mit turkey, stuffing, gemeuse, salaten, brot und wein. danach werden die wichtelgeschenke ausgetauscht, die wir fuereinander vorbereitet haben. wir sind wirkclihn eine total lustige truppe und es wird eigetnlcih den ganzen tag gelacht. gestern sind dann drei leute abgereist und am mittwoch verlassen ja auch wir das haus. ich bin schon traurig dass die fuenf wochen wirkclih schon um sind , aber vielleciht treffen wir einige auf unserem trip wieder in suedamerika.
morgen gehts aber erst nal fue rdrei tage in 4000 meter hoehe auf den colca canion und cih bin schon sehr gepannt. wir werden wandern, in kleinen doerfern schlafen , in heissen quellen baden... hoffentlich vertragen wir die hoehe!
davon werde cih dann bald berichten. wir kommen danch fuer drei weitere tage hier ins haus zurueck um silvester ncoh in arequipa zu verbringen- dann gehts endgueltig weiter nach bolivien.
viele liebe gruesse nach hause, ihr fehlt mir
eure tonia
Sonntag, 27. Dezember 2009
Freitag, 18. Dezember 2009
tag ?? keine ahnung welches datum wir haben...war nicht meine woche,)
...da bin ich wieder-von den toten auferstanden,)
leider kann cih zu dieser woche nicht viel sagen, weil ich naemlich bis auf meine vier zimmerwaende nicht viel gesehen habe die woche. aber irgendwie gehoert so eine krankheit wohl auch zu einer reise dazu -deswegen ein kleiner bericht:
seid sonntag hab ich halsschmerzen, die von tag zu tag schlimmer werden. am dienstag bin ich dann endgueltig so weit im bett zu bleiben, weil jetzt naemlich auch meine glieder weh tun, ich voellig erschoepft bin und nur noch schlafen will. gegen abend bekomme ich dann fieber und bin total doesig im kopf und nicht mehr so recht aufnahmefaehig fuer den abendlichen trubel im haus:)- kann keine einzige frage auf anhieb beantworten und starre ziellos umher...
am mittwoch habe ich das gefuehl, dass mein hals besser ist, habe dafuer aber kopfschmerzen und schlafe eigentlich den ganzen tag, lese oder hoere hoerspiele an. charlotte kommt und geht: zur arbeit, von arbeit nachhause, kochen, kurz schlafen, vom haus zum spansich, von spanisch zurueck und dann das abendprogramm...und ich drehe mich waehrenddessen so dreimal um.
am donnerstag wache ich auf und habe heftigste schmerzen auf der gesamten linken gesicht und hals haelfte, habe bauchschmerzen und fuehle mich noch miserabler. ausserdem sinkt meine stimmung langsam in den keller, weil ich seid drei tagen nichts tue als rum liegen und zweimal am tag mein zimmer verlassen um was zu essen. ausserdem soll ich so oft es geht halswickel machen, die so dick sind, dass ich meinen kopf nciht mehr drehen kann, d.h. ich liege voellig regungslos im bett und kann nur die augen drehen um auszumachen was neben mir vor sich geht. mittlerweile kann ich auch die schrecklcihen kinderlieder vom kindergarten nebenan mitsingen und hab mich an die techno versionen von weihnachtsliedern gewoehnt...
heute morgen dann ENDLICH besserung:)) an arbeit ist zwar nicht zu denken, aber ich verbringe heute sogar mehr zeit ausserhalb meines zimmers als drinnen.
heute hat greig geburtstag und wir werden essen gehen und danch im haus feiern. spaeter solls auch noch in einen club gehen. mal schauen wie lange ichs mache. sonst ist fuers wochenende nicht viel geplant, ausser die drei weihnachtsfeiern planen, die naechste woche anstehen. wir werden fuer 35 leute kochen im orphanage und auhc alle volunteers aus dem haus sind eingeladen. und am 25. ist dann eine grosse party hier mit 17 leuten. wir kochen gross und warscheinlich gehen wir abends alle zusammen weg...freue mich schon wahnsinnig drauf und bin natuerlich gespannt auf so ein ganz anderes weihnachtsfest wie sonst!
ich hoffe euch allen geht es gut ,
ich vermisse euch
eure toni
leider kann cih zu dieser woche nicht viel sagen, weil ich naemlich bis auf meine vier zimmerwaende nicht viel gesehen habe die woche. aber irgendwie gehoert so eine krankheit wohl auch zu einer reise dazu -deswegen ein kleiner bericht:
seid sonntag hab ich halsschmerzen, die von tag zu tag schlimmer werden. am dienstag bin ich dann endgueltig so weit im bett zu bleiben, weil jetzt naemlich auch meine glieder weh tun, ich voellig erschoepft bin und nur noch schlafen will. gegen abend bekomme ich dann fieber und bin total doesig im kopf und nicht mehr so recht aufnahmefaehig fuer den abendlichen trubel im haus:)- kann keine einzige frage auf anhieb beantworten und starre ziellos umher...
am mittwoch habe ich das gefuehl, dass mein hals besser ist, habe dafuer aber kopfschmerzen und schlafe eigentlich den ganzen tag, lese oder hoere hoerspiele an. charlotte kommt und geht: zur arbeit, von arbeit nachhause, kochen, kurz schlafen, vom haus zum spansich, von spanisch zurueck und dann das abendprogramm...und ich drehe mich waehrenddessen so dreimal um.
am donnerstag wache ich auf und habe heftigste schmerzen auf der gesamten linken gesicht und hals haelfte, habe bauchschmerzen und fuehle mich noch miserabler. ausserdem sinkt meine stimmung langsam in den keller, weil ich seid drei tagen nichts tue als rum liegen und zweimal am tag mein zimmer verlassen um was zu essen. ausserdem soll ich so oft es geht halswickel machen, die so dick sind, dass ich meinen kopf nciht mehr drehen kann, d.h. ich liege voellig regungslos im bett und kann nur die augen drehen um auszumachen was neben mir vor sich geht. mittlerweile kann ich auch die schrecklcihen kinderlieder vom kindergarten nebenan mitsingen und hab mich an die techno versionen von weihnachtsliedern gewoehnt...
heute morgen dann ENDLICH besserung:)) an arbeit ist zwar nicht zu denken, aber ich verbringe heute sogar mehr zeit ausserhalb meines zimmers als drinnen.
heute hat greig geburtstag und wir werden essen gehen und danch im haus feiern. spaeter solls auch noch in einen club gehen. mal schauen wie lange ichs mache. sonst ist fuers wochenende nicht viel geplant, ausser die drei weihnachtsfeiern planen, die naechste woche anstehen. wir werden fuer 35 leute kochen im orphanage und auhc alle volunteers aus dem haus sind eingeladen. und am 25. ist dann eine grosse party hier mit 17 leuten. wir kochen gross und warscheinlich gehen wir abends alle zusammen weg...freue mich schon wahnsinnig drauf und bin natuerlich gespannt auf so ein ganz anderes weihnachtsfest wie sonst!
ich hoffe euch allen geht es gut ,
ich vermisse euch
eure toni
Samstag, 12. Dezember 2009
bis tag 113
hallo ihr alle,
die zweite woche arbeit ist rum, es ist samstag abend und ich sitze hier in dem von leuten wimmelnden haus und geniesse die gemuetlcihe stimmung.
in der zweiten woche haben wir fruehschicht und die ist viel viel mehr mein ding!ich arbeite drei tage alleine mit jill-einem neuen maedel, weil die charlotte krnak im bett liegt! die schicht geht von 8 bis 13 uhr und wir haben den nachmittag fuer uns-abgesehen natuerlich vom spanischkurs von 16-18 uhr. die arbeit ist ziemlcih dieselbe wie letzte woche: babies fuettern, mit ihnen spielen, wickeln, buegeln, waesche aufhaengen, abwaschen, raeume aufraeumen und putzen... aber langsam gewoehnen wir uns an die anstrengung und in der frueh sind wir einfach auch viel fitter und besser drauf! auserdem sind die babies auch einfach so goldig und lieb! es tut einem schon in der seele weh zu wissen dass sie nie erleben eine mutter oder vaterperson zu haben.ich will mir nicht vortsellen wie das leben aussehen wuerd ohne eltern...
meistens schauen wir nachmittags greys anatomy und kochen:) oder hauen uns eine stunde aufs ohr. ja-und abends ist hier ja auch immer viel los mit all den leuten. mittlerweile sind wir 15 leute im haus und es ist toll! gestern waren eir alle zusammen weg in zwei verschiedenen clubs die meisten betrinken sich aufs uebelste,) und wir tanzen die ganze nacht. man kann hier einfahc super weggehen... heute ist das haus ziemlcih lange ruhig weil alle schlafen...und heute nachmittag backen charlotte, ich und jenni (ein maedel von hier) vier stunden lang plaetzchen!! es macht total viel spass und wir hoeren weihnachtsmusik dazu. langsam kommt die weihnachtlcihe stimmung doch auf-mit dem dekorierten haus und dem weihnachtsbaum, den wir diese woche zusammen geschmuekt haben! er steht glitzernd und blinkend im wohnzimmer und es riecht nach warmen plaetzchen...
jetzt werden wir alle zusammen essen und einen filmeabend machen. und morgen gehts auf ein fest in der schule (von unserer organisation).
wir haben jetzt noch 2 wochen arbeiten in arequipa, obwohl die zweite woche nur zwei tage arbeit sind, weil so viele weihnachtsfeste sind. und neachstes wochenende ist der vulkan geplant.
mal sehen was die neachste woche so bringt-es wird sicher wieder viel los sein...
seid ganz lieb gegruesst und viele druecker nach hause
eure tonia
die zweite woche arbeit ist rum, es ist samstag abend und ich sitze hier in dem von leuten wimmelnden haus und geniesse die gemuetlcihe stimmung.
in der zweiten woche haben wir fruehschicht und die ist viel viel mehr mein ding!ich arbeite drei tage alleine mit jill-einem neuen maedel, weil die charlotte krnak im bett liegt! die schicht geht von 8 bis 13 uhr und wir haben den nachmittag fuer uns-abgesehen natuerlich vom spanischkurs von 16-18 uhr. die arbeit ist ziemlcih dieselbe wie letzte woche: babies fuettern, mit ihnen spielen, wickeln, buegeln, waesche aufhaengen, abwaschen, raeume aufraeumen und putzen... aber langsam gewoehnen wir uns an die anstrengung und in der frueh sind wir einfach auch viel fitter und besser drauf! auserdem sind die babies auch einfach so goldig und lieb! es tut einem schon in der seele weh zu wissen dass sie nie erleben eine mutter oder vaterperson zu haben.ich will mir nicht vortsellen wie das leben aussehen wuerd ohne eltern...
meistens schauen wir nachmittags greys anatomy und kochen:) oder hauen uns eine stunde aufs ohr. ja-und abends ist hier ja auch immer viel los mit all den leuten. mittlerweile sind wir 15 leute im haus und es ist toll! gestern waren eir alle zusammen weg in zwei verschiedenen clubs die meisten betrinken sich aufs uebelste,) und wir tanzen die ganze nacht. man kann hier einfahc super weggehen... heute ist das haus ziemlcih lange ruhig weil alle schlafen...und heute nachmittag backen charlotte, ich und jenni (ein maedel von hier) vier stunden lang plaetzchen!! es macht total viel spass und wir hoeren weihnachtsmusik dazu. langsam kommt die weihnachtlcihe stimmung doch auf-mit dem dekorierten haus und dem weihnachtsbaum, den wir diese woche zusammen geschmuekt haben! er steht glitzernd und blinkend im wohnzimmer und es riecht nach warmen plaetzchen...
jetzt werden wir alle zusammen essen und einen filmeabend machen. und morgen gehts auf ein fest in der schule (von unserer organisation).
wir haben jetzt noch 2 wochen arbeiten in arequipa, obwohl die zweite woche nur zwei tage arbeit sind, weil so viele weihnachtsfeste sind. und neachstes wochenende ist der vulkan geplant.
mal sehen was die neachste woche so bringt-es wird sicher wieder viel los sein...
seid ganz lieb gegruesst und viele druecker nach hause
eure tonia
Samstag, 5. Dezember 2009
Tag 95-98
hey ihr lieben,
eine woche ist rum, voll von arbeit, spanisch und kindergeschrei:)
die arbeit ist wirklcih heftig!! wir fangen immer um 1 uhr mittags an und muessen erst einmal die 4 babies fuettern, wobei wir gleichzeitig halbe akrobatik uebungen machen muessen, damit sie genug abgelenkt sind, um ihnen den brei blitzschnell reinzuschaufeln. sie matschen sich von oben bis unten voll und es dauert eine ewigkeit. danach gehts aufs spieldach, wo wir sie vom blumenessen, dreckbeschmieren und waesche-von-den-weascheleinen-reisen abhalten. aber das macht eigentich auch immer ziemlihen spass, weil es so nett ist, wie die da auf ihren kleinen autos rumduesen und voellig fasziniert mit baukloetzen spielen. spaeter versuchen wir sie zum schlafen zu bringen, was meistens ziemlich hoffnungslos ist und ausserdem eine schweisstreibende angelegeneheit:) danach muessen wir die waesche abheangen, buegeln und auf die zimmer verteilen, wobei meistens einer bei den babies bleiben muss. im nebenzimmer liegen ausserdem noch die 2 ganz kleinen babies, auf die wir auch ein auge haben muessen, waehrend die schulkinder, die um diese zeit eintreffen, schreiend und kreischend herumtoben. die werden dann aber bald zum hausaufgaben-machen verbannt in ein anderes zimmer. ich wuerde da gerne auch ein bisschen helfen, weil es mal ganz angenehm waehre nicht nur mit babies zu spielen, aber die frauen im orphanage wollen uns bei den babies.
wenn die kleinen schreihaelse dann wieder wach sind breiten wir eine grosse decke auf dem boden aus und sie duerfen wieder spielen. natuerlcih geht dann das grosse gerangel los und der eine haut dem anderen das babyklo ueber den kopf, waehrend zwei die gelegenheit nutzen um durch unsere absperrungen zu buechsen und sich dahinter die schmutzigen windeln ins gesicht und den mund zu klatschen. aber natuerlcih sind die kleinen auch unglaublcih suess und bringen uns viel zum lachen und es ist toll sie mit den kleinsten dingen voellig vom hocker zu hauen: z.b. ist es eines der aufregensten dinge sich mit ihnen ans offene fenster zu stellen und auf die strasse zu gucken. sie zeigen dann mit riesen grossen augen hinaus und brabbeln und quitschen vor sich hin. nebenbei machen natuerlich noch alle gleichzeitig in die windeln, die wir dann wechseln muessen. manchmal muss einer von uns das bad von den 11 schulkindern putzen. es ist wirklcih schlimm zu sehen, wie unhygienisch und dreckig das alles ist!! ich benuetze fuer das voellig verdreckte klo, die ablagen, das waschbecken und die dusche den selben lappen seid tagen und man kann sich vorstellen, wie ein klo von 11 schulkindern und kindergartenkindern aussieht, von denen viele eigentlcih noch zu klein sind um ein klo zu benutzten. naja- wir sind trotzdem froh mal ein bisschen ruhe zu haben und wenn das klo dann wieder gut aussieht und nach apfelschaumgel riecht freut man sich gleich mit den kindern mit:)
um 5 gehts dann mit den kleinen zum abendessen , wo der grosse zirkus wieder los geht...und danach muessen wir sie ins bett bringen, was so lange dauert,dass wir meistens eine halbe stunde laenger bleiben muessen. zum schluss fehlt einem dann aber auch einfach die geduld und man hat das grosse beduerfnis die kinder gegen die wand zu klatschen. ausserdem geht das staendeige hochheben und buecken wahnsinnig auf den ruecken und am ende fuehle ich mich wie geraedert.
voellig erschoepft und mit piependen ohren wir dann um halb sieben das haus und freuen uns auf einen ruhigen, lustigen abend mit den anderen im voulnteerhaus. wir kochen , schauen filme oder gehen in das cafe um die ecke um spiele zu spielen.
gestern abend war eine grosse pokernacht bei uns im haus, zu der auch die leute aus der schule gekommen sind, dioe in einem anderen haus wohnen. es war ein sehr lustiger abend! ja- und jetzt gehe ich dann gleich mit 3 anderen wieder ins orphanage , weil wir die kinder abholen um mit ihnen in den park fuer 2 stunden zu gehen. das haben sich zwei leute ausgedacht, um die frauen im heim zu entlasten. ich bin gerade nciht so euphorisch, weil es samstag halb aht uhr morgens ist und ich schon wieder arbeite,) charlotte ist so fertig von der woche, dass sie mit einer kleinen grippe im bett liegt! wir muessen uns an dieses arbeitspensum wohl noch ein bisschen gewoehnen...
heute abend wollen wir alle zusammen tanzen gehen ine ein paar clubs hier- es ist ziemlcih was los am wochenende! ja und am sonntag werde ich wohl nicht machen als im bett liegen und endlcih mal wieder eine seite zu lesen!-achja und wir zuenden eine kerze auf unserem selbst gebasteleten adventskranz an!!
auf montag freue ich mich schon, weil da den ganzen tag das haus weihnachtlich dekoriert wird und weihnachtsmusik laeuft:) und neachste woche wird vielleicht auch das erste mal plaetzchen gebacken...
naechste woche haben wir fruehschicht-also von 8 bis 1 uhr auf die ich mich auch schon sehr freue, weil wir dann den anchmitag haben fuer uns!
so,jetzt wisst ihr also mal bescheid, was wir so den ganzen tag machen!
bald mehr...
ich denke viel an euch,
eure tonia
eine woche ist rum, voll von arbeit, spanisch und kindergeschrei:)
die arbeit ist wirklcih heftig!! wir fangen immer um 1 uhr mittags an und muessen erst einmal die 4 babies fuettern, wobei wir gleichzeitig halbe akrobatik uebungen machen muessen, damit sie genug abgelenkt sind, um ihnen den brei blitzschnell reinzuschaufeln. sie matschen sich von oben bis unten voll und es dauert eine ewigkeit. danach gehts aufs spieldach, wo wir sie vom blumenessen, dreckbeschmieren und waesche-von-den-weascheleinen-reisen abhalten. aber das macht eigentich auch immer ziemlihen spass, weil es so nett ist, wie die da auf ihren kleinen autos rumduesen und voellig fasziniert mit baukloetzen spielen. spaeter versuchen wir sie zum schlafen zu bringen, was meistens ziemlich hoffnungslos ist und ausserdem eine schweisstreibende angelegeneheit:) danach muessen wir die waesche abheangen, buegeln und auf die zimmer verteilen, wobei meistens einer bei den babies bleiben muss. im nebenzimmer liegen ausserdem noch die 2 ganz kleinen babies, auf die wir auch ein auge haben muessen, waehrend die schulkinder, die um diese zeit eintreffen, schreiend und kreischend herumtoben. die werden dann aber bald zum hausaufgaben-machen verbannt in ein anderes zimmer. ich wuerde da gerne auch ein bisschen helfen, weil es mal ganz angenehm waehre nicht nur mit babies zu spielen, aber die frauen im orphanage wollen uns bei den babies.
wenn die kleinen schreihaelse dann wieder wach sind breiten wir eine grosse decke auf dem boden aus und sie duerfen wieder spielen. natuerlcih geht dann das grosse gerangel los und der eine haut dem anderen das babyklo ueber den kopf, waehrend zwei die gelegenheit nutzen um durch unsere absperrungen zu buechsen und sich dahinter die schmutzigen windeln ins gesicht und den mund zu klatschen. aber natuerlcih sind die kleinen auch unglaublcih suess und bringen uns viel zum lachen und es ist toll sie mit den kleinsten dingen voellig vom hocker zu hauen: z.b. ist es eines der aufregensten dinge sich mit ihnen ans offene fenster zu stellen und auf die strasse zu gucken. sie zeigen dann mit riesen grossen augen hinaus und brabbeln und quitschen vor sich hin. nebenbei machen natuerlich noch alle gleichzeitig in die windeln, die wir dann wechseln muessen. manchmal muss einer von uns das bad von den 11 schulkindern putzen. es ist wirklcih schlimm zu sehen, wie unhygienisch und dreckig das alles ist!! ich benuetze fuer das voellig verdreckte klo, die ablagen, das waschbecken und die dusche den selben lappen seid tagen und man kann sich vorstellen, wie ein klo von 11 schulkindern und kindergartenkindern aussieht, von denen viele eigentlcih noch zu klein sind um ein klo zu benutzten. naja- wir sind trotzdem froh mal ein bisschen ruhe zu haben und wenn das klo dann wieder gut aussieht und nach apfelschaumgel riecht freut man sich gleich mit den kindern mit:)
um 5 gehts dann mit den kleinen zum abendessen , wo der grosse zirkus wieder los geht...und danach muessen wir sie ins bett bringen, was so lange dauert,dass wir meistens eine halbe stunde laenger bleiben muessen. zum schluss fehlt einem dann aber auch einfach die geduld und man hat das grosse beduerfnis die kinder gegen die wand zu klatschen. ausserdem geht das staendeige hochheben und buecken wahnsinnig auf den ruecken und am ende fuehle ich mich wie geraedert.
voellig erschoepft und mit piependen ohren wir dann um halb sieben das haus und freuen uns auf einen ruhigen, lustigen abend mit den anderen im voulnteerhaus. wir kochen , schauen filme oder gehen in das cafe um die ecke um spiele zu spielen.
gestern abend war eine grosse pokernacht bei uns im haus, zu der auch die leute aus der schule gekommen sind, dioe in einem anderen haus wohnen. es war ein sehr lustiger abend! ja- und jetzt gehe ich dann gleich mit 3 anderen wieder ins orphanage , weil wir die kinder abholen um mit ihnen in den park fuer 2 stunden zu gehen. das haben sich zwei leute ausgedacht, um die frauen im heim zu entlasten. ich bin gerade nciht so euphorisch, weil es samstag halb aht uhr morgens ist und ich schon wieder arbeite,) charlotte ist so fertig von der woche, dass sie mit einer kleinen grippe im bett liegt! wir muessen uns an dieses arbeitspensum wohl noch ein bisschen gewoehnen...
heute abend wollen wir alle zusammen tanzen gehen ine ein paar clubs hier- es ist ziemlcih was los am wochenende! ja und am sonntag werde ich wohl nicht machen als im bett liegen und endlcih mal wieder eine seite zu lesen!-achja und wir zuenden eine kerze auf unserem selbst gebasteleten adventskranz an!!
auf montag freue ich mich schon, weil da den ganzen tag das haus weihnachtlich dekoriert wird und weihnachtsmusik laeuft:) und neachste woche wird vielleicht auch das erste mal plaetzchen gebacken...
naechste woche haben wir fruehschicht-also von 8 bis 1 uhr auf die ich mich auch schon sehr freue, weil wir dann den anchmitag haben fuer uns!
so,jetzt wisst ihr also mal bescheid, was wir so den ganzen tag machen!
bald mehr...
ich denke viel an euch,
eure tonia
Dienstag, 1. Dezember 2009
tag 90 und 91
hallo hallo,
heute war mein zweiter tag im orphanage und ich wollte eine erste wertung abgeben:) :
morgens haben wir erst mal von 10 bis 12 spanisch einzelunterricht und das ist super, weil man total viel lernt in der kirzen zeit! aber dandach fuehle ich mich als haette ich zu lange in der achterbahn gesessen, so wirr ist mein kopf-bin halt nichts mehr gewohnt:)
danach gehts dann gleich weiter zum arbeiten. das orphanage ist ein grosses haus mit innenhof und dachterasse und alles ist sehr einfach und schlicht. es gibt ein baby zimmer, fuer die 4 babies, ein maedchen zimmer und eins fuer jungs. insgesamt sinds 17 kinder. wir spielen eigentlcih die meiste zeit mit den babies draussen auf dem dach, wickeln sie und geben ihnen zu essen. sie robben und trotten herum und stecken alles in den mund und in die nase, was nicht bei drei auf dem baum ist. ich bin aber auch ganz froh mal was aufzuraeumen oder im haus zu helfen, weil man da ein bisschen mehr zu tun hat und die zeit nicht so schleicht. um 2 uhr kommen die anderen kinder von der schule und ihnen "helfen" wir dann bei den hauaufgaben. - eigentlcih halten wir sie glaub eher ab, weil wir ja kein spanisch koennen:) aber dafuer lande ich meistens auf einem kleinen stuhl in der mitte und male den kindern giraffen, loewen und autos. sie sind alle ziemlich interessier und von allen seiten umarmen mich kleine aermchen und streichen fasziniert ueber meine helle haut. man muss sie aber bei laune halten, weil sie schnell aufdrehen und dann kein halt mehr ist. es ist schon heftig zu sehen, wie diese kinder aufwachsen: sie tragen abgewetzte kleider und die schulausruestung besteht aus zerfetzten buechern und ein paar stiften. ausserdem sind sie im heim sehr streng und alles folgt genauen regeln... das , was mich am meisten bewegt hat , sind die zwei saeuglinge- 36 und 54 Tage alt. charlotte und ich haben sie heute 2 stunden auf dem arm, fuettern sie und wiegen sie in den schlaf. es ist unglaublcih wie klein sie sind und dass sie keine richtige bezugsperson haben- genau wie alle anderen hier, weil die volunteeers ja staendig weachseln. es gint zwar drei frauen , die immer da sind, aber das ist natuerlich viel zu wenig fuer so viele kinder.
abends bin ich immer total kaputt und wir fallen hier nur aufs sofa und schauen filme und lesen:)
heute war mein zweiter tag im orphanage und ich wollte eine erste wertung abgeben:) :
morgens haben wir erst mal von 10 bis 12 spanisch einzelunterricht und das ist super, weil man total viel lernt in der kirzen zeit! aber dandach fuehle ich mich als haette ich zu lange in der achterbahn gesessen, so wirr ist mein kopf-bin halt nichts mehr gewohnt:)
danach gehts dann gleich weiter zum arbeiten. das orphanage ist ein grosses haus mit innenhof und dachterasse und alles ist sehr einfach und schlicht. es gibt ein baby zimmer, fuer die 4 babies, ein maedchen zimmer und eins fuer jungs. insgesamt sinds 17 kinder. wir spielen eigentlcih die meiste zeit mit den babies draussen auf dem dach, wickeln sie und geben ihnen zu essen. sie robben und trotten herum und stecken alles in den mund und in die nase, was nicht bei drei auf dem baum ist. ich bin aber auch ganz froh mal was aufzuraeumen oder im haus zu helfen, weil man da ein bisschen mehr zu tun hat und die zeit nicht so schleicht. um 2 uhr kommen die anderen kinder von der schule und ihnen "helfen" wir dann bei den hauaufgaben. - eigentlcih halten wir sie glaub eher ab, weil wir ja kein spanisch koennen:) aber dafuer lande ich meistens auf einem kleinen stuhl in der mitte und male den kindern giraffen, loewen und autos. sie sind alle ziemlich interessier und von allen seiten umarmen mich kleine aermchen und streichen fasziniert ueber meine helle haut. man muss sie aber bei laune halten, weil sie schnell aufdrehen und dann kein halt mehr ist. es ist schon heftig zu sehen, wie diese kinder aufwachsen: sie tragen abgewetzte kleider und die schulausruestung besteht aus zerfetzten buechern und ein paar stiften. ausserdem sind sie im heim sehr streng und alles folgt genauen regeln... das , was mich am meisten bewegt hat , sind die zwei saeuglinge- 36 und 54 Tage alt. charlotte und ich haben sie heute 2 stunden auf dem arm, fuettern sie und wiegen sie in den schlaf. es ist unglaublcih wie klein sie sind und dass sie keine richtige bezugsperson haben- genau wie alle anderen hier, weil die volunteeers ja staendig weachseln. es gint zwar drei frauen , die immer da sind, aber das ist natuerlich viel zu wenig fuer so viele kinder.
abends bin ich immer total kaputt und wir fallen hier nur aufs sofa und schauen filme und lesen:)
Samstag, 28. November 2009
tag 87- 89
servus,
heute ist ein super tag! um sechs stehe ich auf um frueh genug fertig zu sein fuers water rafting. mit einer stunde verspaetung (typisch peruanisch:)) gehts dann mit dem bus zum "chilli lake", wo wir in surf anzuege schluepfen und eine kleine einfuehrung kriegen. es gibt drei befehle: vorwaerts paddeln, rueckwaerts paddeln und ins boot setzen, falls es zu wild wird-sehr simple...
aber schon nach ein paar minuten im boot merken wir dass das so einfach nciht ist! die stroemung ist ganz schoen stark und das passeln ziemcih anstrengend und bald kommen die ersten wilderen stroemungen und abhaenge! und ab da wirds dann so lustig: wir schiessen mit dem gesamten boot mit fuenf leuten den fluss runter, drehen mit dem ganzen ding, schlittern rueckwerts, bleiben auf felse heangen und bekommen eine menge wasser ins gesicht. das wasser ist wahnsinnig kalt und zu allem ueberfluss schmeisst der guide mich und charlotte auch ncoh kopfueber ins wasser. aber ich finds super und nach jedem ueberstandenen manoever groehlen wir uns die seele aus dem leib,) charlotte springt aber sogar von einem ziemlcih hohen felsen in den fluss!!
spaeter warten berge von lasagne, brot und wein auf uns, weil die zwei italienerinnen aus unserem haus gekocht haben. ein paar aus australien ist heute auhc angekommen und die sind auch sehr sympatisch. nachdem uns gestern vier verlassen haben, sind wir jetzt also 9 leute , die gerade schwatzend im esszimmer sitzen!
jetzt gehts dann gleich auf ein peruanisches tanzfestival-bin schon sehr gespannt und vielleciht gehen wir danach ncoh weg...
die letzten tage waren auch noch sehr cool und gemuetlcih. wir schlafen meist aus, sporteln, fruehstuecken und gehen in die stadt. die sonne scheint jeden tag und ein angenehmer wind blaesst. das was man hier am meisten besichtigen kann sind kirchen und wir warn mittlerweile in vier verschiedenen ("cathedrol", "st. augustin", "st. francisco" und "la campania"). sie sind sehr hell und dadurch freundlcih und es sit schoen sich kurz hineinzusetzen und einfach nur zu gucken. fast ueberall stehen frische, riesengrosse blumenstraeusse herum. aber vieles ist auch sehr kitschig und glitzerig und die figuren der heiligen sehen alle ziemlcih gruselig aus mit ihren glaenzenden, toten plastikgesichtern.
morgen ist unser letzter freier tag-dann geht die arbeit und der spanisch kurs los...
bin gespannt was uns da erwartet.
davon dann das naechste mal!
viele gruesse nach hause ins kalte deutschland
heute ist ein super tag! um sechs stehe ich auf um frueh genug fertig zu sein fuers water rafting. mit einer stunde verspaetung (typisch peruanisch:)) gehts dann mit dem bus zum "chilli lake", wo wir in surf anzuege schluepfen und eine kleine einfuehrung kriegen. es gibt drei befehle: vorwaerts paddeln, rueckwaerts paddeln und ins boot setzen, falls es zu wild wird-sehr simple...
aber schon nach ein paar minuten im boot merken wir dass das so einfach nciht ist! die stroemung ist ganz schoen stark und das passeln ziemcih anstrengend und bald kommen die ersten wilderen stroemungen und abhaenge! und ab da wirds dann so lustig: wir schiessen mit dem gesamten boot mit fuenf leuten den fluss runter, drehen mit dem ganzen ding, schlittern rueckwerts, bleiben auf felse heangen und bekommen eine menge wasser ins gesicht. das wasser ist wahnsinnig kalt und zu allem ueberfluss schmeisst der guide mich und charlotte auch ncoh kopfueber ins wasser. aber ich finds super und nach jedem ueberstandenen manoever groehlen wir uns die seele aus dem leib,) charlotte springt aber sogar von einem ziemlcih hohen felsen in den fluss!!
spaeter warten berge von lasagne, brot und wein auf uns, weil die zwei italienerinnen aus unserem haus gekocht haben. ein paar aus australien ist heute auhc angekommen und die sind auch sehr sympatisch. nachdem uns gestern vier verlassen haben, sind wir jetzt also 9 leute , die gerade schwatzend im esszimmer sitzen!
jetzt gehts dann gleich auf ein peruanisches tanzfestival-bin schon sehr gespannt und vielleciht gehen wir danach ncoh weg...
die letzten tage waren auch noch sehr cool und gemuetlcih. wir schlafen meist aus, sporteln, fruehstuecken und gehen in die stadt. die sonne scheint jeden tag und ein angenehmer wind blaesst. das was man hier am meisten besichtigen kann sind kirchen und wir warn mittlerweile in vier verschiedenen ("cathedrol", "st. augustin", "st. francisco" und "la campania"). sie sind sehr hell und dadurch freundlcih und es sit schoen sich kurz hineinzusetzen und einfach nur zu gucken. fast ueberall stehen frische, riesengrosse blumenstraeusse herum. aber vieles ist auch sehr kitschig und glitzerig und die figuren der heiligen sehen alle ziemlcih gruselig aus mit ihren glaenzenden, toten plastikgesichtern.
morgen ist unser letzter freier tag-dann geht die arbeit und der spanisch kurs los...
bin gespannt was uns da erwartet.
davon dann das naechste mal!
viele gruesse nach hause ins kalte deutschland
Mittwoch, 25. November 2009
tag 85 und 86
hello,
heute machen wir mal einen ruhigen tag im volunteer house, lesen, schreiben briefe, liegen faul im garten und versuchen uns irgendwie abzukuehlen von der hitze hier!
langsam gewoehnen wir uns an peru und sind mittlerweile ganz gut im taeglcihen leben:) wir haben ueberall unsere eigenen klorollen und seifen dabei (weils die hier oft nicht gibt), benutzten nur wasser aus verpackten flaschen und merken uns immer brav die taxinummer und den namen des fahrers.-das hat uns die touristen polizei gesagt, falls man ueberfallen wird kann man spater aussagen von wo der fahrer war(sehr beruhigend,oder!? ,)).
gestern feallt den ganzen tag das wasser in der gesamten stadt aus, d.h. man kann nirgns aufs klo gehen und sich den ganzen tag nciht die haende oder das gesicht waschen.
naja- das ist peru...
gestern haben wir einen schoenen tag in arequipa verbracht und uns "santa catalina" angeschaut. das ist ein altes kloster-eigentlcih mehr eine eigene stadt in der stadt. dort haben frueher nonnen ihr leben in voelliger abgeschiedenheit verbracht-ohne kontakt zur ausenwelt oder zu ihren familien. mit heftigsten hunger tagen, schlaflosen neachten und stundenlangem beten wollten sie gott neaher kommen. ich finde das auf der einen seite voellig uebertriebn und schrecklcih, aber auf der anderen seite ist das auch total faszinierend und spannend. die vielen wunderscheonen gebaeude sind noch eingerichtet wie damals. mit schlafzimmern, waschraeumen, riesigen kuechen und dicken mauern. 3 stunden wandern wir durch diese wunderschoene kleine stadt und ich bin so beeindruckt von den bunten mauern und den schoenen gassen. dieses kloster wurde von der UNESCO im jahr 2000 als weltkultur erbe nummer 1 erklaert!!
spaeter bummeln wir nch durch die strassen und kaufen ein paar peru-freundlcihe kleider ein: weite, kurze hosen und luftige tops. anders haelt man das hier kaum aus...
abends kochen wir in der grossen kueche und gehen mit den leuten zusammen in ein cafe, wo wir was trinken und uno spielen:) -sehr netter abend!
die naechsten tage erkunden wir noch ein bisschen die stadt und am wochenende gehst dann mit allen hier zum waterrafting:)) da freue ich mich schon sehr drauf!
und das wochenende drauf besteigen wir fuer 3 tage einen vulkan und uebernachten in einem kleinen dorf...
bin sehr gespannt was mcih erwartet
heute machen wir mal einen ruhigen tag im volunteer house, lesen, schreiben briefe, liegen faul im garten und versuchen uns irgendwie abzukuehlen von der hitze hier!
langsam gewoehnen wir uns an peru und sind mittlerweile ganz gut im taeglcihen leben:) wir haben ueberall unsere eigenen klorollen und seifen dabei (weils die hier oft nicht gibt), benutzten nur wasser aus verpackten flaschen und merken uns immer brav die taxinummer und den namen des fahrers.-das hat uns die touristen polizei gesagt, falls man ueberfallen wird kann man spater aussagen von wo der fahrer war(sehr beruhigend,oder!? ,)).
gestern feallt den ganzen tag das wasser in der gesamten stadt aus, d.h. man kann nirgns aufs klo gehen und sich den ganzen tag nciht die haende oder das gesicht waschen.
naja- das ist peru...
gestern haben wir einen schoenen tag in arequipa verbracht und uns "santa catalina" angeschaut. das ist ein altes kloster-eigentlcih mehr eine eigene stadt in der stadt. dort haben frueher nonnen ihr leben in voelliger abgeschiedenheit verbracht-ohne kontakt zur ausenwelt oder zu ihren familien. mit heftigsten hunger tagen, schlaflosen neachten und stundenlangem beten wollten sie gott neaher kommen. ich finde das auf der einen seite voellig uebertriebn und schrecklcih, aber auf der anderen seite ist das auch total faszinierend und spannend. die vielen wunderscheonen gebaeude sind noch eingerichtet wie damals. mit schlafzimmern, waschraeumen, riesigen kuechen und dicken mauern. 3 stunden wandern wir durch diese wunderschoene kleine stadt und ich bin so beeindruckt von den bunten mauern und den schoenen gassen. dieses kloster wurde von der UNESCO im jahr 2000 als weltkultur erbe nummer 1 erklaert!!
spaeter bummeln wir nch durch die strassen und kaufen ein paar peru-freundlcihe kleider ein: weite, kurze hosen und luftige tops. anders haelt man das hier kaum aus...
abends kochen wir in der grossen kueche und gehen mit den leuten zusammen in ein cafe, wo wir was trinken und uno spielen:) -sehr netter abend!
die naechsten tage erkunden wir noch ein bisschen die stadt und am wochenende gehst dann mit allen hier zum waterrafting:)) da freue ich mich schon sehr drauf!
und das wochenende drauf besteigen wir fuer 3 tage einen vulkan und uebernachten in einem kleinen dorf...
bin sehr gespannt was mcih erwartet
Sonntag, 22. November 2009
tag 82 und 83
hello everybody,
seid drei tagen sind wir jetzt hier in ariquipa im volunteerhouse und es ist super!!
wir wohnen in einem total gemuetlichen haus mit einer grossen kueche, wo jeder selbst kochen kann und eigene feacher hat, einem wohnzimmer voller sofas und filme, einem kleinen garten und einem grossen esszimmer. unser eigenes zimmer ist auch ziemlich gross und wir haben jeder so viele faecher fuer unser zeug!!:) es ist so toll mal nicht aus dem rucksack zu leben und sich breit zu machen...gestern waren wir auhc schon gross einkaufen und haben uns gut eingedeckt mit viel gutem zeug! die leute hier sind sehr nett und unkompliziert und machen vuiel zusammen: filme abende, gemeinsam weggehen, backen... ich finde es toll mal so viel menschen um mich zu haben und fuehle mich wohl. heuter abend gehen wir gemeinsam essen und gestern haben wir einen film geguckt.
gestern sind charlotte und ich auch mal ein bisschen durch ariquipa gestreift und ich war total verbluefft!die stadt ist so anders , wie die anderen staedte , die wir schon gesehen haben: sauber, wunderschoene haeuser, tolle restaurants, viel gruen und keiner guckt uns bloed hinterher. die menschen sind hier auch angezogen wie wir und nicht so aufdringlcih!
alles in allem denke ich dass wir hir eine tolle zeit haben werden und bin schon total gespannt wie die arbeit wird, die erst in einr woche beginnt!!
bis dahin werden wir die stadt weiter erkunden und uns einleben. das einzigste was gerade ein bisschen nervt ist , dass ich oft hoellische kopfschmerzen habe, weil ariquipa so hoch liegt! 2380 meter hoch liegt die stadt und das merke ich ganz schoen. beim moregndlcihen sport schnaufen wir wie verrueckt und meine augen treanen eigentlcih den ganzen tag.
bis ganz bald und viele liebe gruesse und dreucker nachhause
seid drei tagen sind wir jetzt hier in ariquipa im volunteerhouse und es ist super!!
wir wohnen in einem total gemuetlichen haus mit einer grossen kueche, wo jeder selbst kochen kann und eigene feacher hat, einem wohnzimmer voller sofas und filme, einem kleinen garten und einem grossen esszimmer. unser eigenes zimmer ist auch ziemlich gross und wir haben jeder so viele faecher fuer unser zeug!!:) es ist so toll mal nicht aus dem rucksack zu leben und sich breit zu machen...gestern waren wir auhc schon gross einkaufen und haben uns gut eingedeckt mit viel gutem zeug! die leute hier sind sehr nett und unkompliziert und machen vuiel zusammen: filme abende, gemeinsam weggehen, backen... ich finde es toll mal so viel menschen um mich zu haben und fuehle mich wohl. heuter abend gehen wir gemeinsam essen und gestern haben wir einen film geguckt.
gestern sind charlotte und ich auch mal ein bisschen durch ariquipa gestreift und ich war total verbluefft!die stadt ist so anders , wie die anderen staedte , die wir schon gesehen haben: sauber, wunderschoene haeuser, tolle restaurants, viel gruen und keiner guckt uns bloed hinterher. die menschen sind hier auch angezogen wie wir und nicht so aufdringlcih!
alles in allem denke ich dass wir hir eine tolle zeit haben werden und bin schon total gespannt wie die arbeit wird, die erst in einr woche beginnt!!
bis dahin werden wir die stadt weiter erkunden und uns einleben. das einzigste was gerade ein bisschen nervt ist , dass ich oft hoellische kopfschmerzen habe, weil ariquipa so hoch liegt! 2380 meter hoch liegt die stadt und das merke ich ganz schoen. beim moregndlcihen sport schnaufen wir wie verrueckt und meine augen treanen eigentlcih den ganzen tag.
bis ganz bald und viele liebe gruesse und dreucker nachhause
Freitag, 20. November 2009
Tag 79-81
hi hi,
unsere drei tage in nasca sind rum und in zwei stunden geht unser bus in acht stunden nach ariquipa!-unser wohnort fuer die naechsten vier wochen. es fuelht sihc seltsam an mal so lange an einem ort zu bleiben und ich bin so gespannt wie diese zeit wird!!arbeiten, spanisch lernen, haushalt fuehren...und mal nicht aus dem rucksack leben:) einerseits freue ich mich total drauf und geniesse es mal einen ort laenger fuer uns zu haben und in einer peruanischen stadt zu leben. aber ich glube ich muss mich auch dran gewoehnen nicht unterwegs zu sein. naja das werde ich ja bald erfahren!!
die drei tage waren auch wieder ziemlcih ruhig, weil charlotte sich eine hartnaeckige erkaeltung eingefangen hat mit schnupfen, halsweh und ohrenschmerzen. (keine ahnung wie sie das bei den 35 grad geschafft hat;)) da ich aber nicht mehr sitzen und liegen kann mache ich die gegend en bisschen alleine unsicher.
am ersten tag mache ich eine tour zu nascas aquaedukt mit. ein guide faehrt mit uns dorthin und erklaer ganz viele, intressante sachen darueber. es ist unglaublich wie dieses kleine rinnsal, was da so traege dahin fliesst, die stadt versoregn kann. das meiste von dem wasser kommt aus den bergen und wird jedes jahr weniger. man merkt das hier aber auch sehr, weil das wasser verglecihsweise teuer ist und das wasser aus der leitung nur sehr wenig kommt und nach faulen eiern riecht.
mit mir sin ein kanadier und sein schwager, der aus peru kommt. sie sind sehr nett und sprechen sogar beide deutsch:) der kanadier ist echt ein original: er fragt den fuehrer loecher in den bauch und lacht sich standig kaputt uebr seine eigenen komentare, die keiner vertsteht. mit dem wird die tour jedenfalls nicht langweilig,)
abends laufe wir durch die strassen der stadt. nasca ist eine kleine stadt mit unglaubih kaputten starssen, vielen strassenverkaeufern und einem schoenen marktplatz, der abnds bunt beleuchtet wird. hunderte von hunden und katzen laufen herum und der verkehr ist ein einziges chaos. wir setze uns in ein schoenes restaurant, auf eine holzterasse, von wo aus man die belebte strasse unter uns beobachten kann und geniessen den warmen abend.
am 2. tag stehe ich fruegh auf , weil ich auf den flugzeug triop ueber die nasca-lines mitmache. beim warten auf dn bus lerne ich ein total liebes paerchen aus kanada kennen. sie sind so um die 40, machen gerade urlaub hier und arbeiten bei der airforce als professionelle piloten von militaerfliegern. sie erzeahlen total interessante sachen uber ihren job und die ausbildung beim militaer. zu uns stoest dann ncoh ein 27 jaehriger mathestudent aus deutschland, der auch sehr nett ist! mit dieser truppe gehst dan los und wenig spaeter sitzen wir in dem 5-mann flieger. es ist ein komisches fluggefuehl-wackelg, langsam und einfach super!! der blck ist dr hammer: die wueste, die schwarz-roten berge, die lines und die wenigen greunflaechen die mitten drin auftauchen. die sonne scheint, ein leihcter wind geht und kein geraeusch als das rattern des propellers...
mit dem studenten treffen wir uns dann abends nch fuer einen kleinen stadtbummel und zum essen.
die naechte sind hier eher schrecklich:) um halb zehn abends fangen die hunde an wie verrueckt zu bellen, um ein uhr nachts heulen drei katzen vor dem fenster, als wuerde man ihnen das fl abziehen und um halb vier kraehen etwa 30 haehne um die wette. im hotel wird uns erzehlt, dass neben uns eine horde von kampfheahnen ausgebildet wird!!
so-jetzt muss ich aber los zum bus...
bis ganz bald
achja die charlotte hat neue bilder hochgeladen auf ihrem blog!!
unsere drei tage in nasca sind rum und in zwei stunden geht unser bus in acht stunden nach ariquipa!-unser wohnort fuer die naechsten vier wochen. es fuelht sihc seltsam an mal so lange an einem ort zu bleiben und ich bin so gespannt wie diese zeit wird!!arbeiten, spanisch lernen, haushalt fuehren...und mal nicht aus dem rucksack leben:) einerseits freue ich mich total drauf und geniesse es mal einen ort laenger fuer uns zu haben und in einer peruanischen stadt zu leben. aber ich glube ich muss mich auch dran gewoehnen nicht unterwegs zu sein. naja das werde ich ja bald erfahren!!
die drei tage waren auch wieder ziemlcih ruhig, weil charlotte sich eine hartnaeckige erkaeltung eingefangen hat mit schnupfen, halsweh und ohrenschmerzen. (keine ahnung wie sie das bei den 35 grad geschafft hat;)) da ich aber nicht mehr sitzen und liegen kann mache ich die gegend en bisschen alleine unsicher.
am ersten tag mache ich eine tour zu nascas aquaedukt mit. ein guide faehrt mit uns dorthin und erklaer ganz viele, intressante sachen darueber. es ist unglaublich wie dieses kleine rinnsal, was da so traege dahin fliesst, die stadt versoregn kann. das meiste von dem wasser kommt aus den bergen und wird jedes jahr weniger. man merkt das hier aber auch sehr, weil das wasser verglecihsweise teuer ist und das wasser aus der leitung nur sehr wenig kommt und nach faulen eiern riecht.
mit mir sin ein kanadier und sein schwager, der aus peru kommt. sie sind sehr nett und sprechen sogar beide deutsch:) der kanadier ist echt ein original: er fragt den fuehrer loecher in den bauch und lacht sich standig kaputt uebr seine eigenen komentare, die keiner vertsteht. mit dem wird die tour jedenfalls nicht langweilig,)
abends laufe wir durch die strassen der stadt. nasca ist eine kleine stadt mit unglaubih kaputten starssen, vielen strassenverkaeufern und einem schoenen marktplatz, der abnds bunt beleuchtet wird. hunderte von hunden und katzen laufen herum und der verkehr ist ein einziges chaos. wir setze uns in ein schoenes restaurant, auf eine holzterasse, von wo aus man die belebte strasse unter uns beobachten kann und geniessen den warmen abend.
am 2. tag stehe ich fruegh auf , weil ich auf den flugzeug triop ueber die nasca-lines mitmache. beim warten auf dn bus lerne ich ein total liebes paerchen aus kanada kennen. sie sind so um die 40, machen gerade urlaub hier und arbeiten bei der airforce als professionelle piloten von militaerfliegern. sie erzeahlen total interessante sachen uber ihren job und die ausbildung beim militaer. zu uns stoest dann ncoh ein 27 jaehriger mathestudent aus deutschland, der auch sehr nett ist! mit dieser truppe gehst dan los und wenig spaeter sitzen wir in dem 5-mann flieger. es ist ein komisches fluggefuehl-wackelg, langsam und einfach super!! der blck ist dr hammer: die wueste, die schwarz-roten berge, die lines und die wenigen greunflaechen die mitten drin auftauchen. die sonne scheint, ein leihcter wind geht und kein geraeusch als das rattern des propellers...
mit dem studenten treffen wir uns dann abends nch fuer einen kleinen stadtbummel und zum essen.
die naechte sind hier eher schrecklich:) um halb zehn abends fangen die hunde an wie verrueckt zu bellen, um ein uhr nachts heulen drei katzen vor dem fenster, als wuerde man ihnen das fl abziehen und um halb vier kraehen etwa 30 haehne um die wette. im hotel wird uns erzehlt, dass neben uns eine horde von kampfheahnen ausgebildet wird!!
so-jetzt muss ich aber los zum bus...
bis ganz bald
achja die charlotte hat neue bilder hochgeladen auf ihrem blog!!
Dienstag, 17. November 2009
tag 76-78
griasts eich ,)
sitze hier gerade im affenheissen nasca, 3 stunden weiter suedlich als ica! heute frueh nehmen wir den bus hierher und fahren in unsr hostel. eigentlcih wollen wir etwas untrnehmen-uns die stadt anschauen, aber wir gluehen schon vom rum stehen...nachmittags braucht man hier wirklcih nichts machen. auf der fahrt nach nasca durchqueren wir die wueste auf einer meist schnurgeraden strasse- es sieht wirklich unglaublich aus, wie sich diese zweispurige linie durch den sand zieht und nichts drum herm als diese staubige, leere welt.
erst abends wagen wir uns auf die strasse, laufen ein bisschen durch die innenstadt und gehen lecker peruanisch essen. bis jetzt hatten wir mit dem essen wirklcih glueck- es ist immer frisch , schmeckt gut und sogar die charlotte, als vegetarierin, findet was.
achja ich wollt ja noch was rzaehlen: an unserem zweiten tag in ica gehen wir noch sand boarden !! und es ist so der hammer:
mit einem grossen truck fahren wir los- das ding macht einen riesen laerm und vibriert wie ein tracktor. wir muessen uns anschnallen wie in einer heftigen achterbahnnd ein bisschen mulmig wird mir schon,)
als wir die duenen erreihen drueckt der fahrer aufs gas und wir preschen ueber die ersten berge. es ist echt so geilo-besser wie jede achterbahn. wir springen zum teil mit dem gesamten truck ueber die riesigen sandhuegel und fahren fast senkrecht rauf und runter. mamchmal ist es so steil, dass wir den boden vor uns nicht sehen koennen, bevor wir hinunterstuerzen. wir schreien uns die seele aus dem leib...
zwischendrin halten wir an zum sand boarden. das ist gar nciht so einfach ud man ist auch ziemih langsam. viel witziger ist das "stomach boarden"- dabei legen wir uns flach mit dem bauch auf das holzbrett und rauschen mit dem kopf vorran und nur zentimeter vom boden entfernt die steilen abheange runter. es macht echt total viel spass...zum schluss schauen wiruns nch den sonnenuntergang an und es wird ganz still. die wueste ist schon ein phaenomen...
am letzten tag liegen wir nur faul am pool, lesen und ueben ein bisschen spanisch. abends sitzen wir dann auf den duenen mit blick auf die oase, trinken bier und geniessen den sonnenuntergang:)
sitze hier gerade im affenheissen nasca, 3 stunden weiter suedlich als ica! heute frueh nehmen wir den bus hierher und fahren in unsr hostel. eigentlcih wollen wir etwas untrnehmen-uns die stadt anschauen, aber wir gluehen schon vom rum stehen...nachmittags braucht man hier wirklcih nichts machen. auf der fahrt nach nasca durchqueren wir die wueste auf einer meist schnurgeraden strasse- es sieht wirklich unglaublich aus, wie sich diese zweispurige linie durch den sand zieht und nichts drum herm als diese staubige, leere welt.
erst abends wagen wir uns auf die strasse, laufen ein bisschen durch die innenstadt und gehen lecker peruanisch essen. bis jetzt hatten wir mit dem essen wirklcih glueck- es ist immer frisch , schmeckt gut und sogar die charlotte, als vegetarierin, findet was.
achja ich wollt ja noch was rzaehlen: an unserem zweiten tag in ica gehen wir noch sand boarden !! und es ist so der hammer:
mit einem grossen truck fahren wir los- das ding macht einen riesen laerm und vibriert wie ein tracktor. wir muessen uns anschnallen wie in einer heftigen achterbahnnd ein bisschen mulmig wird mir schon,)
als wir die duenen erreihen drueckt der fahrer aufs gas und wir preschen ueber die ersten berge. es ist echt so geilo-besser wie jede achterbahn. wir springen zum teil mit dem gesamten truck ueber die riesigen sandhuegel und fahren fast senkrecht rauf und runter. mamchmal ist es so steil, dass wir den boden vor uns nicht sehen koennen, bevor wir hinunterstuerzen. wir schreien uns die seele aus dem leib...
zwischendrin halten wir an zum sand boarden. das ist gar nciht so einfach ud man ist auch ziemih langsam. viel witziger ist das "stomach boarden"- dabei legen wir uns flach mit dem bauch auf das holzbrett und rauschen mit dem kopf vorran und nur zentimeter vom boden entfernt die steilen abheange runter. es macht echt total viel spass...zum schluss schauen wiruns nch den sonnenuntergang an und es wird ganz still. die wueste ist schon ein phaenomen...
am letzten tag liegen wir nur faul am pool, lesen und ueben ein bisschen spanisch. abends sitzen wir dann auf den duenen mit blick auf die oase, trinken bier und geniessen den sonnenuntergang:)
Sonntag, 15. November 2009
tag 73- 76
buenos tardes nach deutschland,
ich schreibe hier gerade aus einer oase, called ¨huacachina¨, die zu ica gehoert. aber - wie immer erst mal zu den vorherigen tagen:
am freitag machen wir in lima noch einen gemuetlihen tag- schlafen aus und gehen laufen. in unserem zimmer lernen wie ein nettes maedel aus oesterreich kennen. sie heisst ina, kommt ays wien und hat gerade ihr medizinstudium abgeschlossen. sie ist total lieb und bekleitet uns zum fruehstuecken und erzaehlt von ihrem bereits 2 monatigen trip durch zentralamerika. sie kann uns ein paar nuetzliche tips geben und nimmt uns ein bisschen die angst- sie ist alleine unterwegs und blond und ihr ist nichts passiert:) mit ihr zusammen machen wr dann eine kliene tour zu einer alten pyramide und machen eine tour mit. es ist sehr interessant- die vorfahren der incas haben sie erbaut und haben dor religioese feste gefeiert mit menschenopfern und heftigsten rauschmitteln. bei der fuehrund lernen wir noch einen typen und ein maedchen kennen, die aus australien kommen und zusammen ein paar wchen reisen. mit ihnen und der ina gehen wir dann abends essen und was trinken . es ist ein lustiger abend- noch drei weitere freunde von den australiern sind dabei und wir trinken viele ¨pisco sour¨- der national cocktail hier:) immer wieder kommen kinder mit suessigkeiten oder frauen mit zigarretten an unseren tisch und wollen uns was verkaufen. und in der 3. bar steht dann auf einmal ein blumenverkaeufer zwischen uns , fuchtelt mit seinem riesen strauss herum und faselt vor sich hin. ich haette dem ersten impuls folgen sollen und gleich nachschaune sollen- denn erst 10 minuten spaeter bemerke ich, dass meine handtasche weg ist...am 4. tag in suedamerika!!
es ist nichts wichtiges drin,weil wir sehr vorsichtig sind.- nur mein fake-geldbeutel und mein geliebter schal, aber ich bin trotzdem geschockt und traurig. naja etwas gutes hat es: wir sind jetzt noch vorsichtiger, haben saemtlche dokumente nur noch als kopien dabei und haben unsere rucksaecke diebstahlsicherer gepackt.
ich hoffe suedamerika zeigt bald auch mal ein freundlciheres gesicht...
gestern gehts dann ganz in der fureh ls nach ica mit dem bus. und wir koennen kaum fassen wo wir da drin sitzen: riesen, gemuetliche sitze, fernseher, vollklimatitiert, internet am buseigenen pc, essen und getreanke und meine decke riecht nach blumen:) und das alles fuer 10 dollar fuer fuenf stunden.
die gegend die draussen am fenster vorebi zieht kenne ich nur aus zeitschriften. alles um uns herum ist wueste und alle paar minuten taucht ein mini doerfchen auf mit ungefaehr 20 huetten aus lehm, wellblech und stroh. ueberall haengt bunte waesche an leinen , hunde schlafen im schatten und kleine kinder laufen barfuss durch die staubigen ¨strassen¨. eine schule taucht auf, die aus nichts besteht , als vier hohen mauern mit fenstern ohne scheiben.alls ist volle muell und plastiktueten fliegen herum.
nach 5 stunden kommen wir dann in ica an und nehmen gleich ein taxi in die oase. es ist der hammer- alles ist voller duenen und auf einmal taucht ein winziges dorf auf, das um einen kleinen see gebaut ist. es ist ziemlih touristisch und alles um den see ist voller restaurants und bars, kinder plantschen im wasser und im hintergrund sieht man sand- boarder die duenen runter kurven. wir checken in eins der drei hotels hier ein und es ist sehr schoen und gepflegt und hat sogar eien pool und ein gutes restaurant!! seid gestern liegen wir hier also am pool und schauen auf diese staubige welt um uns herum...es ist ziemlcih heiss und mein gesamter koerper ist abends von einer duennen sandschicht ueberzogen.
heute gehen wir dann selbst sand-boarden und mit einem truck die duenen entlang rasen. bin schon sehr gespannt und freue mich auf den sonnenunergang den wir von den duenen aus sehen werden:)
ich schreibe hier gerade aus einer oase, called ¨huacachina¨, die zu ica gehoert. aber - wie immer erst mal zu den vorherigen tagen:
am freitag machen wir in lima noch einen gemuetlihen tag- schlafen aus und gehen laufen. in unserem zimmer lernen wie ein nettes maedel aus oesterreich kennen. sie heisst ina, kommt ays wien und hat gerade ihr medizinstudium abgeschlossen. sie ist total lieb und bekleitet uns zum fruehstuecken und erzaehlt von ihrem bereits 2 monatigen trip durch zentralamerika. sie kann uns ein paar nuetzliche tips geben und nimmt uns ein bisschen die angst- sie ist alleine unterwegs und blond und ihr ist nichts passiert:) mit ihr zusammen machen wr dann eine kliene tour zu einer alten pyramide und machen eine tour mit. es ist sehr interessant- die vorfahren der incas haben sie erbaut und haben dor religioese feste gefeiert mit menschenopfern und heftigsten rauschmitteln. bei der fuehrund lernen wir noch einen typen und ein maedchen kennen, die aus australien kommen und zusammen ein paar wchen reisen. mit ihnen und der ina gehen wir dann abends essen und was trinken . es ist ein lustiger abend- noch drei weitere freunde von den australiern sind dabei und wir trinken viele ¨pisco sour¨- der national cocktail hier:) immer wieder kommen kinder mit suessigkeiten oder frauen mit zigarretten an unseren tisch und wollen uns was verkaufen. und in der 3. bar steht dann auf einmal ein blumenverkaeufer zwischen uns , fuchtelt mit seinem riesen strauss herum und faselt vor sich hin. ich haette dem ersten impuls folgen sollen und gleich nachschaune sollen- denn erst 10 minuten spaeter bemerke ich, dass meine handtasche weg ist...am 4. tag in suedamerika!!
es ist nichts wichtiges drin,weil wir sehr vorsichtig sind.- nur mein fake-geldbeutel und mein geliebter schal, aber ich bin trotzdem geschockt und traurig. naja etwas gutes hat es: wir sind jetzt noch vorsichtiger, haben saemtlche dokumente nur noch als kopien dabei und haben unsere rucksaecke diebstahlsicherer gepackt.
ich hoffe suedamerika zeigt bald auch mal ein freundlciheres gesicht...
gestern gehts dann ganz in der fureh ls nach ica mit dem bus. und wir koennen kaum fassen wo wir da drin sitzen: riesen, gemuetliche sitze, fernseher, vollklimatitiert, internet am buseigenen pc, essen und getreanke und meine decke riecht nach blumen:) und das alles fuer 10 dollar fuer fuenf stunden.
die gegend die draussen am fenster vorebi zieht kenne ich nur aus zeitschriften. alles um uns herum ist wueste und alle paar minuten taucht ein mini doerfchen auf mit ungefaehr 20 huetten aus lehm, wellblech und stroh. ueberall haengt bunte waesche an leinen , hunde schlafen im schatten und kleine kinder laufen barfuss durch die staubigen ¨strassen¨. eine schule taucht auf, die aus nichts besteht , als vier hohen mauern mit fenstern ohne scheiben.alls ist volle muell und plastiktueten fliegen herum.
nach 5 stunden kommen wir dann in ica an und nehmen gleich ein taxi in die oase. es ist der hammer- alles ist voller duenen und auf einmal taucht ein winziges dorf auf, das um einen kleinen see gebaut ist. es ist ziemlih touristisch und alles um den see ist voller restaurants und bars, kinder plantschen im wasser und im hintergrund sieht man sand- boarder die duenen runter kurven. wir checken in eins der drei hotels hier ein und es ist sehr schoen und gepflegt und hat sogar eien pool und ein gutes restaurant!! seid gestern liegen wir hier also am pool und schauen auf diese staubige welt um uns herum...es ist ziemlcih heiss und mein gesamter koerper ist abends von einer duennen sandschicht ueberzogen.
heute gehen wir dann selbst sand-boarden und mit einem truck die duenen entlang rasen. bin schon sehr gespannt und freue mich auf den sonnenunergang den wir von den duenen aus sehen werden:)
Donnerstag, 12. November 2009
tag 70 bis 72
hey hey,
seid drei tagen sind wir jetzt in lima- peru und es gibt viel zu erzaehlen!
alles hier ist fremd und neu und interessant und schrecklich zugleich.
am 09.11. kommen wir um 23:30 in lima am flughafen an und ein typ vom hostel wartet mit einem schild, um uns abzuholen, auf dem steht: charlotte Kasanitschoff :)
wir fahren 30 minuten durch das naechtlcihe lima und ich bete die ganze zeit, dass eer uns heil am hostel absetzt. tausend horror gescichten geistern mir im kopf rum, die mit leute ueber peru mal erzaehlt haben: raubuerfall, kidnapping, vergewaltigung. es macht es auch nciht gerade besser, dass dfer fahrer mitten in einer einsamen strasse anhaelt, aussteigt und zu einem anderen auto laeuft, wo ein typ drin sitzt. es stellt sich heraus dass das sein papa war...und wir komen natuerlich auch heil im hostel an, dass in einer guten gegend limas liegt!
an unserem ersten tag erkunden wir die gegend wo wir wohnen- ein stadtviertel, das "miraflores" heisst. die strassen sind voellig kaputt und es stehen eine menge heruntergekommene, halb fertige heauser herum. der verkehr ist hier der absolute wahnsinn: alles ist brechend voll mit autos, busen und taxis, die schaepernd und knatternd die strasse entlang donnern. ich frsage mich wie manche dieser autos uebrhaupt noch fahren koennen, so wie die aussehen. z.t. kann man von aussen das innere der motorhaube sehen und kaum eins hat noch beide spiegel oder lichter. in den engen strassen steht die luft und die abgase treiben uns die traenen in die augen. charlotte laeuft nur noch mit schal vor dem gesicht rum, weil sie angst hat lungenkrebs zu bekommen,)
auf den starssen passier es uns oft, dass autos regelrechte blocker reinhauen um uns anzuschauen und viele augenpaare folgen uns auf den starssen. ein bauarbeiter, der im dritten stock eines hauses draussen dran haengt und ziegelsteine von unten zugeworfen(!!) bekommt, laesst sie promp fallen als er uns vorebi laufen sieht. vor allem die kleinen maedchen hier starren mich aus ihren dunklen augen voellig fassungslos an und mustern mich von kopf bis fuss.
die satdt ist nicht besonders schoen! zum meer hin faellt sie abrupt ab und man sieht das lehmige land ins meer reichen. ausserdem gibt es nciht viel fuer uns anzuschauen in miraflores...
abends kochen wir, trinken wisky (wie uebrigens vor und nach jedem essen, um den magen zu desinfizieren:)) und setzten uns noch fuer ein bier in die hauseigene bar. ich denke ich werde eine entziehungskur brauchen wenn ich nachhause komme!
am zweiten tag schauen wir uns "barranco", ein weiteres viertel der stadt, an. es ist ein huebsches viertel und wir bummeln durch eine buecherei und ein museum und setzten uns an einen platz, wo suedamerikanische musik gespielt wird. manch haeuser hier koennten aus filmkulissen stammen, mit ihren bunten farben und den verschlungenen holzveranden.
abends kochen wir wieder und unterhalten uns mit einem maedel und einem typen, die schon seid 2 monaten durch suedamerika reisen. se sind nett und geben uns nuetzliche tips.
heute machen wir eine groessere tour ins zentrum von lima. hier gibts dann auch mehr zu sehen: lima s groesste einkaufsstrasse, viele kirchen und museen und schoen plaetze mit alten brunnen und statuen... die einkaufsstrasse hat genau drei verschiedene arten von geschaeften: schuhlaeden, optiker und apotheken, die sich zig fach aneinander reihen, nur unterbrochen von restaurants und essensstaenden. leider sind die meisten restaurants hier echt ziemlcih fertig und heruntergekommen.
wir schaune uns die kathedrale von lima an, was ziemlich beeindruckend ist, laufen ncoh durch zwei andere kirchen und besunchen ein museum. kurz machen wir auch eine pause am marktplatz. die laute schienen touristen hier gewoehnt zu sein und wir koennen unbmerkt selber ein bisschen die menchen hier beobachten:) ploetzlich stehen drei maedels vor uns mit bloecken und fragen, ob wir bei einem schulprojekt mit machen wuedern. - sie studieren englisch und sollen besucher limas ausfindig machen und ihnen fragen stellen. also beantworten wir fragen ueber deutschland, was wir machen wuerden wenn ein erdbeben kommen wuerde und was bisher unser groesster fehler in unserem leben war. das nehmen sie alles auf und zum schluss machen sie noch ein foto. - wir werden also demneachst in einem peruanischen unisaal zu hoeren sein:)
gerade waren wir noch pizza essen und werden bald ins bett fallen!
morgen machen wir eine kleine tour durch ncoh ein anders viertel limas und ruhen uns ein bsschen aus. weil uebermorgen gehts dann mit dem bus nach ica. da werden wir drei tage in einer oase mitten in der wueste sein, sand boarden und warscheinlcih einen kulturschock erleben,) dann gehst weiter nach nasca fuer dre tage und schliesslich nach ariquipa. aber dazu dann beim naechsten mal...
seid drei tagen sind wir jetzt in lima- peru und es gibt viel zu erzaehlen!
alles hier ist fremd und neu und interessant und schrecklich zugleich.
am 09.11. kommen wir um 23:30 in lima am flughafen an und ein typ vom hostel wartet mit einem schild, um uns abzuholen, auf dem steht: charlotte Kasanitschoff :)
wir fahren 30 minuten durch das naechtlcihe lima und ich bete die ganze zeit, dass eer uns heil am hostel absetzt. tausend horror gescichten geistern mir im kopf rum, die mit leute ueber peru mal erzaehlt haben: raubuerfall, kidnapping, vergewaltigung. es macht es auch nciht gerade besser, dass dfer fahrer mitten in einer einsamen strasse anhaelt, aussteigt und zu einem anderen auto laeuft, wo ein typ drin sitzt. es stellt sich heraus dass das sein papa war...und wir komen natuerlich auch heil im hostel an, dass in einer guten gegend limas liegt!
an unserem ersten tag erkunden wir die gegend wo wir wohnen- ein stadtviertel, das "miraflores" heisst. die strassen sind voellig kaputt und es stehen eine menge heruntergekommene, halb fertige heauser herum. der verkehr ist hier der absolute wahnsinn: alles ist brechend voll mit autos, busen und taxis, die schaepernd und knatternd die strasse entlang donnern. ich frsage mich wie manche dieser autos uebrhaupt noch fahren koennen, so wie die aussehen. z.t. kann man von aussen das innere der motorhaube sehen und kaum eins hat noch beide spiegel oder lichter. in den engen strassen steht die luft und die abgase treiben uns die traenen in die augen. charlotte laeuft nur noch mit schal vor dem gesicht rum, weil sie angst hat lungenkrebs zu bekommen,)
auf den starssen passier es uns oft, dass autos regelrechte blocker reinhauen um uns anzuschauen und viele augenpaare folgen uns auf den starssen. ein bauarbeiter, der im dritten stock eines hauses draussen dran haengt und ziegelsteine von unten zugeworfen(!!) bekommt, laesst sie promp fallen als er uns vorebi laufen sieht. vor allem die kleinen maedchen hier starren mich aus ihren dunklen augen voellig fassungslos an und mustern mich von kopf bis fuss.
die satdt ist nicht besonders schoen! zum meer hin faellt sie abrupt ab und man sieht das lehmige land ins meer reichen. ausserdem gibt es nciht viel fuer uns anzuschauen in miraflores...
abends kochen wir, trinken wisky (wie uebrigens vor und nach jedem essen, um den magen zu desinfizieren:)) und setzten uns noch fuer ein bier in die hauseigene bar. ich denke ich werde eine entziehungskur brauchen wenn ich nachhause komme!
am zweiten tag schauen wir uns "barranco", ein weiteres viertel der stadt, an. es ist ein huebsches viertel und wir bummeln durch eine buecherei und ein museum und setzten uns an einen platz, wo suedamerikanische musik gespielt wird. manch haeuser hier koennten aus filmkulissen stammen, mit ihren bunten farben und den verschlungenen holzveranden.
abends kochen wir wieder und unterhalten uns mit einem maedel und einem typen, die schon seid 2 monaten durch suedamerika reisen. se sind nett und geben uns nuetzliche tips.
heute machen wir eine groessere tour ins zentrum von lima. hier gibts dann auch mehr zu sehen: lima s groesste einkaufsstrasse, viele kirchen und museen und schoen plaetze mit alten brunnen und statuen... die einkaufsstrasse hat genau drei verschiedene arten von geschaeften: schuhlaeden, optiker und apotheken, die sich zig fach aneinander reihen, nur unterbrochen von restaurants und essensstaenden. leider sind die meisten restaurants hier echt ziemlcih fertig und heruntergekommen.
wir schaune uns die kathedrale von lima an, was ziemlich beeindruckend ist, laufen ncoh durch zwei andere kirchen und besunchen ein museum. kurz machen wir auch eine pause am marktplatz. die laute schienen touristen hier gewoehnt zu sein und wir koennen unbmerkt selber ein bisschen die menchen hier beobachten:) ploetzlich stehen drei maedels vor uns mit bloecken und fragen, ob wir bei einem schulprojekt mit machen wuedern. - sie studieren englisch und sollen besucher limas ausfindig machen und ihnen fragen stellen. also beantworten wir fragen ueber deutschland, was wir machen wuerden wenn ein erdbeben kommen wuerde und was bisher unser groesster fehler in unserem leben war. das nehmen sie alles auf und zum schluss machen sie noch ein foto. - wir werden also demneachst in einem peruanischen unisaal zu hoeren sein:)
gerade waren wir noch pizza essen und werden bald ins bett fallen!
morgen machen wir eine kleine tour durch ncoh ein anders viertel limas und ruhen uns ein bsschen aus. weil uebermorgen gehts dann mit dem bus nach ica. da werden wir drei tage in einer oase mitten in der wueste sein, sand boarden und warscheinlcih einen kulturschock erleben,) dann gehst weiter nach nasca fuer dre tage und schliesslich nach ariquipa. aber dazu dann beim naechsten mal...
Sonntag, 8. November 2009
tag 67,68 und 69
griasts eich :)
ich sitze hier im gemuetlichen wohnsimmer von gerd und marcia und bereite mich mental auf den morgigen trip vor: suedamerika!!!!
ich kanns gar nicht fassen, dass es jetzt schon soweit sein soll... und ich bin truarig die staaten verlassen zu muessen. wir hatten hier eine so wundervolle zeit, haben so tolle orte und menschen getroffen und uns richtig an den reise alltag hier gewoehnt. die USA haben all meine erwartungen uebertroffen und ich wuerde gerne mehr sehen...
naja und jetzt gehts in voellig neue gewaesser;) : neue laender, neue sitten, neue menschen, neues essen, neue sprache...
morgen frueh fliegen wir los und acht stunden spaeter landen wir dann in lima- peru!
davon erfahrt ihr dann die naechsten tage.
jetzt erst mal zu unseren letzten tagen hier: morgens stehe ich frueh auf und gehe am meer in long beach laufen. dann tischt uns gerd immer ein tolles freuhstueck auf, mit pfannkuchen, brot, saeften und obst von den baeumen aus seinem garten und wir planen die tagesroute.
am donnerstag allerdings mache wir unseren latzten tagesausflug mit chris, der ja auch noch in LA ist! wir fahren nach holliwood zum "walk of fame" und fotographieren eine menge sterne:) die halbe strasse ist gesperrt weil ein filmfestival stattfindet (wie fast jedem tag) und viele kameras und schoene schlitten stehen herum. aber die meiste zeit verbringern wir in den "universal film studios", wo wir erst einmal eine tour durch die riesige anlage voller filmhallen und aussendrehort machen. hier werden echt alle grossen filme gedreht und die ganz beruehmten schauspieler gehen aus und ein. unser kleiner zug faehrt direkt an den hallen vorbei und ich moechte am liebsten uebrall rein schauen. wir erfahren viel ueber derzeitige filmprojekte und interessante geschichten der studios. ausserdem erwarten uns hinter jeder ecke specials wie ein tunnel, wo ein riesen autocrash nachsimuliert wird oder ein bruecke die einzustuerzen droht oder ein dorf dass von wasser ueberflutet wird als wir durch fahren. sie stammen alle aus filmen, fuer die diese kulissen verwendet wurden. es ist total beeindruckend durch die kulissen zu fahren und sie aus den filmen wiederzuerkennen. vieles ist wahnsinnig aufwengig und vieles so viel einfacher als man es vermuten wuerde!!
der rest des parks ist eher enttaeuschend- man erfaehrt eigentlcih gar nichts mehr ueber die filme sondern kann halt mit achterbahnen rumfahren und verkleideten shrecks und den simpsons die hand schuetteln...
nach vier stunden fahren wir zurueck in die stadt und gehen typisch amerikansch essen: hot dogs, steaks und unbegrenzt viel cola:)
ja- und dann heisst es auch von chris abschied nehmen und wir sind alle ziemlxih traurig...
am freitag gehts dann mit gerd auf die tour durch long beach- eine stadt direkt neben LA. wir fahren auf einen aussichtspunkt, von wo aus man den ganzen raum um LA sehen kann, schauen uns den hafen an und laufen durch das nette downtown, das voller cooler cafes und plattenlaeden ist!
abends kochen wir kaesespaetzle und gehen noch in ein cafe, wo suedamerikanische kuenstler musik spielen. ein schoener abend...
am samstag gehts schon freuh los nach LA downtown. gerd faehrt wieder mit dem auto und es ist gemuetlich so im auto zu sitzen mit musik und seinen erzeahlungen ueber die gegend. wir laufen auch durch einen mexikansichen markt , wo alles voller bunter staende steht und mexikanische live musik laeuft.
danach gehts nach santa monica. hier sieht es viel eurpaeischer aus wie in long beach. eine huebsche einkaufsstrasse und ein wochen markt verlaufen direkt durch downtown und man koennte auch meinen man laufe durch muenchen. nur die vielen strassen musiker und kuenstler erinnern uns daran wo wir sind. ueberall gibt es break dancer, rapper und langhaarige hippies mit gitarren...
zum schluss gehst noch nach venice beach- eine strand promenade! und sowas hab ich wirklich noch nie gesehen. ueberall laufen hippies rum, hunderte von staenden mit holzschmuck und suedamerikanischer kunst, strassen musikanten und alles hier riecht nach grass:)
gerd sagt uns dass hier jeder sein kann wie er will und wer er will- was er nicht heatte erwaehnen brauchen: wahrsagerinnen mit lila gewaendern und 20 zentimeter langen naegeln sitzen mit kugeln am starssenrand; langhaarige, barfuessige trommelspieler laufen singend umher; ein rollschuhfahrer mit weissem, bodenlangen gewand und turban faehrt vorbei; "aerzte" mit stetoskopen um den hals winken mit schildern auf denen steht , dass man bei ihnen billig grass bekommt; zugedroehnte frauen schieben ihre kinder durch die menge; ein typ wirbt fuer seinen laden, in dem er eine schildkreote mit 2 koepfen hat und eine ratte mit sechs beinen; ein bodybuilder mit nichts als einem tanga laeuft vorbei, der seine beine kaum mehr aneinander vornbei bringt, weil ihn seine muskeln im weg sind... es ist die totale freak show!!
ich finde das auf der einen seite nur erschreckend und abgestuerzt...aber auf der anderen seite hat gerd schon recht- die leute sind hier was sie sein wollen, egal was andere davon denken.
abends machen wir dann ncoh was ganz besonderes: wir gehen auf das mexikanische fest "day of the death". hier feiern die mexikaner den tod- auf eine ganz andere weise wie wir. es werden kleine altare mit bildern der totan aufgestellt und ein grosses essen fuer den toten errichtet. jeder der den toten kannte darf dort lieblingsspeisen desjenigen hinstellen und es wird viel gelacht, getanzt uns getrunken... fuer sie hat der tot nicht diese ernsthaftigkeit und trauer wie bei uns und sie feiern mehr dass derjenige gelebt hat. viele sind maskiert und als totenkoepfe geschminkt. ueberhapt gibt es hie alles in form eines totenkopfs: schmuck, kleidung, suessigkeiten... es ist schon fremd fuer uns, da an bildern von kindern vorbei zu laufen und gleichzeitig diese feiergemeinschaft zu sehen-aber ich finde es vor allem sehr interessant!!
soviel zu den letzten tagen...
das naechste mal hoert ihr dann also von mir aus lima!!
viele gruesse
eure tonili
ich sitze hier im gemuetlichen wohnsimmer von gerd und marcia und bereite mich mental auf den morgigen trip vor: suedamerika!!!!
ich kanns gar nicht fassen, dass es jetzt schon soweit sein soll... und ich bin truarig die staaten verlassen zu muessen. wir hatten hier eine so wundervolle zeit, haben so tolle orte und menschen getroffen und uns richtig an den reise alltag hier gewoehnt. die USA haben all meine erwartungen uebertroffen und ich wuerde gerne mehr sehen...
naja und jetzt gehts in voellig neue gewaesser;) : neue laender, neue sitten, neue menschen, neues essen, neue sprache...
morgen frueh fliegen wir los und acht stunden spaeter landen wir dann in lima- peru!
davon erfahrt ihr dann die naechsten tage.
jetzt erst mal zu unseren letzten tagen hier: morgens stehe ich frueh auf und gehe am meer in long beach laufen. dann tischt uns gerd immer ein tolles freuhstueck auf, mit pfannkuchen, brot, saeften und obst von den baeumen aus seinem garten und wir planen die tagesroute.
am donnerstag allerdings mache wir unseren latzten tagesausflug mit chris, der ja auch noch in LA ist! wir fahren nach holliwood zum "walk of fame" und fotographieren eine menge sterne:) die halbe strasse ist gesperrt weil ein filmfestival stattfindet (wie fast jedem tag) und viele kameras und schoene schlitten stehen herum. aber die meiste zeit verbringern wir in den "universal film studios", wo wir erst einmal eine tour durch die riesige anlage voller filmhallen und aussendrehort machen. hier werden echt alle grossen filme gedreht und die ganz beruehmten schauspieler gehen aus und ein. unser kleiner zug faehrt direkt an den hallen vorbei und ich moechte am liebsten uebrall rein schauen. wir erfahren viel ueber derzeitige filmprojekte und interessante geschichten der studios. ausserdem erwarten uns hinter jeder ecke specials wie ein tunnel, wo ein riesen autocrash nachsimuliert wird oder ein bruecke die einzustuerzen droht oder ein dorf dass von wasser ueberflutet wird als wir durch fahren. sie stammen alle aus filmen, fuer die diese kulissen verwendet wurden. es ist total beeindruckend durch die kulissen zu fahren und sie aus den filmen wiederzuerkennen. vieles ist wahnsinnig aufwengig und vieles so viel einfacher als man es vermuten wuerde!!
der rest des parks ist eher enttaeuschend- man erfaehrt eigentlcih gar nichts mehr ueber die filme sondern kann halt mit achterbahnen rumfahren und verkleideten shrecks und den simpsons die hand schuetteln...
nach vier stunden fahren wir zurueck in die stadt und gehen typisch amerikansch essen: hot dogs, steaks und unbegrenzt viel cola:)
ja- und dann heisst es auch von chris abschied nehmen und wir sind alle ziemlxih traurig...
am freitag gehts dann mit gerd auf die tour durch long beach- eine stadt direkt neben LA. wir fahren auf einen aussichtspunkt, von wo aus man den ganzen raum um LA sehen kann, schauen uns den hafen an und laufen durch das nette downtown, das voller cooler cafes und plattenlaeden ist!
abends kochen wir kaesespaetzle und gehen noch in ein cafe, wo suedamerikanische kuenstler musik spielen. ein schoener abend...
am samstag gehts schon freuh los nach LA downtown. gerd faehrt wieder mit dem auto und es ist gemuetlich so im auto zu sitzen mit musik und seinen erzeahlungen ueber die gegend. wir laufen auch durch einen mexikansichen markt , wo alles voller bunter staende steht und mexikanische live musik laeuft.
danach gehts nach santa monica. hier sieht es viel eurpaeischer aus wie in long beach. eine huebsche einkaufsstrasse und ein wochen markt verlaufen direkt durch downtown und man koennte auch meinen man laufe durch muenchen. nur die vielen strassen musiker und kuenstler erinnern uns daran wo wir sind. ueberall gibt es break dancer, rapper und langhaarige hippies mit gitarren...
zum schluss gehst noch nach venice beach- eine strand promenade! und sowas hab ich wirklich noch nie gesehen. ueberall laufen hippies rum, hunderte von staenden mit holzschmuck und suedamerikanischer kunst, strassen musikanten und alles hier riecht nach grass:)
gerd sagt uns dass hier jeder sein kann wie er will und wer er will- was er nicht heatte erwaehnen brauchen: wahrsagerinnen mit lila gewaendern und 20 zentimeter langen naegeln sitzen mit kugeln am starssenrand; langhaarige, barfuessige trommelspieler laufen singend umher; ein rollschuhfahrer mit weissem, bodenlangen gewand und turban faehrt vorbei; "aerzte" mit stetoskopen um den hals winken mit schildern auf denen steht , dass man bei ihnen billig grass bekommt; zugedroehnte frauen schieben ihre kinder durch die menge; ein typ wirbt fuer seinen laden, in dem er eine schildkreote mit 2 koepfen hat und eine ratte mit sechs beinen; ein bodybuilder mit nichts als einem tanga laeuft vorbei, der seine beine kaum mehr aneinander vornbei bringt, weil ihn seine muskeln im weg sind... es ist die totale freak show!!
ich finde das auf der einen seite nur erschreckend und abgestuerzt...aber auf der anderen seite hat gerd schon recht- die leute sind hier was sie sein wollen, egal was andere davon denken.
abends machen wir dann ncoh was ganz besonderes: wir gehen auf das mexikanische fest "day of the death". hier feiern die mexikaner den tod- auf eine ganz andere weise wie wir. es werden kleine altare mit bildern der totan aufgestellt und ein grosses essen fuer den toten errichtet. jeder der den toten kannte darf dort lieblingsspeisen desjenigen hinstellen und es wird viel gelacht, getanzt uns getrunken... fuer sie hat der tot nicht diese ernsthaftigkeit und trauer wie bei uns und sie feiern mehr dass derjenige gelebt hat. viele sind maskiert und als totenkoepfe geschminkt. ueberhapt gibt es hie alles in form eines totenkopfs: schmuck, kleidung, suessigkeiten... es ist schon fremd fuer uns, da an bildern von kindern vorbei zu laufen und gleichzeitig diese feiergemeinschaft zu sehen-aber ich finde es vor allem sehr interessant!!
soviel zu den letzten tagen...
das naechste mal hoert ihr dann also von mir aus lima!!
viele gruesse
eure tonili
Samstag, 7. November 2009
Mittwoch, 4. November 2009
tage 62 bis 64
hallo hallo nachhause,
ich sitze gerade in LA , in long beach im garten vom gerd, bei dem bekannten, bei dem wir die naechste woche bleiben werden. wir haben hier unseres eigenes kleines haeusschen im garten und schlafen auf einem gemuetlcihen matratzenlager. suedamerikanische musik laeuft, wir grillen mit seiner familie und ich bewundere den chaotischen garten, voll von abgefahrenen kleinen kunstwerken und pflanzen...
ich habe eine der tollsten wochen der reise hinter mir!! wir sind noch bis san diego direkt an der kueste entlang gefahren und hatten so viel spass mit den jungs. morgens gehe ich mit dominik joggen und danach fruehstuecken wir alle zusammen im hostel. dann brechen wir auf zu unseren tagestrips und abends sitzen wir gemeinsam im zimmer und trinken bier und wein:)
nach monterey fahren wir nach san luis obispo und danach noch nach san diego, wo dominik leute kennt- ein paar: elli und danny. mit ihnen mache wir einen tollen stadt tag. wir laufen den hafen entlang und durch downtown und fahren danach zum strand. und dort kann ich endlcih mal body surfing probieren!! die jungs surfen richtig und ich probiere erst mal das kleine board...ich quetsche mich in den surfanzug und wir stuerzen uns ins eiskalte wasser. am anfang muessen wir rausschwimmen um hinter die wellen zu kommen-bzw. hinter die brechenden wellen. also tauchen wir durch sie hindurch und die erste welle die mich so richtig erwischt raubt mir fast die luft! es ist so kalt und das wasser knallt einem voll ins gesicht. aber sobald wir hinter den wellenkamm kommen macht es wahnsinnigen spass-ich kreische mir die seele aus dem leib und hab einen riesen spass, wie ich da mit meinem board durchs wasser geschleudert werde. danach waermen wir uns in der wohnung von elli und danny auf und grillen draussen und trinken wein...danach fahren wir vier ins hostel zurueck und feiern noch bis spaet nachts auf unseren trip!
es haette nciht schoener sein koennen und ich werde diese tage nie vergessen...
awesom dude:)!!!
ja und heute heisst es abschied nehmen und es faellt uns ganz schoen schwer. wir haben uns so an die gruppe gewoehnt und stehen auf einmla wieder alleine in LA. aber wir haben schon ein wiedersehen in deutschland geplant:)
gerd ist wirklcih sehr nett und ein absolut sympatischer kerl. er will uns die naechsten tage viele tipps geben und uns auch mal begleiten. ich freue mich schon auf morgen: hollywood!!
wir werden zum walk of fame gehen und die universal studios sehen und vieles mehr...und in den naechsten tagen gehen wir warscheinlcih zu einer latenight show und zu einem suedamerikanischem fest , das auf einem friedhof stattfindet.-klingt also wieder nach viel neuem und aufregendem;)
ich sitze gerade in LA , in long beach im garten vom gerd, bei dem bekannten, bei dem wir die naechste woche bleiben werden. wir haben hier unseres eigenes kleines haeusschen im garten und schlafen auf einem gemuetlcihen matratzenlager. suedamerikanische musik laeuft, wir grillen mit seiner familie und ich bewundere den chaotischen garten, voll von abgefahrenen kleinen kunstwerken und pflanzen...
ich habe eine der tollsten wochen der reise hinter mir!! wir sind noch bis san diego direkt an der kueste entlang gefahren und hatten so viel spass mit den jungs. morgens gehe ich mit dominik joggen und danach fruehstuecken wir alle zusammen im hostel. dann brechen wir auf zu unseren tagestrips und abends sitzen wir gemeinsam im zimmer und trinken bier und wein:)
nach monterey fahren wir nach san luis obispo und danach noch nach san diego, wo dominik leute kennt- ein paar: elli und danny. mit ihnen mache wir einen tollen stadt tag. wir laufen den hafen entlang und durch downtown und fahren danach zum strand. und dort kann ich endlcih mal body surfing probieren!! die jungs surfen richtig und ich probiere erst mal das kleine board...ich quetsche mich in den surfanzug und wir stuerzen uns ins eiskalte wasser. am anfang muessen wir rausschwimmen um hinter die wellen zu kommen-bzw. hinter die brechenden wellen. also tauchen wir durch sie hindurch und die erste welle die mich so richtig erwischt raubt mir fast die luft! es ist so kalt und das wasser knallt einem voll ins gesicht. aber sobald wir hinter den wellenkamm kommen macht es wahnsinnigen spass-ich kreische mir die seele aus dem leib und hab einen riesen spass, wie ich da mit meinem board durchs wasser geschleudert werde. danach waermen wir uns in der wohnung von elli und danny auf und grillen draussen und trinken wein...danach fahren wir vier ins hostel zurueck und feiern noch bis spaet nachts auf unseren trip!
es haette nciht schoener sein koennen und ich werde diese tage nie vergessen...
awesom dude:)!!!
ja und heute heisst es abschied nehmen und es faellt uns ganz schoen schwer. wir haben uns so an die gruppe gewoehnt und stehen auf einmla wieder alleine in LA. aber wir haben schon ein wiedersehen in deutschland geplant:)
gerd ist wirklcih sehr nett und ein absolut sympatischer kerl. er will uns die naechsten tage viele tipps geben und uns auch mal begleiten. ich freue mich schon auf morgen: hollywood!!
wir werden zum walk of fame gehen und die universal studios sehen und vieles mehr...und in den naechsten tagen gehen wir warscheinlcih zu einer latenight show und zu einem suedamerikanischem fest , das auf einem friedhof stattfindet.-klingt also wieder nach viel neuem und aufregendem;)
Samstag, 31. Oktober 2009
bis tag 61
hallo ihr treuen leser:)
ich bin gerade in monterey- zwei stunden von san francisco weg!doch dazu gleich...
san francisco war toll!!!am zweiten tag sind wir ja freuh nach alcatraz und waren da fuer 4 stunden. es war wahnsinnig interessant und schockierend zugleich. wir laufen mit dem audio guide durch die engen gaenge aus stahlgittern und schaebigen zellen und hoeren uns die grausamen dinge an die die gefangenen hhier etragen mussten. es war der totale missbrauch und den menschen wurde jegliche selbststaendigkeit und wuerde genommen, da sie einfach nur gehorchen mussten- zum beispiel durfte nur zu 3 tagesstunden gesprochen werden .taten sie des nicht wurden sie bestarft mit dingen wie einzelhaft. der audio guide ist super gemacht- ehemalige gefangene und aufseher von alcatraz erzeahlen von ihrem leben dort, von verboten und dem alltag und von ausbruchsversuchen und gewalt. wir hoerne uns auch einen sehr interessanten vortrag ueber al capone und den "birds man" an- die zwei beruhmtesten insassen...
spaeter laufen durch die hafen gegend und schauen uns den sonnenuntergang auf der golden gate bridge an-eine wunderschoene, rote brucke, von der man einen atemberaubenden ausblick auf dioe stadt und umgebung hat. ich bin wirklich beeindruckt von diesem stahlungetuem - mit den metallstreben koennte man 3 mal die welt umwickeln!!(stimmt wirklich)
abends gehts dann ins ballet- das tollste was ich bis jetzt gesehen hab. die musik ist von einer arabischen gruppe, die mit trommeln, gesang und klatschen das tanzen begleiten und es passt so toll zusammen-haette ich nicht gedacht! es ist auch gleichzeitig total modern und ich sitze wie gebannt da und staune...
am dritten tag fahren wir noch mit dem legendaeren "cable car" und bummeln noch so durch die stadt und zum golden gate park laufen wir auch!
das tollste ist aber, dass wir den christian wieder getroffen haben-einem molekularbiologen aus deutschland, der auch gerade rumreist und den wir schonm zum 3. mal treffen:)
und ann treffen wir auch ncoh 2 andere deutsche- einen jurastudenten, chris und einem profiradfahrer, dominik. er faehrt bei milram mit und ist eine kleine beruehmtheit-evtl feahrt er naechstes jjahr die tour de france mit! sie sind alle sehr nett und wir verbringen unsere abende mit ihnen-gehen essen und was trinken. leider kommen wir ja nirgens rein und deswegen sitzen wir da abends wie in der 8. klasse in unserem hostelzimmer, trinken cuba libre aus plastik bechern und hoffen nicht erwischt zu werden;) bald kommen wir drauf dass weir alle diesselben paene haben: den highway 1 entlang nach LA. und so kommts dass wir heute zu viert (chris muss ja studieren) mit inem leihwagen losfahren, die atemberaubende gegend bewundern, musik hoeren und anhalten wos uns gefaellt. wir sind wirklich eine lustige, nette truppe und es macht unheimlcihen spass!!heute ist halloween hier und alle sind verkleidet und feiern wie veruckt-mal schaun was wir so machen...
die naechsten 3 tage werden wir das ncoh so machen und dann noch eine woche in lA belieben, bei jemanden den wir da kennen. wir koennen da umsonst eine woche bleiben und er hat uns angeboten uns alles zu zeigen...:)
ich hoffe es bleibt alles so super und ich freu mich schon sehr auf die naechsten tage!!
ich bin gerade in monterey- zwei stunden von san francisco weg!doch dazu gleich...
san francisco war toll!!!am zweiten tag sind wir ja freuh nach alcatraz und waren da fuer 4 stunden. es war wahnsinnig interessant und schockierend zugleich. wir laufen mit dem audio guide durch die engen gaenge aus stahlgittern und schaebigen zellen und hoeren uns die grausamen dinge an die die gefangenen hhier etragen mussten. es war der totale missbrauch und den menschen wurde jegliche selbststaendigkeit und wuerde genommen, da sie einfach nur gehorchen mussten- zum beispiel durfte nur zu 3 tagesstunden gesprochen werden .taten sie des nicht wurden sie bestarft mit dingen wie einzelhaft. der audio guide ist super gemacht- ehemalige gefangene und aufseher von alcatraz erzeahlen von ihrem leben dort, von verboten und dem alltag und von ausbruchsversuchen und gewalt. wir hoerne uns auch einen sehr interessanten vortrag ueber al capone und den "birds man" an- die zwei beruhmtesten insassen...
spaeter laufen durch die hafen gegend und schauen uns den sonnenuntergang auf der golden gate bridge an-eine wunderschoene, rote brucke, von der man einen atemberaubenden ausblick auf dioe stadt und umgebung hat. ich bin wirklich beeindruckt von diesem stahlungetuem - mit den metallstreben koennte man 3 mal die welt umwickeln!!(stimmt wirklich)
abends gehts dann ins ballet- das tollste was ich bis jetzt gesehen hab. die musik ist von einer arabischen gruppe, die mit trommeln, gesang und klatschen das tanzen begleiten und es passt so toll zusammen-haette ich nicht gedacht! es ist auch gleichzeitig total modern und ich sitze wie gebannt da und staune...
am dritten tag fahren wir noch mit dem legendaeren "cable car" und bummeln noch so durch die stadt und zum golden gate park laufen wir auch!
das tollste ist aber, dass wir den christian wieder getroffen haben-einem molekularbiologen aus deutschland, der auch gerade rumreist und den wir schonm zum 3. mal treffen:)
und ann treffen wir auch ncoh 2 andere deutsche- einen jurastudenten, chris und einem profiradfahrer, dominik. er faehrt bei milram mit und ist eine kleine beruehmtheit-evtl feahrt er naechstes jjahr die tour de france mit! sie sind alle sehr nett und wir verbringen unsere abende mit ihnen-gehen essen und was trinken. leider kommen wir ja nirgens rein und deswegen sitzen wir da abends wie in der 8. klasse in unserem hostelzimmer, trinken cuba libre aus plastik bechern und hoffen nicht erwischt zu werden;) bald kommen wir drauf dass weir alle diesselben paene haben: den highway 1 entlang nach LA. und so kommts dass wir heute zu viert (chris muss ja studieren) mit inem leihwagen losfahren, die atemberaubende gegend bewundern, musik hoeren und anhalten wos uns gefaellt. wir sind wirklich eine lustige, nette truppe und es macht unheimlcihen spass!!heute ist halloween hier und alle sind verkleidet und feiern wie veruckt-mal schaun was wir so machen...
die naechsten 3 tage werden wir das ncoh so machen und dann noch eine woche in lA belieben, bei jemanden den wir da kennen. wir koennen da umsonst eine woche bleiben und er hat uns angeboten uns alles zu zeigen...:)
ich hoffe es bleibt alles so super und ich freu mich schon sehr auf die naechsten tage!!
Dienstag, 27. Oktober 2009
bis tag 57
da sind wir wieder- nach dem einwoechigen funkloch der redwood forrests:)
ich bin so hinterher mit dem schreiben, dass ich schon gar nicht mehr weis wo ich anfangen soll...
nach unserer langen, aufregenden zeit in portland haben wir den greyhound weiter richtung sueden genommen: nach acht stunden den "highway 5" runter, kommen wir in "crescent city" an- einem mini dorf direkt am pazifik und dem redwood forrest. unser hostel liegt aber ausserhalb davon, voellig abgeschieden von allem oeffentlichen leben:) als wir mit dem taxi dort ankommen , koennen wir kaum fassen wie das hostel liegt: mitten zwischen hunderten von baeumen, mit direkten blick aufs wild tosende meer. es ist ein grosses holzhaus, urgemuetlcih und wunderschoen. es gibt ein wohnzimmer mit grossen fenstern, kuscheligen sofas und einem ofen in dem den ganzen tag ein feuer prasselt. in der riesigen, toll ausgestatteten kueche kann man sich alles selbst kochen und ueberall streunen die leute herum und geniessen diese wohnlcihe atmosphere... am ersten tag machen wir eine fuenfstuendige wanderung durch die waelder und sind voellig ueberwaeltigt! die baeume sind so unfassbar gross und dick und man kommt sich vor wie ein kleiner kaefer neben diesen riesen. der wald hat etwas sehr muestisches, gruseliges und koennte gut als "verbotener wald" durchgehen(harry potter;)): alles ist wild verwachsen voller farnen , es gibt steile abhaenge, diese meachtigen baumstaemme und ueber allem heangt ein dichtes kleid aus nebel! dazu kommt, dass der wald zu schlafen scheint- es gibt keine geraeusche, keine tiere oder ein knacksen... manche redwoods sind groesser als die "statue of liberty" und werden ueber 2000 jahre alt!!wenn man an ihnen hinaufschaut, muss man den kopf voellig ueberdehnen , um die krone zu erahnen.
abends kochen wir und sitzen erschoepft und eingemummelt in decken vor dem ofen, lesen und beobachten die rauhe nacht draussen!
der zweite tag verlaeuft beinahe gleich: freuh gehts raus feur eine weitere tagestour. gleich am anfang stahet uns ein 2,2 km langer abhang bevor. auf dem schild heisst es "vorsicht!steiler uns anstrengender trail". runter ist das noch nicht so sehr anstrengend und wir erreichen in einer halben stunde das meer-wo der trail endet. das wasser stuerzt in riesigen wellen aufs land zu, wild und grau und uebrall ragen schwarze felsen aus dem wasser. ich hab das meer noch nie so unheimlcih erlebt und es gruselt uns richtig so nah heran zu kommen - es ist wie ein unberechenbares ungeheuer...
der aufstieg ist ziemlich hart, aber wir kommen in eine art rauschzustand nach ein paar minuten und jeder findet sein eigenes tempo. so laufen wir keuchend und ohne zu reden und merken gar nicht wie schnell wir werden. nach 23 minuten sind wir oben-schneller als runter...
danach hat man uns gesagt, waeren es noch so 3 meilen (vier-fuenf kilometer) meist geradeaus und so laufen wir gemueltich los. der weg erweist sich aber als viel anstrengender-es geht die ganze zeit hoch und runter und eigetnlcih sind wir ziemlich ewrschoepft. nach 2 stunden erwarten wir hinet jeder ecke das hostel-es ist mittlerweile auch schon 4 uhr nachmiitags. da taucht auf einmal ein schild auf, dass uns sagt, das wir erst die haelfte geschafft haben und noch einmal 3 meilen vor uns haben! wir sind voellig fertig, hungrig und mitten im tiefstebn wald und es wird in einer stunde dunkel. also beginnen wir zu walken- eigebtlich ist es fast joggen um nicht in die dunkelheit zu kommen.-keine ahnung wie wir das durchgehalten haben:) nach 1 stunde und 20 minuten sind wir da! nach diesem tag haben wir erst einaml genug...den dritten atg verbringen eir nur im hostel.wir schlafen bis mittags, fruehstuecken im sonnenlicht mit blick auf das meer und flaetzen uns den ganzen tag auf die sofas, hoerne musik und lassens uns gut gehen.
am 26. 10. nehmen wir dann den greyhound bus nach san francisco!! wir fahren aud dem highway 101 entlang und sehen richtig viel von der landschaft!es ist toll hier entlnag zu fahren...
nach 10 stunden reise kommen wir endlich hier an und checken in eins von den drei hostels ein. wir gehen in das am hafen, von wo aus man die "golden gate bridge" und "alcatraz" sieht. es ist ein altes kasernen gebaeude und wir schlafen in einem 24 mann zimmer:) es ist trotzdem gemuetlich und lustig... am neachsten morgen ziehen wir trotzdem um, weil es auch ein hostel in downtown gibt, das viel praktischer liegt. heute-an unserem ersten richtigen tag hier, laufen wir durch downtown und sehen eine menge. wir besteigen zwei sau steile berge von wo man einen tollen ausblick auf die sadt hat. san francisco sieht wirklich voelliug anders aus , als alles was wir bisher geshene haben. die stadt liegt mitten in den huegeln und die stassen sind nur durch treppen zu bezwingen-sonst wuerde man gar nicht hoch kommen. die haeuser erinnern mich oft an suedlaendische laender- sie sind oft sehr huebsch und schon aelter- mit stuck und verzierten balkonen und viele haben riesige fenster zum wasser hin. wir gehen in zwei grosse, preachtige kirchen und laufen die beruehmte "lombard street" hinunter. sonst streunen wir einfach durch die breiten strassen, beobachten leute, machen eine pause in einem coolen cafe und bummeln durch die geschafte! morgen gehts nach alcatraz und zur golden gate bridge und wir wollen eine fahrradtour an dem langen hafen entlang machen. dort gibt es jeden tag einen riesen fisch markt und es ist natuerlich die hoelle los! ich freu michs chon sehr drauf! abends bietet das hostel lustige ausfluege an: museumsnacht, filmeabend, kochen...und wir wollen auch gerne in ein ballet in der stadt gehen. also eine menge zu erzeahlen:)
ich bin so hinterher mit dem schreiben, dass ich schon gar nicht mehr weis wo ich anfangen soll...
nach unserer langen, aufregenden zeit in portland haben wir den greyhound weiter richtung sueden genommen: nach acht stunden den "highway 5" runter, kommen wir in "crescent city" an- einem mini dorf direkt am pazifik und dem redwood forrest. unser hostel liegt aber ausserhalb davon, voellig abgeschieden von allem oeffentlichen leben:) als wir mit dem taxi dort ankommen , koennen wir kaum fassen wie das hostel liegt: mitten zwischen hunderten von baeumen, mit direkten blick aufs wild tosende meer. es ist ein grosses holzhaus, urgemuetlcih und wunderschoen. es gibt ein wohnzimmer mit grossen fenstern, kuscheligen sofas und einem ofen in dem den ganzen tag ein feuer prasselt. in der riesigen, toll ausgestatteten kueche kann man sich alles selbst kochen und ueberall streunen die leute herum und geniessen diese wohnlcihe atmosphere... am ersten tag machen wir eine fuenfstuendige wanderung durch die waelder und sind voellig ueberwaeltigt! die baeume sind so unfassbar gross und dick und man kommt sich vor wie ein kleiner kaefer neben diesen riesen. der wald hat etwas sehr muestisches, gruseliges und koennte gut als "verbotener wald" durchgehen(harry potter;)): alles ist wild verwachsen voller farnen , es gibt steile abhaenge, diese meachtigen baumstaemme und ueber allem heangt ein dichtes kleid aus nebel! dazu kommt, dass der wald zu schlafen scheint- es gibt keine geraeusche, keine tiere oder ein knacksen... manche redwoods sind groesser als die "statue of liberty" und werden ueber 2000 jahre alt!!wenn man an ihnen hinaufschaut, muss man den kopf voellig ueberdehnen , um die krone zu erahnen.
abends kochen wir und sitzen erschoepft und eingemummelt in decken vor dem ofen, lesen und beobachten die rauhe nacht draussen!
der zweite tag verlaeuft beinahe gleich: freuh gehts raus feur eine weitere tagestour. gleich am anfang stahet uns ein 2,2 km langer abhang bevor. auf dem schild heisst es "vorsicht!steiler uns anstrengender trail". runter ist das noch nicht so sehr anstrengend und wir erreichen in einer halben stunde das meer-wo der trail endet. das wasser stuerzt in riesigen wellen aufs land zu, wild und grau und uebrall ragen schwarze felsen aus dem wasser. ich hab das meer noch nie so unheimlcih erlebt und es gruselt uns richtig so nah heran zu kommen - es ist wie ein unberechenbares ungeheuer...
der aufstieg ist ziemlich hart, aber wir kommen in eine art rauschzustand nach ein paar minuten und jeder findet sein eigenes tempo. so laufen wir keuchend und ohne zu reden und merken gar nicht wie schnell wir werden. nach 23 minuten sind wir oben-schneller als runter...
danach hat man uns gesagt, waeren es noch so 3 meilen (vier-fuenf kilometer) meist geradeaus und so laufen wir gemueltich los. der weg erweist sich aber als viel anstrengender-es geht die ganze zeit hoch und runter und eigetnlcih sind wir ziemlich ewrschoepft. nach 2 stunden erwarten wir hinet jeder ecke das hostel-es ist mittlerweile auch schon 4 uhr nachmiitags. da taucht auf einmal ein schild auf, dass uns sagt, das wir erst die haelfte geschafft haben und noch einmal 3 meilen vor uns haben! wir sind voellig fertig, hungrig und mitten im tiefstebn wald und es wird in einer stunde dunkel. also beginnen wir zu walken- eigebtlich ist es fast joggen um nicht in die dunkelheit zu kommen.-keine ahnung wie wir das durchgehalten haben:) nach 1 stunde und 20 minuten sind wir da! nach diesem tag haben wir erst einaml genug...den dritten atg verbringen eir nur im hostel.wir schlafen bis mittags, fruehstuecken im sonnenlicht mit blick auf das meer und flaetzen uns den ganzen tag auf die sofas, hoerne musik und lassens uns gut gehen.
am 26. 10. nehmen wir dann den greyhound bus nach san francisco!! wir fahren aud dem highway 101 entlang und sehen richtig viel von der landschaft!es ist toll hier entlnag zu fahren...
nach 10 stunden reise kommen wir endlich hier an und checken in eins von den drei hostels ein. wir gehen in das am hafen, von wo aus man die "golden gate bridge" und "alcatraz" sieht. es ist ein altes kasernen gebaeude und wir schlafen in einem 24 mann zimmer:) es ist trotzdem gemuetlich und lustig... am neachsten morgen ziehen wir trotzdem um, weil es auch ein hostel in downtown gibt, das viel praktischer liegt. heute-an unserem ersten richtigen tag hier, laufen wir durch downtown und sehen eine menge. wir besteigen zwei sau steile berge von wo man einen tollen ausblick auf die sadt hat. san francisco sieht wirklich voelliug anders aus , als alles was wir bisher geshene haben. die stadt liegt mitten in den huegeln und die stassen sind nur durch treppen zu bezwingen-sonst wuerde man gar nicht hoch kommen. die haeuser erinnern mich oft an suedlaendische laender- sie sind oft sehr huebsch und schon aelter- mit stuck und verzierten balkonen und viele haben riesige fenster zum wasser hin. wir gehen in zwei grosse, preachtige kirchen und laufen die beruehmte "lombard street" hinunter. sonst streunen wir einfach durch die breiten strassen, beobachten leute, machen eine pause in einem coolen cafe und bummeln durch die geschafte! morgen gehts nach alcatraz und zur golden gate bridge und wir wollen eine fahrradtour an dem langen hafen entlang machen. dort gibt es jeden tag einen riesen fisch markt und es ist natuerlich die hoelle los! ich freu michs chon sehr drauf! abends bietet das hostel lustige ausfluege an: museumsnacht, filmeabend, kochen...und wir wollen auch gerne in ein ballet in der stadt gehen. also eine menge zu erzeahlen:)
Montag, 19. Oktober 2009
Tag 48,49
gruess gott aus portland,
seid vier tagen sind wir jetzt hier und es war wieder viel los! die ersten zwei tage haben wir einfach stadttouren gemacht und haben uns die verschiedenen viertel angeschaut. es ist wirklcin eine richtoge studentenstadt mit konzerten , bars, coolen vintage geschaeften und einer menge unabhaengiger cafes. die kalt-sonnige stimmung macht uns gemuetlich und wir verbringen auch mal einen nachmittag in dem schoenen alten hostel, eingemummelt in decken und mit unseren buechern...
gestern. den 18.10 machen wir eine fuenf stuendige wnaderung durch die waelder hier. es ist so schoen hier:der waldboden unter den fuessen, riesen grosse baeume, wild wuchernde pflanzen und die waldgeraeusche.oft sind wir ganz alleine auf den beschilderten kleinen pfaeden und geniessen die wnderung. es ist als wuerde man sich wieder ien bisschen reinigen von den vielen stadtaufenthalten:) nach drei stunden setzten wir uns auf eine bank, essen baguette mit kease und obst, lesen und waermen uns in der sonne auf! nach so einem tag fuelht man sich wunderbar erschoepft...wir holen unser gepaeck aus dem hostel und fahren zu unsrer ersten couchsurfing-person: ein typ , der mit siebenm andren jungen leuten in einem haus wohnt! als wir dort ankommen begruesst er uns sehr nett und zeigt uns das haus. es ist chaotisch, sehr einfach und kalt. es stellt sich heraus, dass sie alle kaum geld haben und drei arbeiten gersade auch gar nciht. sie heizen nicht und er sagt wir duerfen alles essen, was sie haben , weil sie es umsonst bekommen!(dazu komme ich spater nochmal;))
er kocht uns ein tolles essen-butternut(ein gemuese) mit reis und wir trinken bier aus portland. drei andere hausgenossen sind auch da-zwei jungs und ein maelde und sie sind alle sehr nett. nach dem essen bauen sie einen tisch auf mit vielen bechern voller bier und wir spielen "bierpong".ein spiel dass einen betrunken macht und witzig ist:) um eins packt sich jeder von ihnen einen karton ein und sie sagen sie wuerden jetzt ihr essen holen. also ziehen wir los und charlei und ich kapieren gar nichts, finden das in unsrem beduedeltem zustand aber aeusserst witzig. zehn minuten spater ist klar wo das essen herkommt: aus dem muell! alle paar naechte ziehen sie los zu einem supermarkt und holen sich das noch gute essen aus den containern. man sagt dazu "dump diving" es ist wirklcih so seltstam wie sie da mitten in der nacht mit stirnlampen kniehoch im muell stehen und uns zeug rauswerfen. es ist erstaunlich was da weggeschmissen wird-dosen mit einer delle und milch , die noch lange gut sind wandern in unsere kartons. sie sparen sich wirlcih so viel geld dadurch, aber es ist schon sehr fremd fuer uns...naja hier werden wir jetzt noch eine nacht bleiben und dann noch zu nem maedel in portland weiterziehen. eine aussergewoehnliche, erste couchsurfing erfahrung!
heute gehts auf ne fahrradtour am hafen entlang und abends machen wir pizza!
bis ganz bald und viele gruesse
seid vier tagen sind wir jetzt hier und es war wieder viel los! die ersten zwei tage haben wir einfach stadttouren gemacht und haben uns die verschiedenen viertel angeschaut. es ist wirklcin eine richtoge studentenstadt mit konzerten , bars, coolen vintage geschaeften und einer menge unabhaengiger cafes. die kalt-sonnige stimmung macht uns gemuetlich und wir verbringen auch mal einen nachmittag in dem schoenen alten hostel, eingemummelt in decken und mit unseren buechern...
gestern. den 18.10 machen wir eine fuenf stuendige wnaderung durch die waelder hier. es ist so schoen hier:der waldboden unter den fuessen, riesen grosse baeume, wild wuchernde pflanzen und die waldgeraeusche.oft sind wir ganz alleine auf den beschilderten kleinen pfaeden und geniessen die wnderung. es ist als wuerde man sich wieder ien bisschen reinigen von den vielen stadtaufenthalten:) nach drei stunden setzten wir uns auf eine bank, essen baguette mit kease und obst, lesen und waermen uns in der sonne auf! nach so einem tag fuelht man sich wunderbar erschoepft...wir holen unser gepaeck aus dem hostel und fahren zu unsrer ersten couchsurfing-person: ein typ , der mit siebenm andren jungen leuten in einem haus wohnt! als wir dort ankommen begruesst er uns sehr nett und zeigt uns das haus. es ist chaotisch, sehr einfach und kalt. es stellt sich heraus, dass sie alle kaum geld haben und drei arbeiten gersade auch gar nciht. sie heizen nicht und er sagt wir duerfen alles essen, was sie haben , weil sie es umsonst bekommen!(dazu komme ich spater nochmal;))
er kocht uns ein tolles essen-butternut(ein gemuese) mit reis und wir trinken bier aus portland. drei andere hausgenossen sind auch da-zwei jungs und ein maelde und sie sind alle sehr nett. nach dem essen bauen sie einen tisch auf mit vielen bechern voller bier und wir spielen "bierpong".ein spiel dass einen betrunken macht und witzig ist:) um eins packt sich jeder von ihnen einen karton ein und sie sagen sie wuerden jetzt ihr essen holen. also ziehen wir los und charlei und ich kapieren gar nichts, finden das in unsrem beduedeltem zustand aber aeusserst witzig. zehn minuten spater ist klar wo das essen herkommt: aus dem muell! alle paar naechte ziehen sie los zu einem supermarkt und holen sich das noch gute essen aus den containern. man sagt dazu "dump diving" es ist wirklcih so seltstam wie sie da mitten in der nacht mit stirnlampen kniehoch im muell stehen und uns zeug rauswerfen. es ist erstaunlich was da weggeschmissen wird-dosen mit einer delle und milch , die noch lange gut sind wandern in unsere kartons. sie sparen sich wirlcih so viel geld dadurch, aber es ist schon sehr fremd fuer uns...naja hier werden wir jetzt noch eine nacht bleiben und dann noch zu nem maedel in portland weiterziehen. eine aussergewoehnliche, erste couchsurfing erfahrung!
heute gehts auf ne fahrradtour am hafen entlang und abends machen wir pizza!
bis ganz bald und viele gruesse
Freitag, 16. Oktober 2009
Tag 45 und 46
hey ihr alle,
seid gestern sind wir in portland-vier stunden weiter suedlich als seattle.
im verregneten seattle haben wir noch ein paar schoene, gemuetlichr tage! wir bummeln durch verschiedene viertel, sitzen viel in warmen cafes und schauen uns die kalte herbststimmung an und treffen abends im hostel nette leute mit denen wir ein bier trinken:) morgens gehe ich am hafen joggen und geniesse den ausblick auf die vielen faehren und das wasser und denke an meine heiss geliebte serie-"greys anatomy", die ja hier spielt. leider existiert das "seattle greys hospital" gar nicht...
gestern am 15.10. nehmen wir dann den greyhound bus hierher. es ist eine schoene strecke durch die landschaft, voll von weiten feldern, kleinen doerfchen und wahnsinnig farbigen baeumen. unser hostel ist wunderschoen und das gebaeude sieht aus wie eine alte villa! es hat grosse fenster, gemuetlich raeume und nette leute arbeiten hier. es ist schon ziemlcih spaet und wir laufen nur kurz in los um etwas zu essen. unser hostel leigt mitten in der stadt und morgen wollen wir eine downtown tour machen, gallerien anschauen, durch geschaefte bummeln und den groessten buchladen der usa angucken, der hier in der stadt zu finfen ist:)
abends wolen wir dann noch zwei stunden zum saunen gehen!das passt perfekt zu diesem nass-kalt und wir koennen uns mal so richtig aufwaermen und die seele baumeln lassen;)
freu mcih schon- ich hoert dann davon!
ich denke viel an euch!! viele gruesse an euch alle
seid gestern sind wir in portland-vier stunden weiter suedlich als seattle.
im verregneten seattle haben wir noch ein paar schoene, gemuetlichr tage! wir bummeln durch verschiedene viertel, sitzen viel in warmen cafes und schauen uns die kalte herbststimmung an und treffen abends im hostel nette leute mit denen wir ein bier trinken:) morgens gehe ich am hafen joggen und geniesse den ausblick auf die vielen faehren und das wasser und denke an meine heiss geliebte serie-"greys anatomy", die ja hier spielt. leider existiert das "seattle greys hospital" gar nicht...
gestern am 15.10. nehmen wir dann den greyhound bus hierher. es ist eine schoene strecke durch die landschaft, voll von weiten feldern, kleinen doerfchen und wahnsinnig farbigen baeumen. unser hostel ist wunderschoen und das gebaeude sieht aus wie eine alte villa! es hat grosse fenster, gemuetlich raeume und nette leute arbeiten hier. es ist schon ziemlcih spaet und wir laufen nur kurz in los um etwas zu essen. unser hostel leigt mitten in der stadt und morgen wollen wir eine downtown tour machen, gallerien anschauen, durch geschaefte bummeln und den groessten buchladen der usa angucken, der hier in der stadt zu finfen ist:)
abends wolen wir dann noch zwei stunden zum saunen gehen!das passt perfekt zu diesem nass-kalt und wir koennen uns mal so richtig aufwaermen und die seele baumeln lassen;)
freu mcih schon- ich hoert dann davon!
ich denke viel an euch!! viele gruesse an euch alle
Sonntag, 11. Oktober 2009
Tag 40,41 und 42
hi hi,
am 09.10. klingelt mein wecker um 05.45- ich bereite einen kleinen geburtstagstisch fuer die charlie vor mit kuchen, kerzen, fruehstueck und sie bekommt ein kleines staendchen von uns:)
wenig spaeter nehmen wir den buis richtung downtown, um ein auto zu mieten und schon eine halbe stunde spaeter gehts damit zur faehre, die uns zur "sunshine coast" bringt.den ganzen tag fahren wir aun dieser kueste herum, halten immer da wo es uns gut gefaellt und gehen spazieren oderschauen und die gegend an.die kueste ist wunderschoen und nur sehr wenig bebaut. es gibt ein paar kleine staedtchen, wo heauser stehen, aber alles ist voellig fremd: kein haus gleicht dem anderen-es gibt grosse neue haeuser und dann welche, die aussehen, wie aus pappe, es gibt keine zaeune und alles wirklt voellig unstrukturiert. es sieht fast so aus, als wuerde jeder der will einfach irgendwohin sein haus stellen. wir fragen uns, ob hier uebrhaupt die post hinkommt und wo die leute arbeiten und einkaufen. es gibt viele haefen mit einfachen fischerbooten und haeusern mit blick aufs meer. manches erinnert mich an kleine doerfer im allgaeu, wo die haeuser auch mitten in der landschaft zwischen hunderten von baeumen auftauchen. die aussicht auf die berge, die vielen kleinen fluesschen und seen, die alten, versteckten haefen, die dicht bewachsenen waelder und die strassen, die sich durch diese landschaft schlaengeln beeindrucken mich sehr! gegen ende des tages kommen wir in ein kleines stadtchen mit einer schule, einem cafe und einem mini einkaufszentrum. wir machen eine kaffeepause in dem genuetlichen cafe und unterhalten uns mit der besitzerin, die uns unsere fragen gerne beantwortet: es leben ca. 2000 leute hier, von denen die meisten von der fischerei oder holzwirtschaft leben. die post kommt jeden morgen:) und sie liebt es dort diese art einsiedlerleben zu fuehren. ich finde das immer toll mit leuten zu reden, die in einer gegend leben-sie koennen so viele interessante dinge berichten, die man nie im guide finden koennte. die eindruecke und bilder dieses tages werden mir denke ich lange im gedaechtnis bleiben-es war ein toller ausflug!
am sonntag, den 10.10 machen wir eine tour durch den campus! wir laufen durch die breiten strassen und bewundern die riesigen, alten unigebaeude: es gibt eine wunderschoene, verglasste buecherei und lernraeume, die lichtdurchflutet sind-es herrscht eine gemuetlcihe stimmung, wie die studenten da an den vielen schreibtischen bueffeln, kaffee trinken und mit ihren freunden murmeln und der ausblick in die natur ist der wahnsinn! christopher zeigt uns den fkk strand (den gibts hier tatsaechlcih!) wir laufen durch einen kleinen wald und bummeln durch die geschaefte...es ist wirklich ein toller ort um zu studieren.
spaeter gehen wir in die wohnung zurueck, trinken tee und cih faerbe der charlei ihre haare wasserstoffblond. ich finde es hochspannend und bin voll euphorisch aufs ergebnis, versuche mich aber zu bremsen, als ich charlies leicht panischen blick sehe;)
danch gehts nach downtown in einen club mit einem freund vom christopher und wir tanzen die ganze nacht bis die sonne aufgeht! ein super lustiger und schoener abend.
der naechste tag beginnt nach 2 stunden schlaf und wir wackeln frueh morgens zu unserem bus richtung seattle:) der abschied vom christopher und vancouver faellt uns schwer, weil wir eine wirklich einmalige zeit hatten! ich wuerde sogar sagen, dass diese woche die beste bis jetzt war! kanada hat mcih voll in seinen bann gezogen und das wohnen auf dem campus und die ausfluege waren einfach genial!!
als wir die grenze in die usa passieren muessen wir -wie schon einmal- die idiotische einreise-prozedut uebr uns ergehen lassen: es ist wie ein kleines verhoer und der beamte stellt mir zig fragen, die ihm meiner meinung nach nichts angehen- wo ich herkomme, wohin ich gehe, warum, wie ich mir das denn alles finanziere, was ich zuhause so mache, wie ich da lebe...dass er mich nicht nach meinem zyklus fragt ist alles...;) danach muss ich einer frau meine 2 aepfel und die banane zeigen die ich in die usa einfuehre und sie beaeugt das obst als koennte ich damit einen anschlag planen. naja-aber so ist das hier halt und wir versuchen es mit humor zu nehmen, wie die meisten hier!
heute hatten wir unseren ertsen tag hier in seattle. gestern sind wir in unser hostel gekommen und es ist das schoenste hostel bis jetzt: sehr zentral, sauber, hell und es gibt sehr gutes essen und schoene, hoelzerne betten.
wir laufen vormittags los und verbringen den ganzen atg damit, in down town herumzubummeln. seattle ist nebelig, kalt und eher truebe, aber ich finde das toll! es erinnert mich total an hamburg und ich mag dieses hafen wetter... die stadt ist sehr gruen und es gibt tolle geschaefte und cafes-alles hier ist liebevoll und individuell eingerichtet und uhrgemuetlich. das tollste heute fuer mich ist ein gigantischer buchladen: holzverkleidet mit vielen kleinen treppen , die sich zum teil spiralfoermig nach oben winden in ein meer von buechern. ein cafe gibt es hier auch und es riecht nach frisch gebackenem kuchen und cafe. wir verbringen eine ganze weile hier, wandern durch die regale und geniessen die gemuetliche stimmung .
spaeter fahren wir 76 stockwerke hinauf um seattle von oben zu sehen. das "bank of amerika building" ist das hoechste an der westkueste und der blick natuerlich einmalig.
abends holen wir uns falafel und setzten uns in den warmen, heimeligen essberich des hostels: uebrall stehen sessel, holztische und stehlampen und viele leute sitzen verstreut herum. danch spielen wir noch eine partie "scrabbel" und unterhalten uns mit ein paar leuten, die wie wir auf reisen sind...wir lernen einen typen kennen-er muss weit ueber zwei meter sein, ungefaehr 40, sehr duenn und hat ein sehr sympatisches gesicht . er ist wahnsinnig nett und offen und erzeahlt uns, dass er auf einer 6 monatigen hikingtour war, die gerade zuende ist!r hat den "pacific trail" gemacht und erzaehlt uns unglaubliche dinge ueber die hoehen, die er bezwungen hat, ueber interessante menschen, die er kennen gelernt hat und ein bisschen uber den alltag eines solch harten trips. hunderte von menschen starten jeahrlcih diesen trail und nur die wenigsten ziehen ihn durch...er hat auch ein buch geschrieben:"scywalkerclose encounters on the Appalachian Trail" by Bill Walker!er ist so nett und sagt mir wo ich das buch leihch leihen kann um nichts bezahlen zu muessen. ich denke ich werde das lesen...
am 09.10. klingelt mein wecker um 05.45- ich bereite einen kleinen geburtstagstisch fuer die charlie vor mit kuchen, kerzen, fruehstueck und sie bekommt ein kleines staendchen von uns:)
wenig spaeter nehmen wir den buis richtung downtown, um ein auto zu mieten und schon eine halbe stunde spaeter gehts damit zur faehre, die uns zur "sunshine coast" bringt.den ganzen tag fahren wir aun dieser kueste herum, halten immer da wo es uns gut gefaellt und gehen spazieren oderschauen und die gegend an.die kueste ist wunderschoen und nur sehr wenig bebaut. es gibt ein paar kleine staedtchen, wo heauser stehen, aber alles ist voellig fremd: kein haus gleicht dem anderen-es gibt grosse neue haeuser und dann welche, die aussehen, wie aus pappe, es gibt keine zaeune und alles wirklt voellig unstrukturiert. es sieht fast so aus, als wuerde jeder der will einfach irgendwohin sein haus stellen. wir fragen uns, ob hier uebrhaupt die post hinkommt und wo die leute arbeiten und einkaufen. es gibt viele haefen mit einfachen fischerbooten und haeusern mit blick aufs meer. manches erinnert mich an kleine doerfer im allgaeu, wo die haeuser auch mitten in der landschaft zwischen hunderten von baeumen auftauchen. die aussicht auf die berge, die vielen kleinen fluesschen und seen, die alten, versteckten haefen, die dicht bewachsenen waelder und die strassen, die sich durch diese landschaft schlaengeln beeindrucken mich sehr! gegen ende des tages kommen wir in ein kleines stadtchen mit einer schule, einem cafe und einem mini einkaufszentrum. wir machen eine kaffeepause in dem genuetlichen cafe und unterhalten uns mit der besitzerin, die uns unsere fragen gerne beantwortet: es leben ca. 2000 leute hier, von denen die meisten von der fischerei oder holzwirtschaft leben. die post kommt jeden morgen:) und sie liebt es dort diese art einsiedlerleben zu fuehren. ich finde das immer toll mit leuten zu reden, die in einer gegend leben-sie koennen so viele interessante dinge berichten, die man nie im guide finden koennte. die eindruecke und bilder dieses tages werden mir denke ich lange im gedaechtnis bleiben-es war ein toller ausflug!
am sonntag, den 10.10 machen wir eine tour durch den campus! wir laufen durch die breiten strassen und bewundern die riesigen, alten unigebaeude: es gibt eine wunderschoene, verglasste buecherei und lernraeume, die lichtdurchflutet sind-es herrscht eine gemuetlcihe stimmung, wie die studenten da an den vielen schreibtischen bueffeln, kaffee trinken und mit ihren freunden murmeln und der ausblick in die natur ist der wahnsinn! christopher zeigt uns den fkk strand (den gibts hier tatsaechlcih!) wir laufen durch einen kleinen wald und bummeln durch die geschaefte...es ist wirklich ein toller ort um zu studieren.
spaeter gehen wir in die wohnung zurueck, trinken tee und cih faerbe der charlei ihre haare wasserstoffblond. ich finde es hochspannend und bin voll euphorisch aufs ergebnis, versuche mich aber zu bremsen, als ich charlies leicht panischen blick sehe;)
danch gehts nach downtown in einen club mit einem freund vom christopher und wir tanzen die ganze nacht bis die sonne aufgeht! ein super lustiger und schoener abend.
der naechste tag beginnt nach 2 stunden schlaf und wir wackeln frueh morgens zu unserem bus richtung seattle:) der abschied vom christopher und vancouver faellt uns schwer, weil wir eine wirklich einmalige zeit hatten! ich wuerde sogar sagen, dass diese woche die beste bis jetzt war! kanada hat mcih voll in seinen bann gezogen und das wohnen auf dem campus und die ausfluege waren einfach genial!!
als wir die grenze in die usa passieren muessen wir -wie schon einmal- die idiotische einreise-prozedut uebr uns ergehen lassen: es ist wie ein kleines verhoer und der beamte stellt mir zig fragen, die ihm meiner meinung nach nichts angehen- wo ich herkomme, wohin ich gehe, warum, wie ich mir das denn alles finanziere, was ich zuhause so mache, wie ich da lebe...dass er mich nicht nach meinem zyklus fragt ist alles...;) danach muss ich einer frau meine 2 aepfel und die banane zeigen die ich in die usa einfuehre und sie beaeugt das obst als koennte ich damit einen anschlag planen. naja-aber so ist das hier halt und wir versuchen es mit humor zu nehmen, wie die meisten hier!
heute hatten wir unseren ertsen tag hier in seattle. gestern sind wir in unser hostel gekommen und es ist das schoenste hostel bis jetzt: sehr zentral, sauber, hell und es gibt sehr gutes essen und schoene, hoelzerne betten.
wir laufen vormittags los und verbringen den ganzen atg damit, in down town herumzubummeln. seattle ist nebelig, kalt und eher truebe, aber ich finde das toll! es erinnert mich total an hamburg und ich mag dieses hafen wetter... die stadt ist sehr gruen und es gibt tolle geschaefte und cafes-alles hier ist liebevoll und individuell eingerichtet und uhrgemuetlich. das tollste heute fuer mich ist ein gigantischer buchladen: holzverkleidet mit vielen kleinen treppen , die sich zum teil spiralfoermig nach oben winden in ein meer von buechern. ein cafe gibt es hier auch und es riecht nach frisch gebackenem kuchen und cafe. wir verbringen eine ganze weile hier, wandern durch die regale und geniessen die gemuetliche stimmung .
spaeter fahren wir 76 stockwerke hinauf um seattle von oben zu sehen. das "bank of amerika building" ist das hoechste an der westkueste und der blick natuerlich einmalig.
abends holen wir uns falafel und setzten uns in den warmen, heimeligen essberich des hostels: uebrall stehen sessel, holztische und stehlampen und viele leute sitzen verstreut herum. danch spielen wir noch eine partie "scrabbel" und unterhalten uns mit ein paar leuten, die wie wir auf reisen sind...wir lernen einen typen kennen-er muss weit ueber zwei meter sein, ungefaehr 40, sehr duenn und hat ein sehr sympatisches gesicht . er ist wahnsinnig nett und offen und erzeahlt uns, dass er auf einer 6 monatigen hikingtour war, die gerade zuende ist!r hat den "pacific trail" gemacht und erzaehlt uns unglaubliche dinge ueber die hoehen, die er bezwungen hat, ueber interessante menschen, die er kennen gelernt hat und ein bisschen uber den alltag eines solch harten trips. hunderte von menschen starten jeahrlcih diesen trail und nur die wenigsten ziehen ihn durch...er hat auch ein buch geschrieben:"scywalkerclose encounters on the Appalachian Trail" by Bill Walker!er ist so nett und sagt mir wo ich das buch leihch leihen kann um nichts bezahlen zu muessen. ich denke ich werde das lesen...
Donnerstag, 8. Oktober 2009
tag 35,36,37
halli hallo,
am zweiten tag in vancouver schauen wir uns die stadt ein bisschen an. zuerst laufen wir ueber ''greenville island''- eine kleine insel (eigentlich mehr ein stadtteil) in vancouver. da gibt es einen riesigen markt mit allen erdenklichen koestlichkeiten zu essen: ganze berge aus zuckergebaeck, kaese, brot, schinken, wein, obst...wir laufen durch die vielen staende und probieren mal hier , mal da:)
danach laufen wir nach ''downtown'' und bummeln durch fussgaengerzonen und geschaefte. doch selbst hier stehen viele bunte baeume herum, was die gegend sehr schoen macht.
abends kochen wir zusammne mit dem christopher ''perogies''-typisch, kanadische, gefuellte kartoffeltaschen mit gemuese und salad und zum nachtisch typisch, kanadischen schoko-bananen-nuss kuchen!ich bin begeistert...
am donnerstag, den 07.10 fahren wir frueh los um eine bergtour mit dem christopher zusammen zu machen! einundhalb stunden bergtour stehen uns bevor, den ''grouse mountain'' rauf! schon nach den ersten metern realisiere ich auf was ichmich da eingelassen habe: es geht beinahe senkrecht tausende von ''stufen'' hinauf (eigentlcih sind es nur ein paar bretter, die verhinern dass man nicht abrutscht). nach zwanzig minuten sind wir klatschnass, mir brennen die beine und ich bin voellig ausser atem, aber ich merke, dass ich rein komme in diesen marsch und das mich der ergeiz packt bis ganz nach oben zu kommen. nach einer stunde und 23 minuten stehen wir oben auf dem berg!!unter uns erstreckt sich da meer und die stadt- um uns herum riesige gebirgszuege voller tannenwaelder. die sonne strahlt und die luft riecht herrlich:) dashier ist jede anstrengung werd-wir liegen in der sonne, trinken warmen tee und essen kekse und bananen...
spaeter am abend gehen wir noch in die campus bar, wo sich heute viele hundert studenten treffen, um ein icehockey spiel zu sehen. das ist hier der nationalsport!so sitzen wir unter den vielen studenten, trinken kanadisches bier und schauen den spielern zu wie sie sich uebers eis jagen und alle paar minuten eine schlaegerei anfangen.das ist erlaubt und es wird auch nicht eingegriffen.''das ist halt kein pobliges fussball'', wie mir ein freund vom christopher zu verstehen gibt.
heute schlafen wir gemuetlich aus und christopher baeckt uns ''pancakes''- normale, schoko-banane und mit aepfeln, dazu ahornsirup und obst. sie schmecken koestlich. danach machen die charlei und ich eine biketour durch den ''stanley park''-ein sehr grosser park in vancouber, obwohl ich eher sagen wuerde die stadt liegt im park, so gross wie der ist. ausserdem ist um vancouver alles natur, sodass ''park'' irgendwie unpassend fuer mcih klingt. wir mieten uns ein tandem!!!und es ist so lustig ´hinten drauf zu sitzen und nicht lenken zu koennen:) wir fahren direkt am meer entlang, links ragen felsen und waelder empor und die sonne scheint. ich bin wirklcih begeistert von dieser stadt und kann mcih gar nicht satt sehen an diesem phaenomen. wir biegen in den wald ein und gelangen wenig spaeter an einen verborgenen see wild bewachsen mit seerosen und schilf und umkreist von meterhohe tannen. hier machen wir eine pause und geniessen den anblick und die geraeusche des waldes um uns herum-wir sind fast die einzigsten hier.
gerade haben wir wieder zusammen gekocht mit dem christopher-selbst gemachte hamburger!!und jetzt sitzen wir im wohnzimmer und werden in einer stunde auf charlies 20. geburtstag anstossen!!
morgen machen wir eine bootstour an der kueste entlang - die ''sunshine coast''. sie wird haeufig als paradisisch bezeichnet und ich bin schon sehr gespannt!!
am zweiten tag in vancouver schauen wir uns die stadt ein bisschen an. zuerst laufen wir ueber ''greenville island''- eine kleine insel (eigentlich mehr ein stadtteil) in vancouver. da gibt es einen riesigen markt mit allen erdenklichen koestlichkeiten zu essen: ganze berge aus zuckergebaeck, kaese, brot, schinken, wein, obst...wir laufen durch die vielen staende und probieren mal hier , mal da:)
danach laufen wir nach ''downtown'' und bummeln durch fussgaengerzonen und geschaefte. doch selbst hier stehen viele bunte baeume herum, was die gegend sehr schoen macht.
abends kochen wir zusammne mit dem christopher ''perogies''-typisch, kanadische, gefuellte kartoffeltaschen mit gemuese und salad und zum nachtisch typisch, kanadischen schoko-bananen-nuss kuchen!ich bin begeistert...
am donnerstag, den 07.10 fahren wir frueh los um eine bergtour mit dem christopher zusammen zu machen! einundhalb stunden bergtour stehen uns bevor, den ''grouse mountain'' rauf! schon nach den ersten metern realisiere ich auf was ichmich da eingelassen habe: es geht beinahe senkrecht tausende von ''stufen'' hinauf (eigentlcih sind es nur ein paar bretter, die verhinern dass man nicht abrutscht). nach zwanzig minuten sind wir klatschnass, mir brennen die beine und ich bin voellig ausser atem, aber ich merke, dass ich rein komme in diesen marsch und das mich der ergeiz packt bis ganz nach oben zu kommen. nach einer stunde und 23 minuten stehen wir oben auf dem berg!!unter uns erstreckt sich da meer und die stadt- um uns herum riesige gebirgszuege voller tannenwaelder. die sonne strahlt und die luft riecht herrlich:) dashier ist jede anstrengung werd-wir liegen in der sonne, trinken warmen tee und essen kekse und bananen...
spaeter am abend gehen wir noch in die campus bar, wo sich heute viele hundert studenten treffen, um ein icehockey spiel zu sehen. das ist hier der nationalsport!so sitzen wir unter den vielen studenten, trinken kanadisches bier und schauen den spielern zu wie sie sich uebers eis jagen und alle paar minuten eine schlaegerei anfangen.das ist erlaubt und es wird auch nicht eingegriffen.''das ist halt kein pobliges fussball'', wie mir ein freund vom christopher zu verstehen gibt.
heute schlafen wir gemuetlich aus und christopher baeckt uns ''pancakes''- normale, schoko-banane und mit aepfeln, dazu ahornsirup und obst. sie schmecken koestlich. danach machen die charlei und ich eine biketour durch den ''stanley park''-ein sehr grosser park in vancouber, obwohl ich eher sagen wuerde die stadt liegt im park, so gross wie der ist. ausserdem ist um vancouver alles natur, sodass ''park'' irgendwie unpassend fuer mcih klingt. wir mieten uns ein tandem!!!und es ist so lustig ´hinten drauf zu sitzen und nicht lenken zu koennen:) wir fahren direkt am meer entlang, links ragen felsen und waelder empor und die sonne scheint. ich bin wirklcih begeistert von dieser stadt und kann mcih gar nicht satt sehen an diesem phaenomen. wir biegen in den wald ein und gelangen wenig spaeter an einen verborgenen see wild bewachsen mit seerosen und schilf und umkreist von meterhohe tannen. hier machen wir eine pause und geniessen den anblick und die geraeusche des waldes um uns herum-wir sind fast die einzigsten hier.
gerade haben wir wieder zusammen gekocht mit dem christopher-selbst gemachte hamburger!!und jetzt sitzen wir im wohnzimmer und werden in einer stunde auf charlies 20. geburtstag anstossen!!
morgen machen wir eine bootstour an der kueste entlang - die ''sunshine coast''. sie wird haeufig als paradisisch bezeichnet und ich bin schon sehr gespannt!!
Mittwoch, 7. Oktober 2009
tag 34
gruesst euch,
erst mal bevor ichs vergesse zum zweiten tag in key west: da waren wir schnorcheln im 3. groessten riff der welt!!! wir sehen hunderte von bunten fischen, von denen viele beinahe neon aussehen und zu phosphorisieren scheinen! es schwimmen sogar zwei grosse haie und schildkroeten, aber die sehen wir leider nicht! ich haette so gerne die haie gesehen:( aber es war trotzdem einmalig mitten auf dem meer...
auf der rueckreise haben wir unsere erste bus panne und muessen drei stunden am parkplatz warten- aber das gehoert wohl dazu zu so einer reise:)
ja und jetzt sind wir schon seid drei tagen in vancouver und ich bin voellig begeistert! eine stadt am meer und im hintergrund thronen riesige gebirgszuege. es ist eine unglaublich tolle stimmung mit den bergen im hintergrund. doch am tollsten finde ich fast das wetter hier: es ist sehr kalt,aber wunderschoen- klare, frische luft als wuerde man oben auf einem gipfel stehen und dazu strahlt die sonne herunter. die vielen baeume hier werden langsam dunkelrot und gelb und ich komme in eine totale weihnachtsstimmung, vor allem abends wenn die stadt beleuchtet wird und es nach heissen maccaronie riecht, die hier an den strassen verkauft werden.
am montag, den 05.10 als wir ankommen gehen wir auf den campus, auf dem mein cousin christopher fuer ein semester studiert, weil wir die woche hier schlafen koennen. der campus ist eine eigene kleine stadt mit geschaeften, bars, golfplatz, streanden, einem riesigen wald, tennisplaetzen und sogar einer eigenen polizei. die unigebaeude sind sehr alte, praechtige steinbauten, die alle aussehen, wie bei harry potter:) an viele dieser alten schlossaehnlichen gebaeude wurden moderne glassgebaeude angehaengt, wodurch man die studenten beim lesen und lernen beobachten kann und einblick in grosse bibliotheken hat! nachts ist alles beleuchtet und es ist wirklich eine tolle stimmung in dieser kleinen stadt voller junger leute!
wir gehen auf einen grosse aussichtspunkt um die stadt von oben zu sehen und sind begeistert von der aussicht auf diese landschaft! der anblick von so vielen baeumen und bergen ist einmalig!
erst mal bevor ichs vergesse zum zweiten tag in key west: da waren wir schnorcheln im 3. groessten riff der welt!!! wir sehen hunderte von bunten fischen, von denen viele beinahe neon aussehen und zu phosphorisieren scheinen! es schwimmen sogar zwei grosse haie und schildkroeten, aber die sehen wir leider nicht! ich haette so gerne die haie gesehen:( aber es war trotzdem einmalig mitten auf dem meer...
auf der rueckreise haben wir unsere erste bus panne und muessen drei stunden am parkplatz warten- aber das gehoert wohl dazu zu so einer reise:)
ja und jetzt sind wir schon seid drei tagen in vancouver und ich bin voellig begeistert! eine stadt am meer und im hintergrund thronen riesige gebirgszuege. es ist eine unglaublich tolle stimmung mit den bergen im hintergrund. doch am tollsten finde ich fast das wetter hier: es ist sehr kalt,aber wunderschoen- klare, frische luft als wuerde man oben auf einem gipfel stehen und dazu strahlt die sonne herunter. die vielen baeume hier werden langsam dunkelrot und gelb und ich komme in eine totale weihnachtsstimmung, vor allem abends wenn die stadt beleuchtet wird und es nach heissen maccaronie riecht, die hier an den strassen verkauft werden.
am montag, den 05.10 als wir ankommen gehen wir auf den campus, auf dem mein cousin christopher fuer ein semester studiert, weil wir die woche hier schlafen koennen. der campus ist eine eigene kleine stadt mit geschaeften, bars, golfplatz, streanden, einem riesigen wald, tennisplaetzen und sogar einer eigenen polizei. die unigebaeude sind sehr alte, praechtige steinbauten, die alle aussehen, wie bei harry potter:) an viele dieser alten schlossaehnlichen gebaeude wurden moderne glassgebaeude angehaengt, wodurch man die studenten beim lesen und lernen beobachten kann und einblick in grosse bibliotheken hat! nachts ist alles beleuchtet und es ist wirklich eine tolle stimmung in dieser kleinen stadt voller junger leute!
wir gehen auf einen grosse aussichtspunkt um die stadt von oben zu sehen und sind begeistert von der aussicht auf diese landschaft! der anblick von so vielen baeumen und bergen ist einmalig!
Sonntag, 4. Oktober 2009
tag
halli hallo,
heute war unser letzter tag hier in florida, in miami-morgen gehts auf die andere seite nach vancouver!!
wir hatten noch ein paar schoene tage hier:
nachdem wir ja am mittwoch in den everglades waren, legen wir am donnerstag wieder einen strandtag ein. dazu muss ich glaub ich nicht viel sagen:)
am freitag stehen wir sehr frueh auf. um sieben holt uns ein bus ab nach "key west" ab und wir verlassen mit der aufgehenden sonne miami! ich liebe diese tageszeit-eigentlich sind die fruehen tagesstunden meine liebsten, wenn man zusehen kann wie alles so langsam aufwacht- die voegel zwitschern, die sonne geht auf und alles ist noch so still ...
vierundhalb stunden fahren wir in den sueden ueber sehr viele bruecken von insel zu insel. am fruehen mittag sind wir dann da und ich bin aufgeregt-wir befinden uns am suedlichsten ende der usa-einen katzensprung entfernt von kuba. und wie man sich denken kann ist es wie im tropenhaus:) die naechsten fuenf stunden erkunden wir die insel und ich bin voellig erstaunt, wie es hier aussieht. ich haette gedacht "key west " waere ein absoluter luxusort voller riesiger villen und steriler strassen. aber ien ganz anderes bild zeigt sich hier: die kleinen haeusschen haben alle veranden und terassen, die mit ihren verschnoerkselten zaeunen an den wilden westen erinnern. viele von ihnen sind bunt angestrichen und ein schaukelstuhl oder eine haengematte schwingt im leichten wind hin und her. vor den haeussern wachsen maechtige, alte baeume, deren zweige bis zum boden haengen und viele haben knallige blueten. an einem schild an einem dieser baeume steht, dass sie bis zu fuenf meter im jahr wachsen koennen. die fruehen indianer glaubten, dass die seelen der toten an deren vielen aesten, die in den himmel ragen, hochklettern um von ihnen in den himmel zu gelangen. nur sehr wenige autos fahren hier- es ist sehr friedlich.
auf einmal stossen wir auf eine strasse, die voll ist von bars, musik und geschaeften. hier tummelt sich das touristenleben. in vielen bars spielen schon jetzt am fruehen nachmittag livebands und es wird eine menge getrunken. vom einen ende dieser strasse zum anderen sind es 40 minuten, womit man auch gleich die gesamte insel von westen nach osten abgelaufen ist- groesser ist sie nicht! wir bummeln gemuetlich durch dieses gewuehl aus menschen, musik und ich fuehle mich schon vom zusehen ganz berauscht...
voellig verschwitzt und kaputt laufen wir noch fuer eine stunden zum strand, wo wir unter palmen und pinienbaumen schatten finden.
spaeter ziehen wir uns in unserem hostel um und wollen gerade los laufen , als wir mit einem jugen typen ins gespreach kommen. er ist vom bodensee, hat dieses jahr ebenfalls sein abitur gemacht und reist, wie wir fuer ein paar monate rum, er ist sehr nett, erzaehlt eine menge und schliesst sich uns an. gemeinsam laufen wir die belebte strasse zurueck und gehen abend essen. wir sitzten draussen und ich bin beeindruckt, wie es hier aussieht: alles, waende, decke und saeulen sind tapeziert mit geldnoten. jeder gast, der will, kann hier geld hin tackern und drauf schreiben, wo er herkommt...
danach gehen wir zum "mallory square", wo jeden abend ein sonnenuntergangs fest gefeiert wird! waehrend die rote sonne richtung horizont wandert, spielen strassen musiker und feuerkuenstler und magier geben kleine vorstellungen zum besten. die stimmung ist toll. auf dem meer kreuzen segelschiffe den hafen. wir setzten uns direkt ans wasser und trinken cocktails. ein wirklich schoener abend! und ein toller erster eindruck von "key west"
Mittwoch, 30. September 2009
tag 30 und 31
hey ihr alle,
heute kann ich euch mal von was anderem erzaehlen, als von sonne und meer! heute haben wir naemlich einen trip in die "evergaldes" unternommen!! freuh morgens um viertel vor zehn (wie schnell man sich ans ausschalfen gewoehnt:)) holt uns ein bus von unserem hostel ab, um uns dort hin zu bringen! auf dem weg dorthin, sehen wir noch ein paar andere viertel von miami vorbeisaussen und der fahrer erzaehlt uns intressante details. so fahren wir zum beispiel an filmorten vorbei, wo der grandiose film " scarface" gedreht wurde und wo die autos von "too fast, too furious" ueber die strassen rasen (wir sehen z.b. die bruecke, die in der mitte hochklappt). auf einer kleinen insel mitten in miami wohnen nur reiche leute und man kommt ohne berechtigung nicht mal auf die verbindungsbruecke ohne erschossen zu werden;)! puff daddy, elizabeth taylor und viele mehr haben hier ihre prachtvillen... ueberhaupt wimmelt es hier von models und drehorten. dreimal schon kommen wir an fotographen und kulissen vorbei!
als wir in den "evergades" akommen werden wir auch gleich in ein "airboat" gesetzt. das ist ein boot, dass von einem riesigen propeller ueber wasser angetrieben wird und ziemlich tief im wasser liegt! da fuehlt man sich sofort wohl, wenn man bedenkt, dass es hier hunderte von krokodilen gibt. wir treiben langsam los un dunser guide zeigt uns kleine aligatoren und wasserschildkroeten, die am boot direkt vorbei schwimmen. ein glueck sin sie alle recht klein- so ungefaehr einen meter. aber mich erschreckt, wie perfekt die tiere getarnt sind-wenn sie auch nur zehn zentimeter untertauchen, sind sie fuer uns gaenzlich unsichtbar...argwoehnisch blicke ich in das tiefgruene sumpfwasser, voller pflanzen. dann muessen wir uns alle festhalten, weil der guide den motor anschmeisst und gas gibt. es ist so ein spass ueber das wasser zu rasen und haufig bricht das heck aus und wir driften mit der seite vorran ueber diese fremde landschaft. der guide, der staendig sau bloede witze reist, erklaert uns, dass beinahe die gesamte wasserversorgung floridas von den everglades abhaengt. alles hier besteht aus wasser und den darin lebenden tieren und pflanzen und man sieht weit und breit kein festland. nur sehr vereinzelte inselchen sind auszumachen,auf denen auch andere tiere leben koennen...
nach der tour gehts weiter zur alligatoren vorstellung. wir setzen uns ganz vorne auf die treppen und beaeugen unglaeubig den voellig durchgeknallten alligator-trainer, der die show beginnt. er spricht, als haette er schmirkelpapier auf den stimmbaendern. seine stimme ist so tief und rau, dass wir uns schwer tuen ihn zu verstehen und er sieht aus wie ein pirat! er macht boese witze und lacht dreckig ueber die veraengstigten gesichter des publikums. am anfang holt ein kleines krokodil aus einem wasserbecken, das er sich aufs handgelenk legt und lauft durch die reihen, um es den leuten ins gesicht zu strecken und damit wir es anfassen koennen. dank unseres platzes hat charlie das schuppige tier auch gleich im nacken... danach fuehrt er uns gefaehrliche dinge mit einem ausgewachsenen aligator vor, das eingezaeunt ist und sucht sich eine junge frau aus der ersten reihe aus, die diese dinge spaeter nachmachen soll! er amuesiert sich koestlich damit uns zu zeigen , was sie alles falsch machen koennte und was das dann fuer blutige folgen haette. sehr gleucklich sieht die frau nicht aus, was den show master noch mehr freut...er foerdet sie auf ihm zu folgen, um das sicherheitsgewand anzuziehen und oeffnet eine truhe. noch bevor die frau hineinsehen kann wirft er ihr ein armlanges krokodil entgegen, das in der truhe sass. vor lauter schreck faellt sie rueckwerts hin, um auszuweichen und er lacht sich halb tot ueber diese- angeblich noch nie da gewesene- reaktion. dafuer ist sie aber befreit von den aufgaben mit dem grossen aligator. da merkt man dann schon, wie unberechenbar diese uebungen in wahrheit sind...
zum schluss mache ich noch ein foto mit einem krokodil auf dem arm. seine haut fuehlt sich ganz anders an als ich gedacht haette: kalt, schuppig und erstaunlich weich und empfindlich an der unterseite!
auf dem rueckweg lernen wir ein sehr, sehr nettes paar aus deutschland kennen, die gerade ein semester aussetzen, von ihrem medizinstudium um wie wir zu reisen! wir tauschen uns aus ueber unsere erlebnisse und plaene und es ist schoen so nette landsleute zu treffen...vielleicht laufen wir ihnen ja zufaelligerweise in suedamerika uebr den weg-da fliegen die zwei diesen freitag hin:)
zuhause angekommen mache ich mich bald auf den weg zum friseur-gestern hat mir die chalie naemlcih den ansatz nachfaerben wollen und die farbe ist nicht ganz so geworden , wie erhofft:) eine mischung aus blond, grau und olive...das soll rueckgaengig gemacht werden, so finde ich mich also hier auf dem friseur stuhl wieder bei einem italienischen friseur. es lauft sehr lauter rock und der typ wuselt in einem affenzahn um mich rum, waehrend er mich auch noch auf dem stuhl herumwirbelt. er geht mit einer inbrunst ans werk, dass mir schwindelig wird und ich mir ziemlich sicher bin, dass ich nur noch die haelfte meiner haare habe, so wie der da dran reist.aber das ergebnis ist sehr zufriedenstellend...:)
morgen machen wir wieder einen strandtag- also werd ich erst wieder aus "key west" berichten!
bis bald und viele gruesse an euch alle
Samstag, 26. September 2009
tag 26
servus nach bayern:)
bin hier grad an nem "muenchner hofbraeuhaus" vorbei gekommen- da gibts schweinebraten, wiener wuerstl mit kraut und alles was man sonst so kennt aus bayern:)und da hab ich wehmuetig an die heimat gedacht;)
wir geniessen hier sehr unsere zeit! den ganzen tag liegen wir am strand und faulenzen. abends laufen wir dann durch die lauten, bunten strassen und essen irgendwo zu abend. es hat gerade ungefaehr 25 grad und es ist 10 uhr!!
heute morgen joggen die charlie und ich am strand entlang, weichen den wellen aus, die gerade mit der flut heranbraussen und geniessen die vertaeumte stimmung die die aufgehende sonne verbreitet. danach springen wir ins wasser und laufen tropfend ins hostel zurueck, wo wir nur kurz unsere sachen fuer den tag packen. wir holen uns vom starbucks einen riessen milchcafe mit vanille und zimt, ein stueck kuchen und obst und nehmen uns einen sonnenschirm direkt vorne am meer! da bleiben wir dann den ganzen tag und haben einen tollen blick, der nur von einem absoluten proleten gestoert wird. charlie und ich amuesieren uns koestlich, wie er da breitbeinig in seinem stuhl sitzt, und sich obercool fuehlt! zum trinken steht er immer auf, stellt sich breit ganz vorne hin und trinkt mit von sich gestreckten schultern. anschliessend setzt er sich nicht wie jeder normale mensch hin , sondern schwingt sein eines bein umstaendlich ueber die stuhllehne, weil das anscheinend sportlich aussehen soll :) als ich meinen blick mal von diesem komiker wenden kann, faellt mir charlies gesichtsausdruck auf, als sie vom baden zurueck kommt: eine mischung aus ekel und staunen. als ich ihrem blick folge, sehe ich einen aelteren mann in badehose am strand lang laufen, dessen dreadlocks ihm bis zu den zehenspitzen baumeln...
abends holen wir uns etwas zu essen und setzten uns ans meer, wo wir den sonnenuntergang sehen koennen. der ganze himmel ist rosa und der strand ist ein wunderschoener anblick!
danach laufen wir los um die gegend zu erkunden. es ist ziemlich was los auf den fussgaengerzonen-alle geschaefte sind auf und es wimmelt nur so von superschicken bars, mit schoenen menschen darin!ueberall stehen super teure autos herum und es laeuft laute musik! das tollste ist aber, dass hier ganz viele ateliers sind, in die man einfach reinlaufen kann und in denen tolle kuenstler ausstellen: photographen, maler, musiker...und es sind wirklich aussergewoehnlcie sachen dabei! es ist schon ziemlcih spaet geworden, aber wir sind noch kein bisschen muede und setzten uns deshalb noch in eine bar und trinken einen margarita...
in den naechsten tagen werden wir noch viel faul sein:)aber wir wollen auch unbedingt zu den "everglades" und mindestens zwei tage in die "keys".
bis bald und viele druecker an euch,
eure tonia
Freitag, 25. September 2009
Tag 24 und 25
hallo hallo nach deutschland,
es gibt wieder viel zu erzaehlen:)
seid gestern sind wir ja jetzt unterwegs in den sueden. gestern morgen gings um sechs uhr morgens raus , weil wir um halb acht an der subwaz stehen muessen, die uns zum zug bringt. dieser faehrt dann zum flughafen.mit den schweren rucksaecken ist natuerlich alles muesamer!am flughafen angekommen werden wir aber erstaunlich schnell unser gepaeck los und haben noch ein bisschen zeit, bis unser flug geht. also kaufen wir uns kuchen und einen riesigen kaffe mit zimt und schokopulver...
wenig spaeter sitzen wir dann im flugzeug und sehen washington unter uns weg ziehen. es ist das erste mal, dass niemand uns am flughafen erwartet- diesmal muessen wir das alleine hinkriegen!
der empfang in pam beach ist irgendwie seltsam, weil kein mensch am an den "information points" was unter einem "youth hostel" versteht. ich versuche es also mit der umschreibung "a cheap place to sleep", was auf noch groessere verwunderung stoesst!wir scheinen die ersten zu sein, die in diesem luxusort sowas fragen...also gehen wir in ein internetcafe und suchen drei stunden verzweifelt nach einem hotel, das nicht 200 $ die nacht kostet-vergeblich! letztendlich laufen wir einfach los und fragen bei einem hotel nach- die wollen 120 $ und wir fragen, ob sie nicht etwas guenstigeres fuer uns wissen. ein schwarzer hotelguide sieht uns da in unserer not stehen und bietet uns an seinen tarif zu nutzen.-er bekommt die zimmer beinahe fuer die haelfte, weil er ein angestellter ist. nun stehen wir also da mit unseren riesen rucksecken, voellig erschoepft, es wird dunkel und wir haben ein ungutes gefuehl von einem voellig fremden so ein angebot anzunehmen. doch bevor wir uns richtig besprechen koennen, steh da schon ein shuttlebus und der typ will uns zu dem guenstigeren hotel bringen. er ist wirklich nett, verspricht uns nur das mit dem tarif zu klaeren und dann zurueck zur arbeit zu gehen. doch ploetzlich packt uns die angst und so stehen wir da und stammeln herum inn der offenen bustuere.zu unserem glueck hat der junge hotelguide irgendwann die schnauze voll und zieht gekraengt ab. der shuttlebusfahrer ist trotzdem sehr nett und bringt uns zu einem hotel, von dem er weis, dass es billiger ist. hier fuehlen wir uns sofort wohl-es ist ein gemuetliches, modernes kleines hotel und wir haben ein zimmer mit zwei weichen, kuscheligen betten und eigenem bad. der shuttlebusfahrer schwafelt der frau an der rezeption irgendwas vor, von wegen die fluggesellschaft heatte unserej flug gestrichen und sie gibt uns 15% rabatt:) nach all diesem chaos, ist es mittlerweile acht uhr abends, wir gehen noch eine kleinigkeit essen und fallen dann erschoepft, aber zufrieden in unsere betten! wir haben uns aber entschlossen palm beach schon am naechsten tag zu verlassen, weil es total schwierig ist, von ort zu ort zu kommen und wir eigentlich auch schon geung haben von dieser stadt!hier muss man her kommen mit geld...
am 25. stehe ic frueh auf, um am fluss zu laufen. es ist eine wunderschoene stimmung: alles voller palmen am rand der promenade, da wasser direkt daneben und die sonne, die langsam ueber die daecher der praechtigen villen kriecht. so sehe ich wenigstens noch ein bisschen was von palm beach und ausserdem einen sonnenaufgang. danach gehe ich draussen, im hauseigenen pool schwimmen und anschliessend in dem kleinen garten des hotels fruehstuecken. dieser tag beginnt also sehr gut:)
um nach miami zu kommen nehmen wir einen zug und nach zwei stunden stehen wir irgendwo ausserhalb von miami an einem heruntergekommenen bahnhof . also setzen wir uns in einen bus in die innenstadt! an der bushaltestelle schwetzt uns ein komischer alter mann im rollstuhl an, der einen riesigen joint raucht und eine grosse amerikaflagge in der hand haelt. froh in dem bus zu sitzen, fuehle ich mich wenig spaeter aber nicht gerade aufgehobener!wir sind die einzigesten frauen unter unzeahligen schwarzen maennern, die uns beaeugen und wir haben keinen blassen schimmer, wo wir eigentlich sind. ich verfalle beinahe in eine ironische gleichgueltigkeit, weil der tag genauso weiter geht, wie gestern. aber bald wird die gegend angenehmer und nach einer stunde sind wir in "south beach"!!!!
hier ist es wie ich mir das vorgestellt habe: ueber dreissig grad, viele palmen, weisse haeuser und eine menge cafes und geschaefte!unser hostel koennte nicht besser liegen-wir sind genau im zentrum und brauchen drei minuten zum strand! dahijn verschlaegt es uns auch wenig spaeter und ich kann es nicht fassen!die sonne, der strand, ein eiscafe und das blaue meer...abendsgehen wir durch die warmen strassen, voller musik und leuten und gehen lecker essen. morgen wollen wir den ganzen tag faul am strand liegen und gegen abend die gegend erkunden! es gibt hier natuerlich auch viel zu sehen: die"keys", die "everglades", bootstouren und schnorcheln in den tollsten riffen der welt! ich freue mich sehr hier zu sein!
es gibt wieder viel zu erzaehlen:)
seid gestern sind wir ja jetzt unterwegs in den sueden. gestern morgen gings um sechs uhr morgens raus , weil wir um halb acht an der subwaz stehen muessen, die uns zum zug bringt. dieser faehrt dann zum flughafen.mit den schweren rucksaecken ist natuerlich alles muesamer!am flughafen angekommen werden wir aber erstaunlich schnell unser gepaeck los und haben noch ein bisschen zeit, bis unser flug geht. also kaufen wir uns kuchen und einen riesigen kaffe mit zimt und schokopulver...
wenig spaeter sitzen wir dann im flugzeug und sehen washington unter uns weg ziehen. es ist das erste mal, dass niemand uns am flughafen erwartet- diesmal muessen wir das alleine hinkriegen!
der empfang in pam beach ist irgendwie seltsam, weil kein mensch am an den "information points" was unter einem "youth hostel" versteht. ich versuche es also mit der umschreibung "a cheap place to sleep", was auf noch groessere verwunderung stoesst!wir scheinen die ersten zu sein, die in diesem luxusort sowas fragen...also gehen wir in ein internetcafe und suchen drei stunden verzweifelt nach einem hotel, das nicht 200 $ die nacht kostet-vergeblich! letztendlich laufen wir einfach los und fragen bei einem hotel nach- die wollen 120 $ und wir fragen, ob sie nicht etwas guenstigeres fuer uns wissen. ein schwarzer hotelguide sieht uns da in unserer not stehen und bietet uns an seinen tarif zu nutzen.-er bekommt die zimmer beinahe fuer die haelfte, weil er ein angestellter ist. nun stehen wir also da mit unseren riesen rucksecken, voellig erschoepft, es wird dunkel und wir haben ein ungutes gefuehl von einem voellig fremden so ein angebot anzunehmen. doch bevor wir uns richtig besprechen koennen, steh da schon ein shuttlebus und der typ will uns zu dem guenstigeren hotel bringen. er ist wirklich nett, verspricht uns nur das mit dem tarif zu klaeren und dann zurueck zur arbeit zu gehen. doch ploetzlich packt uns die angst und so stehen wir da und stammeln herum inn der offenen bustuere.zu unserem glueck hat der junge hotelguide irgendwann die schnauze voll und zieht gekraengt ab. der shuttlebusfahrer ist trotzdem sehr nett und bringt uns zu einem hotel, von dem er weis, dass es billiger ist. hier fuehlen wir uns sofort wohl-es ist ein gemuetliches, modernes kleines hotel und wir haben ein zimmer mit zwei weichen, kuscheligen betten und eigenem bad. der shuttlebusfahrer schwafelt der frau an der rezeption irgendwas vor, von wegen die fluggesellschaft heatte unserej flug gestrichen und sie gibt uns 15% rabatt:) nach all diesem chaos, ist es mittlerweile acht uhr abends, wir gehen noch eine kleinigkeit essen und fallen dann erschoepft, aber zufrieden in unsere betten! wir haben uns aber entschlossen palm beach schon am naechsten tag zu verlassen, weil es total schwierig ist, von ort zu ort zu kommen und wir eigentlich auch schon geung haben von dieser stadt!hier muss man her kommen mit geld...
am 25. stehe ic frueh auf, um am fluss zu laufen. es ist eine wunderschoene stimmung: alles voller palmen am rand der promenade, da wasser direkt daneben und die sonne, die langsam ueber die daecher der praechtigen villen kriecht. so sehe ich wenigstens noch ein bisschen was von palm beach und ausserdem einen sonnenaufgang. danach gehe ich draussen, im hauseigenen pool schwimmen und anschliessend in dem kleinen garten des hotels fruehstuecken. dieser tag beginnt also sehr gut:)
um nach miami zu kommen nehmen wir einen zug und nach zwei stunden stehen wir irgendwo ausserhalb von miami an einem heruntergekommenen bahnhof . also setzen wir uns in einen bus in die innenstadt! an der bushaltestelle schwetzt uns ein komischer alter mann im rollstuhl an, der einen riesigen joint raucht und eine grosse amerikaflagge in der hand haelt. froh in dem bus zu sitzen, fuehle ich mich wenig spaeter aber nicht gerade aufgehobener!wir sind die einzigesten frauen unter unzeahligen schwarzen maennern, die uns beaeugen und wir haben keinen blassen schimmer, wo wir eigentlich sind. ich verfalle beinahe in eine ironische gleichgueltigkeit, weil der tag genauso weiter geht, wie gestern. aber bald wird die gegend angenehmer und nach einer stunde sind wir in "south beach"!!!!
hier ist es wie ich mir das vorgestellt habe: ueber dreissig grad, viele palmen, weisse haeuser und eine menge cafes und geschaefte!unser hostel koennte nicht besser liegen-wir sind genau im zentrum und brauchen drei minuten zum strand! dahijn verschlaegt es uns auch wenig spaeter und ich kann es nicht fassen!die sonne, der strand, ein eiscafe und das blaue meer...abendsgehen wir durch die warmen strassen, voller musik und leuten und gehen lecker essen. morgen wollen wir den ganzen tag faul am strand liegen und gegen abend die gegend erkunden! es gibt hier natuerlich auch viel zu sehen: die"keys", die "everglades", bootstouren und schnorcheln in den tollsten riffen der welt! ich freue mich sehr hier zu sein!
Donnerstag, 24. September 2009
tag 22,23 und 24
hallo nochmal aus washington,
es ist heute der 24.09. und es ist sieben uhr morgens. in zwnazig minuten fahren wir mit der subway zum flughafen, um nach florida-nach "palm beach" zu fliegen!! ich bin so gespannt auf florida und hab schon eine richtige tour fuer die naechsten zehn tage gemacht. diese tour enthaelt kein einziges museum dafuer sehr viel meer und sonne:)
die tage hier waren noch sehr schoen- wir haben gar nicht mehr so viel gemacht und hatten eher eine gemuetliche zeit! vorgestern sind wir fuenf stunden durchj die stadt gelaufen- durch ein viertel, das "georgetown" heisst. auf dem weg zu diesem viertel kommen
wir durch wunderschoene wohnsiedlungen, die mich an paris erinnern: viele sehr schmale hohe haeuschen, wild umwachsen mit efeu und blumen, die verborgen hinter grossen baeumen und altertuemlichen zaeunen aussehen wie aus einer anderen zeit. das schoenste an ihnen ist jedoch ihre farbe- alle sind in einer anderen warmen farbe angestrichen und haben bunte fensterlaeden. hier koennte man sich wirklich vorstellen zu leben.
in georgetown selber finden wir viele laeden zum shoppen und nette cafes. nach zwei stunden einkaufen, setzte wir uns in ein cafe und essen ein eis in der sonne. spaeter laufen wir am " potomac river" entlang und sehen viele kanus und spaziergaenger...
von washington konnte ich in den tagen keinen gesamteindruck bekommen-vielleicht war auch die zeit zu knapp. was mir in erinnerung bleiben wird, sind die vielen weltbekannten politikgebaeude...und natuerlich die "shiffrins"!!sie waren so gastfreundlich und hilfsbereit und wir haben uns sehr wohl gefuehlt!!gestern haben sie uns zu einem tollen mexikanischem essen eingeladen und danach ins theater. das essen wurde vor uns am tisch zubereitet und es gab vier gaenge! da theater war natiuerlich auch ein erlebnis und ich war erstaunt, wie viel wir vertsehen konnten!
jetzt heisst es wieder abschied nehmen und ich muss aufpassen, dass ich mich nicht an diesen lebensstil gewoehne:) dieses hasu war einfach ein traum!!
bis bald- dann aus dem sonnigen florida!
p.s. bis jetzt hatte ich zwei lustige versprecher, die ich noch erzaehlen wollte: die charlie hat dem ari in philadelphia die haare geschnitten und ich wollte meinen senf dazu geben und wollte sagen, dass ich es gut faende seinen kopf zu rasiere. also hab ich gesagt: "i think we should rase his head" leider heisst das sovuiel wie:"ich denke wir sollten seinen kopf zerstoeren/sprengen"-ihr koennt euch seinen gesichtsausdruck vorstellen...
ein anderes mal hab ich eine frau in einer riessigen einkaufshalle fragen wollen, wo ein supermarkt ist und hab einfach nur gesagt: "we are surching for a store", was ja nur heisst"wir suchen einen laden". ich hab mich dann aufgeregt, dass sie gesagt hat " that is what most of the people do here" und fand sie unglaublich unfreundlich:)
es ist heute der 24.09. und es ist sieben uhr morgens. in zwnazig minuten fahren wir mit der subway zum flughafen, um nach florida-nach "palm beach" zu fliegen!! ich bin so gespannt auf florida und hab schon eine richtige tour fuer die naechsten zehn tage gemacht. diese tour enthaelt kein einziges museum dafuer sehr viel meer und sonne:)
die tage hier waren noch sehr schoen- wir haben gar nicht mehr so viel gemacht und hatten eher eine gemuetliche zeit! vorgestern sind wir fuenf stunden durchj die stadt gelaufen- durch ein viertel, das "georgetown" heisst. auf dem weg zu diesem viertel kommen
wir durch wunderschoene wohnsiedlungen, die mich an paris erinnern: viele sehr schmale hohe haeuschen, wild umwachsen mit efeu und blumen, die verborgen hinter grossen baeumen und altertuemlichen zaeunen aussehen wie aus einer anderen zeit. das schoenste an ihnen ist jedoch ihre farbe- alle sind in einer anderen warmen farbe angestrichen und haben bunte fensterlaeden. hier koennte man sich wirklich vorstellen zu leben.
in georgetown selber finden wir viele laeden zum shoppen und nette cafes. nach zwei stunden einkaufen, setzte wir uns in ein cafe und essen ein eis in der sonne. spaeter laufen wir am " potomac river" entlang und sehen viele kanus und spaziergaenger...
von washington konnte ich in den tagen keinen gesamteindruck bekommen-vielleicht war auch die zeit zu knapp. was mir in erinnerung bleiben wird, sind die vielen weltbekannten politikgebaeude...und natuerlich die "shiffrins"!!sie waren so gastfreundlich und hilfsbereit und wir haben uns sehr wohl gefuehlt!!gestern haben sie uns zu einem tollen mexikanischem essen eingeladen und danach ins theater. das essen wurde vor uns am tisch zubereitet und es gab vier gaenge! da theater war natiuerlich auch ein erlebnis und ich war erstaunt, wie viel wir vertsehen konnten!
jetzt heisst es wieder abschied nehmen und ich muss aufpassen, dass ich mich nicht an diesen lebensstil gewoehne:) dieses hasu war einfach ein traum!!
bis bald- dann aus dem sonnigen florida!
p.s. bis jetzt hatte ich zwei lustige versprecher, die ich noch erzaehlen wollte: die charlie hat dem ari in philadelphia die haare geschnitten und ich wollte meinen senf dazu geben und wollte sagen, dass ich es gut faende seinen kopf zu rasiere. also hab ich gesagt: "i think we should rase his head" leider heisst das sovuiel wie:"ich denke wir sollten seinen kopf zerstoeren/sprengen"-ihr koennt euch seinen gesichtsausdruck vorstellen...
ein anderes mal hab ich eine frau in einer riessigen einkaufshalle fragen wollen, wo ein supermarkt ist und hab einfach nur gesagt: "we are surching for a store", was ja nur heisst"wir suchen einen laden". ich hab mich dann aufgeregt, dass sie gesagt hat " that is what most of the people do here" und fand sie unglaublich unfreundlich:)
Montag, 21. September 2009
Tag 19, 20 und 21
hallo aus Washington DC,
seid gestern sind wir in Obama's Wohnort:) aber bevor ich davon erzaehle-erst mal noch zu den tagen in philadelphia:
es waren wirklich unbeschreiblich schoene tage- die denke ich aussergewoehnlichsten bis jetzt auf dieser reise! die familie war so herzlich, es gab viel, viel koestliches essen, interessante neue erfahrungen und das gefuehl, dass ich wirklich etwas ueber das judentum gelernt habe! am samstag verbringen wir den tag im haus bei ari. ich sitze zwei stunden draussen im sonnenschein, lese und geniesse den garten. charlie ist am pc und ari's familie ist in der synagoge. als sie zurueck kommen, gibt es essen, wozu noch eine menge anderer gaeste eintreffen. so lernen wir onkels und tanten kennen und einen alten freun von ari. die mama serviert uns vier gaenge: gemuesesuppe, "meatballs", braten mit gemuese und als beilage eine mischung aus nudeln und weizenkleie und als dessert warmen apfelkuchen mit obstsalad. dazu gibt es so viel juedisches brot und aepfeln mit honig wie man moechte. - "rosh hashanah" ist ein fest des essens, wie die mutter immer wider betont(was sie nicht zu erwaenen haette brauchen-ich hab das auch so gemerkt;))
danach liegen wir wie die ueberfahrenen tiere im wohnzimmer herum, quatschen, lesen und erholen uns vom essen...
spaeter steigen wir ins auto und ari zeigt uns die gegend: wohnsiedlungen, synagogen, seine alten schulen, cafes...
die haeuser vieler siedlungen sehen aus wie kleine schloesser: fast alle haben eine fassade aus stein und sind geschickt beleuchtet in der nacht, wodurch sie etwas mystisches und erhabenes ausstrahlen. ich finde sie toll-vielleicht gerade weil sie mich ein bisschen gruseln!
danach treffen wir seine freunde beim bowlwn und es wird ien richig lustiger abend. ari schwoert darauf, dass unser team-name- "schweinehaxen team"- uns glueck bringt um gegen seine freunde zu gewinnen:)
am sonntag fahren auhc wir in die synagoge und ich bin sehr beeindruckt, wie modern und lichtdurchflutet sie ist. es herrscht eine angenehme stimmung und als wir eintreffen, beginnt gerade der rabbi eine amuesante rede und der saal bricht alle paar minuten in lautes gelaechter aus! ich muss an die oft so duestere und ernste stimmung in unseren kirchen denken und geniesse die freundlcihe atmosphere. spaeter gehts zurueck mit dem auto mit "hanc william's" alt-amerikanischer country music, die ich super finde! ich schaue aus dem fenster, sehe zusammengerollte zeitungen vor den sauberen einfahrten, einen alten mann im schaukelstuhl auf seiner veranda, stolze ehemaenner vor dem grill und eine menge amerikanischer flaggen und muss schmunzeln ueber all diese cliches...
zuhause angekommen versammeln sich alle vor dem fernseher um ein wichtiges football-match anzuschauen und ich muss nich mehr schmunzeln:) . und ich freue mich mein erstes football-match mit einer amrikanischen familie anzugucken.
der abschied am abend faellt mir schwer und ich muss aufpassen nicht in traenen auszubrechen, weil ich diese familie erschreckend schnell ins herz geschlossen habe!
ja- und seid gestern abend sind wir jetzt in DC und haben mehr glueck als verstand! denn schon wieder haben wir die moeglichkleit in einer familie unterzukommen, naemlcih bei den eltern von carrie(aus manhattan)!
und es ist nicht nur eine unterkunft- es ist ein schloss...ein riessiges haus in mitten einer edel wohnsiedlung und unser nzimmer sieht aus wie eine luxus-suit:) wir haben unser eigenes stockwerk und duerfen uns in der kueche selbst bedienen. die eltern sind sehr nett und haben uns fuer mittwoch zum essen und anschliessend ins theater eingeladen.
heute morgen auf meiner runde habe ich das gefuehl durch den schwarzwald zu laufen. alles ist hier wild verwachsen und die grossen anwesen liegen versteckt hinter maechtigen baeumen. es ist das erste mal dass ich so etwas in den usa sehe! es ist auch sehr schoen, weil alle haeuser hier unterschiedlich ausehen. das nachbarhaus ist so konstruiert, dass es den boden nicht beruehrt- es schwebt mit seilen!!!
heute morgen ziehen wir los in die stadt und laufen den ganzen tag die "mall street" entlang, auf der die wichtigsten warzeichen von washington liegen. wir sehen das "lincoln memorial", das "washington monument", das "weisse haus", das "capital building" und gehen ins "aircraft museum". die sonne strahlt den ganzen tag...
ich bin gespannt was washington sonst noch von sich preis gibt die naechsten drei tage!
ich werde jetzt in unser bett gehen, das platz boete fuer fuenf leute und werde super schlafen:)
bis ganz bald und viele herzliche gruesse in die heimat
seid gestern sind wir in Obama's Wohnort:) aber bevor ich davon erzaehle-erst mal noch zu den tagen in philadelphia:
es waren wirklich unbeschreiblich schoene tage- die denke ich aussergewoehnlichsten bis jetzt auf dieser reise! die familie war so herzlich, es gab viel, viel koestliches essen, interessante neue erfahrungen und das gefuehl, dass ich wirklich etwas ueber das judentum gelernt habe! am samstag verbringen wir den tag im haus bei ari. ich sitze zwei stunden draussen im sonnenschein, lese und geniesse den garten. charlie ist am pc und ari's familie ist in der synagoge. als sie zurueck kommen, gibt es essen, wozu noch eine menge anderer gaeste eintreffen. so lernen wir onkels und tanten kennen und einen alten freun von ari. die mama serviert uns vier gaenge: gemuesesuppe, "meatballs", braten mit gemuese und als beilage eine mischung aus nudeln und weizenkleie und als dessert warmen apfelkuchen mit obstsalad. dazu gibt es so viel juedisches brot und aepfeln mit honig wie man moechte. - "rosh hashanah" ist ein fest des essens, wie die mutter immer wider betont(was sie nicht zu erwaenen haette brauchen-ich hab das auch so gemerkt;))
danach liegen wir wie die ueberfahrenen tiere im wohnzimmer herum, quatschen, lesen und erholen uns vom essen...
spaeter steigen wir ins auto und ari zeigt uns die gegend: wohnsiedlungen, synagogen, seine alten schulen, cafes...
die haeuser vieler siedlungen sehen aus wie kleine schloesser: fast alle haben eine fassade aus stein und sind geschickt beleuchtet in der nacht, wodurch sie etwas mystisches und erhabenes ausstrahlen. ich finde sie toll-vielleicht gerade weil sie mich ein bisschen gruseln!
danach treffen wir seine freunde beim bowlwn und es wird ien richig lustiger abend. ari schwoert darauf, dass unser team-name- "schweinehaxen team"- uns glueck bringt um gegen seine freunde zu gewinnen:)
am sonntag fahren auhc wir in die synagoge und ich bin sehr beeindruckt, wie modern und lichtdurchflutet sie ist. es herrscht eine angenehme stimmung und als wir eintreffen, beginnt gerade der rabbi eine amuesante rede und der saal bricht alle paar minuten in lautes gelaechter aus! ich muss an die oft so duestere und ernste stimmung in unseren kirchen denken und geniesse die freundlcihe atmosphere. spaeter gehts zurueck mit dem auto mit "hanc william's" alt-amerikanischer country music, die ich super finde! ich schaue aus dem fenster, sehe zusammengerollte zeitungen vor den sauberen einfahrten, einen alten mann im schaukelstuhl auf seiner veranda, stolze ehemaenner vor dem grill und eine menge amerikanischer flaggen und muss schmunzeln ueber all diese cliches...
zuhause angekommen versammeln sich alle vor dem fernseher um ein wichtiges football-match anzuschauen und ich muss nich mehr schmunzeln:) . und ich freue mich mein erstes football-match mit einer amrikanischen familie anzugucken.
der abschied am abend faellt mir schwer und ich muss aufpassen nicht in traenen auszubrechen, weil ich diese familie erschreckend schnell ins herz geschlossen habe!
ja- und seid gestern abend sind wir jetzt in DC und haben mehr glueck als verstand! denn schon wieder haben wir die moeglichkleit in einer familie unterzukommen, naemlcih bei den eltern von carrie(aus manhattan)!
und es ist nicht nur eine unterkunft- es ist ein schloss...ein riessiges haus in mitten einer edel wohnsiedlung und unser nzimmer sieht aus wie eine luxus-suit:) wir haben unser eigenes stockwerk und duerfen uns in der kueche selbst bedienen. die eltern sind sehr nett und haben uns fuer mittwoch zum essen und anschliessend ins theater eingeladen.
heute morgen auf meiner runde habe ich das gefuehl durch den schwarzwald zu laufen. alles ist hier wild verwachsen und die grossen anwesen liegen versteckt hinter maechtigen baeumen. es ist das erste mal dass ich so etwas in den usa sehe! es ist auch sehr schoen, weil alle haeuser hier unterschiedlich ausehen. das nachbarhaus ist so konstruiert, dass es den boden nicht beruehrt- es schwebt mit seilen!!!
heute morgen ziehen wir los in die stadt und laufen den ganzen tag die "mall street" entlang, auf der die wichtigsten warzeichen von washington liegen. wir sehen das "lincoln memorial", das "washington monument", das "weisse haus", das "capital building" und gehen ins "aircraft museum". die sonne strahlt den ganzen tag...
ich bin gespannt was washington sonst noch von sich preis gibt die naechsten drei tage!
ich werde jetzt in unser bett gehen, das platz boete fuer fuenf leute und werde super schlafen:)
bis ganz bald und viele herzliche gruesse in die heimat
Freitag, 18. September 2009
Tag 18
heute war denke ich der ertse tag, von dem ich sicher dagen kann. dass ich ihn warscheinlich nie vergessen werde!
ich hab ja vorhin schon kurz geschreiben, jetzt aber mehr:
frueh morgens kommen wir herunter in die kueche, um ari's mama beim kochen zu helfen und zu fruestuecken.waehrend sie saemtliche toepfe mit fleisch, gemuese, bruehe und eine art reis aufsetzt, platze ich mit meinen fragen ueber das judentum heraus. ich weis wirklich annaehernd nichts darueber. sie erzaehlt uns von verschiedenen braeuchen, von denen ich sogar schon zum teil wusste: kein schweinefleisch, kein fleisch in kombination mit milchptodukten, betimmte kleidung...dabei betont sie aber, dass es sehr darauf ankommt eir glaeubig man ist. so haelt sich ari's famlie nicht so strikt an die samstags-ruhe (man soll da nichts arbeiten), kleidet sich normal und sie beten auch nicht dreimal am tag fuer vierzig minuten, so wie das streng glaeubige machen. sie erklaert uns auch was sie kocht und ich beobachte genau, was sie da zaubert.zu unserem glueck ist aei's vater ja religionslehrer und so bombadieren wir auch ihn mit fragen zur juedischen geschichte, ueber eine stunde breitet er nun ungefaehr 3000 jahre juedische geschichte vor uns aus, mit einer zeittafel und mehreren buechern und bildern dchildert er uns eindrucksvoll die unzaehligen vertreibungen und heimaten der juden und wir sind voellig gefesselt von seinen erzaehlungen.
spaeter brechen wir ind ei stadt auf, treffen ari's groessere schwester und sie zeigen uns die altstadt.es ist eine weit weniger glamuroese stadt als new york- wenig scyscraper, schlichte gebaeude und strassen und ein riesen grosses industriegebiet. mit dem auto fahren wir etwa zwanzig minuten an alten fabrik=tuermen, riesigen stahlbruecken und rauchenden schornsteinen vorbei.ari erzaehlt uns auch, dass philadelphia eine der gefaehrlichstn staedte in den usa ist! letzten sommer wurde jeden tag ein mord begangen.-da fuehle ich mich gleich viel wohler;)
auf dem reuckweg nach hause holen wir ari's oma ab und ich finde sie super! sie traegt ein flottes kostuem und hat knallrote lippen, sie wirkt aber nicht vulgaer oder kuenstlich, sondern einfach laessig mit ihren 93 jahren.ausserdem ist sie unglaublich lustig und schraeg.
zuhause angekommen setzen wir uns bald an den gedeckten tisch, ari's mama zuendet kerzen an und die familie setzt sich die typischen huete auf. so wird das neujahrsfest eroeffnet und ich bin deht gepannt.
jeder habt sein weingladd und die eltern dprachen ein juedisches gebet.vieles uebersetzt der vater fuer uns,ich bin voellig gebant von diesem so fremden fest und der feierlichen stimmung.alle waschen sich die haende in einer kleinen schale und ein suesses brot wird herum gereicht, von dem sich jeder ein dtuck abbricht, dazu gibt es aepfelscheiben mit honig. dann bringt die mutter den ersten gang: ein weisser fisch, der zubereitet ist wie eine art mousse und der sehr gut schmeckt. als zweites bringt die "matseball soup" herein, die ich ja schon einmal probiert habe. der hauptgang besteht aus kalbsfleisch, huhn, gemuese und einem juedischen kuskus und wir stuerzen uns alle darauf. aum schluss serviert sie dann auch noch desser und das ist glaub ich das beste dass ich je gegessen habe: zimtschnecken und schokoladen kuchen, aber eben auf juedische art und es ist unvergleichbar lecker:)
zum schluss singt die familie ein sehr langes gebet und wir staunen ueber den klang der fremden sprache, ich fuehle mich so wohl hier, weil die familie uns so toll umdorgt und herzlich ist. ausserdem schwatze ich die ganze zeit mit ari;s oma und finde es unglaublich unterhaltsam.
alle setzen sich danach ins wohnzimmer, ari spielt klavier und die mama zeigt uns familien fotos.
morgen gibt es ein noch groesseres essen am nachmittag und dann noch eins am sonntag. und natuerlich vieles mehr...
eigentlich wollten wir heute noch weggehen, aber da wir die letzten naechte unterwgs waren und uns nach diesem essen nicht mehr bewegen koennen, liegen wir lieber gemuetlich im bett und lassen diesen besonderen tag noch einmal revue passieren...
ich hab ja vorhin schon kurz geschreiben, jetzt aber mehr:
frueh morgens kommen wir herunter in die kueche, um ari's mama beim kochen zu helfen und zu fruestuecken.waehrend sie saemtliche toepfe mit fleisch, gemuese, bruehe und eine art reis aufsetzt, platze ich mit meinen fragen ueber das judentum heraus. ich weis wirklich annaehernd nichts darueber. sie erzaehlt uns von verschiedenen braeuchen, von denen ich sogar schon zum teil wusste: kein schweinefleisch, kein fleisch in kombination mit milchptodukten, betimmte kleidung...dabei betont sie aber, dass es sehr darauf ankommt eir glaeubig man ist. so haelt sich ari's famlie nicht so strikt an die samstags-ruhe (man soll da nichts arbeiten), kleidet sich normal und sie beten auch nicht dreimal am tag fuer vierzig minuten, so wie das streng glaeubige machen. sie erklaert uns auch was sie kocht und ich beobachte genau, was sie da zaubert.zu unserem glueck ist aei's vater ja religionslehrer und so bombadieren wir auch ihn mit fragen zur juedischen geschichte, ueber eine stunde breitet er nun ungefaehr 3000 jahre juedische geschichte vor uns aus, mit einer zeittafel und mehreren buechern und bildern dchildert er uns eindrucksvoll die unzaehligen vertreibungen und heimaten der juden und wir sind voellig gefesselt von seinen erzaehlungen.
spaeter brechen wir ind ei stadt auf, treffen ari's groessere schwester und sie zeigen uns die altstadt.es ist eine weit weniger glamuroese stadt als new york- wenig scyscraper, schlichte gebaeude und strassen und ein riesen grosses industriegebiet. mit dem auto fahren wir etwa zwanzig minuten an alten fabrik=tuermen, riesigen stahlbruecken und rauchenden schornsteinen vorbei.ari erzaehlt uns auch, dass philadelphia eine der gefaehrlichstn staedte in den usa ist! letzten sommer wurde jeden tag ein mord begangen.-da fuehle ich mich gleich viel wohler;)
auf dem reuckweg nach hause holen wir ari's oma ab und ich finde sie super! sie traegt ein flottes kostuem und hat knallrote lippen, sie wirkt aber nicht vulgaer oder kuenstlich, sondern einfach laessig mit ihren 93 jahren.ausserdem ist sie unglaublich lustig und schraeg.
zuhause angekommen setzen wir uns bald an den gedeckten tisch, ari's mama zuendet kerzen an und die familie setzt sich die typischen huete auf. so wird das neujahrsfest eroeffnet und ich bin deht gepannt.
jeder habt sein weingladd und die eltern dprachen ein juedisches gebet.vieles uebersetzt der vater fuer uns,ich bin voellig gebant von diesem so fremden fest und der feierlichen stimmung.alle waschen sich die haende in einer kleinen schale und ein suesses brot wird herum gereicht, von dem sich jeder ein dtuck abbricht, dazu gibt es aepfelscheiben mit honig. dann bringt die mutter den ersten gang: ein weisser fisch, der zubereitet ist wie eine art mousse und der sehr gut schmeckt. als zweites bringt die "matseball soup" herein, die ich ja schon einmal probiert habe. der hauptgang besteht aus kalbsfleisch, huhn, gemuese und einem juedischen kuskus und wir stuerzen uns alle darauf. aum schluss serviert sie dann auch noch desser und das ist glaub ich das beste dass ich je gegessen habe: zimtschnecken und schokoladen kuchen, aber eben auf juedische art und es ist unvergleichbar lecker:)
zum schluss singt die familie ein sehr langes gebet und wir staunen ueber den klang der fremden sprache, ich fuehle mich so wohl hier, weil die familie uns so toll umdorgt und herzlich ist. ausserdem schwatze ich die ganze zeit mit ari;s oma und finde es unglaublich unterhaltsam.
alle setzen sich danach ins wohnzimmer, ari spielt klavier und die mama zeigt uns familien fotos.
morgen gibt es ein noch groesseres essen am nachmittag und dann noch eins am sonntag. und natuerlich vieles mehr...
eigentlich wollten wir heute noch weggehen, aber da wir die letzten naechte unterwgs waren und uns nach diesem essen nicht mehr bewegen koennen, liegen wir lieber gemuetlich im bett und lassen diesen besonderen tag noch einmal revue passieren...
Abonnieren
Posts (Atom)