Samstag, 31. Oktober 2009

bis tag 61

hallo ihr treuen leser:)
ich bin gerade in monterey- zwei stunden von san francisco weg!doch dazu gleich...

san francisco war toll!!!am zweiten tag sind wir ja freuh nach alcatraz und waren da fuer 4 stunden. es war wahnsinnig interessant und schockierend zugleich. wir laufen mit dem audio guide durch die engen gaenge aus stahlgittern und schaebigen zellen und hoeren uns die grausamen dinge an die die gefangenen hhier etragen mussten. es war der totale missbrauch und den menschen wurde jegliche selbststaendigkeit und wuerde genommen, da sie einfach nur gehorchen mussten- zum beispiel durfte nur zu 3 tagesstunden gesprochen werden .taten sie des nicht wurden sie bestarft mit dingen wie einzelhaft. der audio guide ist super gemacht- ehemalige gefangene und aufseher von alcatraz erzeahlen von ihrem leben dort, von verboten und dem alltag und von ausbruchsversuchen und gewalt. wir hoerne uns auch einen sehr interessanten vortrag ueber al capone und den "birds man" an- die zwei beruhmtesten insassen...
spaeter laufen durch die hafen gegend und schauen uns den sonnenuntergang auf der golden gate bridge an-eine wunderschoene, rote brucke, von der man einen atemberaubenden ausblick auf dioe stadt und umgebung hat. ich bin wirklich beeindruckt von diesem stahlungetuem - mit den metallstreben koennte man 3 mal die welt umwickeln!!(stimmt wirklich)
abends gehts dann ins ballet- das tollste was ich bis jetzt gesehen hab. die musik ist von einer arabischen gruppe, die mit trommeln, gesang und klatschen das tanzen begleiten und es passt so toll zusammen-haette ich nicht gedacht! es ist auch gleichzeitig total modern und ich sitze wie gebannt da und staune...
am dritten tag fahren wir noch mit dem legendaeren "cable car" und bummeln noch so durch die stadt und zum golden gate park laufen wir auch!
das tollste ist aber, dass wir den christian wieder getroffen haben-einem molekularbiologen aus deutschland, der auch gerade rumreist und den wir schonm zum 3. mal treffen:)
und ann treffen wir auch ncoh 2 andere deutsche- einen jurastudenten, chris und einem profiradfahrer, dominik. er faehrt bei milram mit und ist eine kleine beruehmtheit-evtl feahrt er naechstes jjahr die tour de france mit! sie sind alle sehr nett und wir verbringen unsere abende mit ihnen-gehen essen und was trinken. leider kommen wir ja nirgens rein und deswegen sitzen wir da abends wie in der 8. klasse in unserem hostelzimmer, trinken cuba libre aus plastik bechern und hoffen nicht erwischt zu werden;) bald kommen wir drauf dass weir alle diesselben paene haben: den highway 1 entlang nach LA. und so kommts dass wir heute zu viert (chris muss ja studieren) mit inem leihwagen losfahren, die atemberaubende gegend bewundern, musik hoeren und anhalten wos uns gefaellt. wir sind wirklich eine lustige, nette truppe und es macht unheimlcihen spass!!heute ist halloween hier und alle sind verkleidet und feiern wie veruckt-mal schaun was wir so machen...
die naechsten 3 tage werden wir das ncoh so machen und dann noch eine woche in lA belieben, bei jemanden den wir da kennen. wir koennen da umsonst eine woche bleiben und er hat uns angeboten uns alles zu zeigen...:)
ich hoffe es bleibt alles so super und ich freu mich schon sehr auf die naechsten tage!!

Dienstag, 27. Oktober 2009

bis tag 57

da sind wir wieder- nach dem einwoechigen funkloch der redwood forrests:)

ich bin so hinterher mit dem schreiben, dass ich schon gar nicht mehr weis wo ich anfangen soll...

nach unserer langen, aufregenden zeit in portland haben wir den greyhound weiter richtung sueden genommen: nach acht stunden den "highway 5" runter, kommen wir in "crescent city" an- einem mini dorf direkt am pazifik und dem redwood forrest. unser hostel liegt aber ausserhalb davon, voellig abgeschieden von allem oeffentlichen leben:) als wir mit dem taxi dort ankommen , koennen wir kaum fassen wie das hostel liegt: mitten zwischen hunderten von baeumen, mit direkten blick aufs wild tosende meer. es ist ein grosses holzhaus, urgemuetlcih und wunderschoen. es gibt ein wohnzimmer mit grossen fenstern, kuscheligen sofas und einem ofen in dem den ganzen tag ein feuer prasselt. in der riesigen, toll ausgestatteten kueche kann man sich alles selbst kochen und ueberall streunen die leute herum und geniessen diese wohnlcihe atmosphere... am ersten tag machen wir eine fuenfstuendige wanderung durch die waelder und sind voellig ueberwaeltigt! die baeume sind so unfassbar gross und dick und man kommt sich vor wie ein kleiner kaefer neben diesen riesen. der wald hat etwas sehr muestisches, gruseliges und koennte gut als "verbotener wald" durchgehen(harry potter;)): alles ist wild verwachsen voller farnen , es gibt steile abhaenge, diese meachtigen baumstaemme und ueber allem heangt ein dichtes kleid aus nebel! dazu kommt, dass der wald zu schlafen scheint- es gibt keine geraeusche, keine tiere oder ein knacksen... manche redwoods sind groesser als die "statue of liberty" und werden ueber 2000 jahre alt!!wenn man an ihnen hinaufschaut, muss man den kopf voellig ueberdehnen , um die krone zu erahnen.
abends kochen wir und sitzen erschoepft und eingemummelt in decken vor dem ofen, lesen und beobachten die rauhe nacht draussen!
der zweite tag verlaeuft beinahe gleich: freuh gehts raus feur eine weitere tagestour. gleich am anfang stahet uns ein 2,2 km langer abhang bevor. auf dem schild heisst es "vorsicht!steiler uns anstrengender trail". runter ist das noch nicht so sehr anstrengend und wir erreichen in einer halben stunde das meer-wo der trail endet. das wasser stuerzt in riesigen wellen aufs land zu, wild und grau und uebrall ragen schwarze felsen aus dem wasser. ich hab das meer noch nie so unheimlcih erlebt und es gruselt uns richtig so nah heran zu kommen - es ist wie ein unberechenbares ungeheuer...
der aufstieg ist ziemlich hart, aber wir kommen in eine art rauschzustand nach ein paar minuten und jeder findet sein eigenes tempo. so laufen wir keuchend und ohne zu reden und merken gar nicht wie schnell wir werden. nach 23 minuten sind wir oben-schneller als runter...
danach hat man uns gesagt, waeren es noch so 3 meilen (vier-fuenf kilometer) meist geradeaus und so laufen wir gemueltich los. der weg erweist sich aber als viel anstrengender-es geht die ganze zeit hoch und runter und eigetnlcih sind wir ziemlich ewrschoepft. nach 2 stunden erwarten wir hinet jeder ecke das hostel-es ist mittlerweile auch schon 4 uhr nachmiitags. da taucht auf einmal ein schild auf, dass uns sagt, das wir erst die haelfte geschafft haben und noch einmal 3 meilen vor uns haben! wir sind voellig fertig, hungrig und mitten im tiefstebn wald und es wird in einer stunde dunkel. also beginnen wir zu walken- eigebtlich ist es fast joggen um nicht in die dunkelheit zu kommen.-keine ahnung wie wir das durchgehalten haben:) nach 1 stunde und 20 minuten sind wir da! nach diesem tag haben wir erst einaml genug...den dritten atg verbringen eir nur im hostel.wir schlafen bis mittags, fruehstuecken im sonnenlicht mit blick auf das meer und flaetzen uns den ganzen tag auf die sofas, hoerne musik und lassens uns gut gehen.

am 26. 10. nehmen wir dann den greyhound bus nach san francisco!! wir fahren aud dem highway 101 entlang und sehen richtig viel von der landschaft!es ist toll hier entlnag zu fahren...
nach 10 stunden reise kommen wir endlich hier an und checken in eins von den drei hostels ein. wir gehen in das am hafen, von wo aus man die "golden gate bridge" und "alcatraz" sieht. es ist ein altes kasernen gebaeude und wir schlafen in einem 24 mann zimmer:) es ist trotzdem gemuetlich und lustig... am neachsten morgen ziehen wir trotzdem um, weil es auch ein hostel in downtown gibt, das viel praktischer liegt. heute-an unserem ersten richtigen tag hier, laufen wir durch downtown und sehen eine menge. wir besteigen zwei sau steile berge von wo man einen tollen ausblick auf die sadt hat. san francisco sieht wirklich voelliug anders aus , als alles was wir bisher geshene haben. die stadt liegt mitten in den huegeln und die stassen sind nur durch treppen zu bezwingen-sonst wuerde man gar nicht hoch kommen. die haeuser erinnern mich oft an suedlaendische laender- sie sind oft sehr huebsch und schon aelter- mit stuck und verzierten balkonen und viele haben riesige fenster zum wasser hin. wir gehen in zwei grosse, preachtige kirchen und laufen die beruehmte "lombard street" hinunter. sonst streunen wir einfach durch die breiten strassen, beobachten leute, machen eine pause in einem coolen cafe und bummeln durch die geschafte! morgen gehts nach alcatraz und zur golden gate bridge und wir wollen eine fahrradtour an dem langen hafen entlang machen. dort gibt es jeden tag einen riesen fisch markt und es ist natuerlich die hoelle los! ich freu michs chon sehr drauf! abends bietet das hostel lustige ausfluege an: museumsnacht, filmeabend, kochen...und wir wollen auch gerne in ein ballet in der stadt gehen. also eine menge zu erzeahlen:)

Montag, 19. Oktober 2009

Tag 48,49

gruess gott aus portland,
seid vier tagen sind wir jetzt hier und es war wieder viel los! die ersten zwei tage haben wir einfach stadttouren gemacht und haben uns die verschiedenen viertel angeschaut. es ist wirklcin eine richtoge studentenstadt mit konzerten , bars, coolen vintage geschaeften und einer menge unabhaengiger cafes. die kalt-sonnige stimmung macht uns gemuetlich und wir verbringen auch mal einen nachmittag in dem schoenen alten hostel, eingemummelt in decken und mit unseren buechern...
gestern. den 18.10 machen wir eine fuenf stuendige wnaderung durch die waelder hier. es ist so schoen hier:der waldboden unter den fuessen, riesen grosse baeume, wild wuchernde pflanzen und die waldgeraeusche.oft sind wir ganz alleine auf den beschilderten kleinen pfaeden und geniessen die wnderung. es ist als wuerde man sich wieder ien bisschen reinigen von den vielen stadtaufenthalten:) nach drei stunden setzten wir uns auf eine bank, essen baguette mit kease und obst, lesen und waermen uns in der sonne auf! nach so einem tag fuelht man sich wunderbar erschoepft...wir holen unser gepaeck aus dem hostel und fahren zu unsrer ersten couchsurfing-person: ein typ , der mit siebenm andren jungen leuten in einem haus wohnt! als wir dort ankommen begruesst er uns sehr nett und zeigt uns das haus. es ist chaotisch, sehr einfach und kalt. es stellt sich heraus, dass sie alle kaum geld haben und drei arbeiten gersade auch gar nciht. sie heizen nicht und er sagt wir duerfen alles essen, was sie haben , weil sie es umsonst bekommen!(dazu komme ich spater nochmal;))
er kocht uns ein tolles essen-butternut(ein gemuese) mit reis und wir trinken bier aus portland. drei andere hausgenossen sind auch da-zwei jungs und ein maelde und sie sind alle sehr nett. nach dem essen bauen sie einen tisch auf mit vielen bechern voller bier und wir spielen "bierpong".ein spiel dass einen betrunken macht und witzig ist:) um eins packt sich jeder von ihnen einen karton ein und sie sagen sie wuerden jetzt ihr essen holen. also ziehen wir los und charlei und ich kapieren gar nichts, finden das in unsrem beduedeltem zustand aber aeusserst witzig. zehn minuten spater ist klar wo das essen herkommt: aus dem muell! alle paar naechte ziehen sie los zu einem supermarkt und holen sich das noch gute essen aus den containern. man sagt dazu "dump diving" es ist wirklcih so seltstam wie sie da mitten in der nacht mit stirnlampen kniehoch im muell stehen und uns zeug rauswerfen. es ist erstaunlich was da weggeschmissen wird-dosen mit einer delle und milch , die noch lange gut sind wandern in unsere kartons. sie sparen sich wirlcih so viel geld dadurch, aber es ist schon sehr fremd fuer uns...naja hier werden wir jetzt noch eine nacht bleiben und dann noch zu nem maedel in portland weiterziehen. eine aussergewoehnliche, erste couchsurfing erfahrung!
heute gehts auf ne fahrradtour am hafen entlang und abends machen wir pizza!
bis ganz bald und viele gruesse

Freitag, 16. Oktober 2009

Tag 45 und 46

hey ihr alle,
seid gestern sind wir in portland-vier stunden weiter suedlich als seattle.
im verregneten seattle haben wir noch ein paar schoene, gemuetlichr tage! wir bummeln durch verschiedene viertel, sitzen viel in warmen cafes und schauen uns die kalte herbststimmung an und treffen abends im hostel nette leute mit denen wir ein bier trinken:) morgens gehe ich am hafen joggen und geniesse den ausblick auf die vielen faehren und das wasser und denke an meine heiss geliebte serie-"greys anatomy", die ja hier spielt. leider existiert das "seattle greys hospital" gar nicht...
gestern am 15.10. nehmen wir dann den greyhound bus hierher. es ist eine schoene strecke durch die landschaft, voll von weiten feldern, kleinen doerfchen und wahnsinnig farbigen baeumen. unser hostel ist wunderschoen und das gebaeude sieht aus wie eine alte villa! es hat grosse fenster, gemuetlich raeume und nette leute arbeiten hier. es ist schon ziemlcih spaet und wir laufen nur kurz in los um etwas zu essen. unser hostel leigt mitten in der stadt und morgen wollen wir eine downtown tour machen, gallerien anschauen, durch geschaefte bummeln und den groessten buchladen der usa angucken, der hier in der stadt zu finfen ist:)
abends wolen wir dann noch zwei stunden zum saunen gehen!das passt perfekt zu diesem nass-kalt und wir koennen uns mal so richtig aufwaermen und die seele baumeln lassen;)
freu mcih schon- ich hoert dann davon!
ich denke viel an euch!! viele gruesse an euch alle

Sonntag, 11. Oktober 2009

Tag 40,41 und 42

hi hi,
am 09.10. klingelt mein wecker um 05.45- ich bereite einen kleinen geburtstagstisch fuer die charlie vor mit kuchen, kerzen, fruehstueck und sie bekommt ein kleines staendchen von uns:)
wenig spaeter nehmen wir den buis richtung downtown, um ein auto zu mieten und schon eine halbe stunde spaeter gehts damit zur faehre, die uns zur "sunshine coast" bringt.den ganzen tag fahren wir aun dieser kueste herum, halten immer da wo es uns gut gefaellt und gehen spazieren oderschauen und die gegend an.die kueste ist wunderschoen und nur sehr wenig bebaut. es gibt ein paar kleine staedtchen, wo heauser stehen, aber alles ist voellig fremd: kein haus gleicht dem anderen-es gibt grosse neue haeuser und dann welche, die aussehen, wie aus pappe, es gibt keine zaeune und alles wirklt voellig unstrukturiert. es sieht fast so aus, als wuerde jeder der will einfach irgendwohin sein haus stellen. wir fragen uns, ob hier uebrhaupt die post hinkommt und wo die leute arbeiten und einkaufen. es gibt viele haefen mit einfachen fischerbooten und haeusern mit blick aufs meer. manches erinnert mich an kleine doerfer im allgaeu, wo die haeuser auch mitten in der landschaft zwischen hunderten von baeumen auftauchen. die aussicht auf die berge, die vielen kleinen fluesschen und seen, die alten, versteckten haefen, die dicht bewachsenen waelder und die strassen, die sich durch diese landschaft schlaengeln beeindrucken mich sehr! gegen ende des tages kommen wir in ein kleines stadtchen mit einer schule, einem cafe und einem mini einkaufszentrum. wir machen eine kaffeepause in dem genuetlichen cafe und unterhalten uns mit der besitzerin, die uns unsere fragen gerne beantwortet: es leben ca. 2000 leute hier, von denen die meisten von der fischerei oder holzwirtschaft leben. die post kommt jeden morgen:) und sie liebt es dort diese art einsiedlerleben zu fuehren. ich finde das immer toll mit leuten zu reden, die in einer gegend leben-sie koennen so viele interessante dinge berichten, die man nie im guide finden koennte. die eindruecke und bilder dieses tages werden mir denke ich lange im gedaechtnis bleiben-es war ein toller ausflug!

am sonntag, den 10.10 machen wir eine tour durch den campus! wir laufen durch die breiten strassen und bewundern die riesigen, alten unigebaeude: es gibt eine wunderschoene, verglasste buecherei und lernraeume, die lichtdurchflutet sind-es herrscht eine gemuetlcihe stimmung, wie die studenten da an den vielen schreibtischen bueffeln, kaffee trinken und mit ihren freunden murmeln und der ausblick in die natur ist der wahnsinn! christopher zeigt uns den fkk strand (den gibts hier tatsaechlcih!) wir laufen durch einen kleinen wald und bummeln durch die geschaefte...es ist wirklich ein toller ort um zu studieren.
spaeter gehen wir in die wohnung zurueck, trinken tee und cih faerbe der charlei ihre haare wasserstoffblond. ich finde es hochspannend und bin voll euphorisch aufs ergebnis, versuche mich aber zu bremsen, als ich charlies leicht panischen blick sehe;)
danch gehts nach downtown in einen club mit einem freund vom christopher und wir tanzen die ganze nacht bis die sonne aufgeht! ein super lustiger und schoener abend.

der naechste tag beginnt nach 2 stunden schlaf und wir wackeln frueh morgens zu unserem bus richtung seattle:) der abschied vom christopher und vancouver faellt uns schwer, weil wir eine wirklich einmalige zeit hatten! ich wuerde sogar sagen, dass diese woche die beste bis jetzt war! kanada hat mcih voll in seinen bann gezogen und das wohnen auf dem campus und die ausfluege waren einfach genial!!
als wir die grenze in die usa passieren muessen wir -wie schon einmal- die idiotische einreise-prozedut uebr uns ergehen lassen: es ist wie ein kleines verhoer und der beamte stellt mir zig fragen, die ihm meiner meinung nach nichts angehen- wo ich herkomme, wohin ich gehe, warum, wie ich mir das denn alles finanziere, was ich zuhause so mache, wie ich da lebe...dass er mich nicht nach meinem zyklus fragt ist alles...;) danach muss ich einer frau meine 2 aepfel und die banane zeigen die ich in die usa einfuehre und sie beaeugt das obst als koennte ich damit einen anschlag planen. naja-aber so ist das hier halt und wir versuchen es mit humor zu nehmen, wie die meisten hier!

heute hatten wir unseren ertsen tag hier in seattle. gestern sind wir in unser hostel gekommen und es ist das schoenste hostel bis jetzt: sehr zentral, sauber, hell und es gibt sehr gutes essen und schoene, hoelzerne betten.
wir laufen vormittags los und verbringen den ganzen atg damit, in down town herumzubummeln. seattle ist nebelig, kalt und eher truebe, aber ich finde das toll! es erinnert mich total an hamburg und ich mag dieses hafen wetter... die stadt ist sehr gruen und es gibt tolle geschaefte und cafes-alles hier ist liebevoll und individuell eingerichtet und uhrgemuetlich. das tollste heute fuer mich ist ein gigantischer buchladen: holzverkleidet mit vielen kleinen treppen , die sich zum teil spiralfoermig nach oben winden in ein meer von buechern. ein cafe gibt es hier auch und es riecht nach frisch gebackenem kuchen und cafe. wir verbringen eine ganze weile hier, wandern durch die regale und geniessen die gemuetliche stimmung .
spaeter fahren wir 76 stockwerke hinauf um seattle von oben zu sehen. das "bank of amerika building" ist das hoechste an der westkueste und der blick natuerlich einmalig.
abends holen wir uns falafel und setzten uns in den warmen, heimeligen essberich des hostels: uebrall stehen sessel, holztische und stehlampen und viele leute sitzen verstreut herum. danch spielen wir noch eine partie "scrabbel" und unterhalten uns mit ein paar leuten, die wie wir auf reisen sind...wir lernen einen typen kennen-er muss weit ueber zwei meter sein, ungefaehr 40, sehr duenn und hat ein sehr sympatisches gesicht . er ist wahnsinnig nett und offen und erzeahlt uns, dass er auf einer 6 monatigen hikingtour war, die gerade zuende ist!r hat den "pacific trail" gemacht und erzaehlt uns unglaubliche dinge ueber die hoehen, die er bezwungen hat, ueber interessante menschen, die er kennen gelernt hat und ein bisschen uber den alltag eines solch harten trips. hunderte von menschen starten jeahrlcih diesen trail und nur die wenigsten ziehen ihn durch...er hat auch ein buch geschrieben:"scywalkerclose encounters on the Appalachian Trail" by Bill Walker!er ist so nett und sagt mir wo ich das buch leihch leihen kann um nichts bezahlen zu muessen. ich denke ich werde das lesen...

Donnerstag, 8. Oktober 2009

tag 35,36,37

halli hallo,
am zweiten tag in vancouver schauen wir uns die stadt ein bisschen an. zuerst laufen wir ueber ''greenville island''- eine kleine insel (eigentlich mehr ein stadtteil) in vancouver. da gibt es einen riesigen markt mit allen erdenklichen koestlichkeiten zu essen: ganze berge aus zuckergebaeck, kaese, brot, schinken, wein, obst...wir laufen durch die vielen staende und probieren mal hier , mal da:)
danach laufen wir nach ''downtown'' und bummeln durch fussgaengerzonen und geschaefte. doch selbst hier stehen viele bunte baeume herum, was die gegend sehr schoen macht.
abends kochen wir zusammne mit dem christopher ''perogies''-typisch, kanadische, gefuellte kartoffeltaschen mit gemuese und salad und zum nachtisch typisch, kanadischen schoko-bananen-nuss kuchen!ich bin begeistert...

am donnerstag, den 07.10 fahren wir frueh los um eine bergtour mit dem christopher zusammen zu machen! einundhalb stunden bergtour stehen uns bevor, den ''grouse mountain'' rauf! schon nach den ersten metern realisiere ich auf was ichmich da eingelassen habe: es geht beinahe senkrecht tausende von ''stufen'' hinauf (eigentlcih sind es nur ein paar bretter, die verhinern dass man nicht abrutscht). nach zwanzig minuten sind wir klatschnass, mir brennen die beine und ich bin voellig ausser atem, aber ich merke, dass ich rein komme in diesen marsch und das mich der ergeiz packt bis ganz nach oben zu kommen. nach einer stunde und 23 minuten stehen wir oben auf dem berg!!unter uns erstreckt sich da meer und die stadt- um uns herum riesige gebirgszuege voller tannenwaelder. die sonne strahlt und die luft riecht herrlich:) dashier ist jede anstrengung werd-wir liegen in der sonne, trinken warmen tee und essen kekse und bananen...
spaeter am abend gehen wir noch in die campus bar, wo sich heute viele hundert studenten treffen, um ein icehockey spiel zu sehen. das ist hier der nationalsport!so sitzen wir unter den vielen studenten, trinken kanadisches bier und schauen den spielern zu wie sie sich uebers eis jagen und alle paar minuten eine schlaegerei anfangen.das ist erlaubt und es wird auch nicht eingegriffen.''das ist halt kein pobliges fussball'', wie mir ein freund vom christopher zu verstehen gibt.

heute schlafen wir gemuetlich aus und christopher baeckt uns ''pancakes''- normale, schoko-banane und mit aepfeln, dazu ahornsirup und obst. sie schmecken koestlich. danach machen die charlei und ich eine biketour durch den ''stanley park''-ein sehr grosser park in vancouber, obwohl ich eher sagen wuerde die stadt liegt im park, so gross wie der ist. ausserdem ist um vancouver alles natur, sodass ''park'' irgendwie unpassend fuer mcih klingt. wir mieten uns ein tandem!!!und es ist so lustig ´hinten drauf zu sitzen und nicht lenken zu koennen:) wir fahren direkt am meer entlang, links ragen felsen und waelder empor und die sonne scheint. ich bin wirklcih begeistert von dieser stadt und kann mcih gar nicht satt sehen an diesem phaenomen. wir biegen in den wald ein und gelangen wenig spaeter an einen verborgenen see wild bewachsen mit seerosen und schilf und umkreist von meterhohe tannen. hier machen wir eine pause und geniessen den anblick und die geraeusche des waldes um uns herum-wir sind fast die einzigsten hier.
gerade haben wir wieder zusammen gekocht mit dem christopher-selbst gemachte hamburger!!und jetzt sitzen wir im wohnzimmer und werden in einer stunde auf charlies 20. geburtstag anstossen!!
morgen machen wir eine bootstour an der kueste entlang - die ''sunshine coast''. sie wird haeufig als paradisisch bezeichnet und ich bin schon sehr gespannt!!

Mittwoch, 7. Oktober 2009

tag 34

gruesst euch,
erst mal bevor ichs vergesse zum zweiten tag in key west: da waren wir schnorcheln im 3. groessten riff der welt!!! wir sehen hunderte von bunten fischen, von denen viele beinahe neon aussehen und zu phosphorisieren scheinen! es schwimmen sogar zwei grosse haie und schildkroeten, aber die sehen wir leider nicht! ich haette so gerne die haie gesehen:( aber es war trotzdem einmalig mitten auf dem meer...
auf der rueckreise haben wir unsere erste bus panne und muessen drei stunden am parkplatz warten- aber das gehoert wohl dazu zu so einer reise:)

ja und jetzt sind wir schon seid drei tagen in vancouver und ich bin voellig begeistert! eine stadt am meer und im hintergrund thronen riesige gebirgszuege. es ist eine unglaublich tolle stimmung mit den bergen im hintergrund. doch am tollsten finde ich fast das wetter hier: es ist sehr kalt,aber wunderschoen- klare, frische luft als wuerde man oben auf einem gipfel stehen und dazu strahlt die sonne herunter. die vielen baeume hier werden langsam dunkelrot und gelb und ich komme in eine totale weihnachtsstimmung, vor allem abends wenn die stadt beleuchtet wird und es nach heissen maccaronie riecht, die hier an den strassen verkauft werden.
am montag, den 05.10 als wir ankommen gehen wir auf den campus, auf dem mein cousin christopher fuer ein semester studiert, weil wir die woche hier schlafen koennen. der campus ist eine eigene kleine stadt mit geschaeften, bars, golfplatz, streanden, einem riesigen wald, tennisplaetzen und sogar einer eigenen polizei. die unigebaeude sind sehr alte, praechtige steinbauten, die alle aussehen, wie bei harry potter:) an viele dieser alten schlossaehnlichen gebaeude wurden moderne glassgebaeude angehaengt, wodurch man die studenten beim lesen und lernen beobachten kann und einblick in grosse bibliotheken hat! nachts ist alles beleuchtet und es ist wirklich eine tolle stimmung in dieser kleinen stadt voller junger leute!
wir gehen auf einen grosse aussichtspunkt um die stadt von oben zu sehen und sind begeistert von der aussicht auf diese landschaft! der anblick von so vielen baeumen und bergen ist einmalig!

Sonntag, 4. Oktober 2009

tag

halli hallo,
heute war unser letzter tag hier in florida, in miami-morgen gehts auf die andere seite nach vancouver!!
wir hatten noch ein paar schoene tage hier:
nachdem wir ja am mittwoch in den everglades waren, legen wir am donnerstag wieder einen strandtag ein. dazu muss ich glaub ich nicht viel sagen:)
am freitag stehen wir sehr frueh auf. um sieben holt uns ein bus ab nach "key west" ab und wir verlassen mit der aufgehenden sonne miami! ich liebe diese tageszeit-eigentlich sind die fruehen tagesstunden meine liebsten, wenn man zusehen kann wie alles so langsam aufwacht- die voegel zwitschern, die sonne geht auf und alles ist noch so still ...
vierundhalb stunden fahren wir in den sueden ueber sehr viele bruecken von insel zu insel. am fruehen mittag sind wir dann da und ich bin aufgeregt-wir befinden uns am suedlichsten ende der usa-einen katzensprung entfernt von kuba. und wie man sich denken kann ist es wie im tropenhaus:) die naechsten fuenf stunden erkunden wir die insel und ich bin voellig erstaunt, wie es hier aussieht. ich haette gedacht "key west " waere ein absoluter luxusort voller riesiger villen und steriler strassen. aber ien ganz anderes bild zeigt sich hier: die kleinen haeusschen haben alle veranden und terassen, die mit ihren verschnoerkselten zaeunen an den wilden westen erinnern. viele von ihnen sind bunt angestrichen und ein schaukelstuhl oder eine haengematte schwingt im leichten wind hin und her. vor den haeussern wachsen maechtige, alte baeume, deren zweige bis zum boden haengen und viele haben knallige blueten. an einem schild an einem dieser baeume steht, dass sie bis zu fuenf meter im jahr wachsen koennen. die fruehen indianer glaubten, dass die seelen der toten an deren vielen aesten, die in den himmel ragen, hochklettern um von ihnen in den himmel zu gelangen. nur sehr wenige autos fahren hier- es ist sehr friedlich.
auf einmal stossen wir auf eine strasse, die voll ist von bars, musik und geschaeften. hier tummelt sich das touristenleben. in vielen bars spielen schon jetzt am fruehen nachmittag livebands und es wird eine menge getrunken. vom einen ende dieser strasse zum anderen sind es 40 minuten, womit man auch gleich die gesamte insel von westen nach osten abgelaufen ist- groesser ist sie nicht! wir bummeln gemuetlich durch dieses gewuehl aus menschen, musik und ich fuehle mich schon vom zusehen ganz berauscht...
voellig verschwitzt und kaputt laufen wir noch fuer eine stunden zum strand, wo wir unter palmen und pinienbaumen schatten finden.
spaeter ziehen wir uns in unserem hostel um und wollen gerade los laufen , als wir mit einem jugen typen ins gespreach kommen. er ist vom bodensee, hat dieses jahr ebenfalls sein abitur gemacht und reist, wie wir fuer ein paar monate rum, er ist sehr nett, erzaehlt eine menge und schliesst sich uns an. gemeinsam laufen wir die belebte strasse zurueck und gehen abend essen. wir sitzten draussen und ich bin beeindruckt, wie es hier aussieht: alles, waende, decke und saeulen sind tapeziert mit geldnoten. jeder gast, der will, kann hier geld hin tackern und drauf schreiben, wo er herkommt...
danach gehen wir zum "mallory square", wo jeden abend ein sonnenuntergangs fest gefeiert wird! waehrend die rote sonne richtung horizont wandert, spielen strassen musiker und feuerkuenstler und magier geben kleine vorstellungen zum besten. die stimmung ist toll. auf dem meer kreuzen segelschiffe den hafen. wir setzten uns direkt ans wasser und trinken cocktails. ein wirklich schoener abend! und ein toller erster eindruck von "key west"