Dienstag, 16. Februar 2010

Tage 160-168

Hey Ihr alle,
in dr letzten woche sind wir in banos-einem touristenort, wo man wahnsinnig viel machen kann: wandern, radeln, waterrafting, paragliding... wuir sind in einem sehr coolen hostel , voll mit netten, lustigen leuten von ueberall. es gibt eine dachterasse, wo wir abends immer alle sitzen, bevor wir weggehen und wo es morgens ein geniales fruehstueck gibt.
vier tage sind wir hier. den ertsne tag machen wir eine tolle radtour durch die gegend, die voller wasserfaelle und gruenen taelern ist. jeff aus alaska begleitet uns und nach 20 minuten kommen wir an eine grosse bruecke, von wo man aus runterspringen kann. jeff ist allerdings der einzigste der sich traut und mir wird schon vom zusehen schwindelig-unter der breucke gibt es nichts als riesige felsen. kurz darauf erreichen wir mit den readern den ertsne grossen wasserfall, zu dem man allerdings nur mit einer alten, klapprigen seilbahn kommt, die ins thal hinunter faehrt. so rauschen wir also kurz darauf zu dritt den abgrund herunter... danach muessen wir dann noch eine haengebruecke ueberqueren, in der immer mal wieder teile fehlen und durhc deren loecher man den tosenden fluss unter uns sieht. der wasserfall ist der weg allerdings wert!
eine stunde fahrt entfernt kommen wir allerdings an den groessten wasserfall, der das absolute erlebnis ist! man muss 15 minuten steilins thal absteigen und steht ploetzlich nur meter entfernt vom wasserfall. das wasser stuerzt in unglaublcihen mengen mit einer unbeschreiblichen gewalt in ein steinbecken. die waende sind schwarz und glaenzen, wie nasses leder vom wasser, das immer wieeder die waene empor steigt. das tosen des wassers ist wahnsinnig laut und die luft ist voler wasserpartikel. ueber dem wasserfall schwebt ein grosser regenbogen. diese wucht, mit der das wasser hinunterkommt ist schon fast beaengstigend von dieser naehe. allerdings kann man ncoh neaher heran-dafuer kriechen wir ein paar minuten auf allen vieren durch den berg, um dann ploetzlich hinter dem wasserfall zu stehen. ein unglaubliches erlebnis und wir sind voellig durchaesst nach einer minute.
abends gehen wir noch in die heissen thermen, feur die banos bekannt ist. unter freiem himmel sitzen wir im dampfenden wasser und geniessen den ausblick.
die anderen tage gehen wir wandern und erholen uns meist vom feiern-hier ist neamlich gerade carneval und die leute drehen voellig durch. alle hostels sind augebucht und die busse ueberfuellt. vier tage lang gibt es ueberall grosse umzuege mit tollen, bunten taenzen, musik und viel trinken. so gehen wir abends mit all den leuten aus dem hostel in die verschiedene bars und discos und kommen meist nciht vor dem morgengrauen heim:)

ich sitze gerade in einem gemuetlchen Holzhaus mit kachelofen und vielen kuscheligen sofas, viel tee und einem wahnsinns ausblick. draussen haengt der nebel ueber den bergen und die vielen , gruenen baeume und wiesen glaenzen im regen. wir sind in einem kleinen dorf , mitten im nirgendwo- 6 stunden von quito entfernt und wohnen in einer eco-lodge. es ist ein wirklcih sehr besonderer ort-ein paar fuehrt seid 15 jahren dieses oekologische hotel und es ist toll. drei holzhaeuser liegen direkt am berg, es gibt eine wunderschoene veranda mit sonnenstuehlen und alles essen ist biologisch. morgens stehen wir frueh auf, besuchen die joga stunde waehrend die sonne aufgeht, fruehstuecken obst, selbstgemachte marmelade, kaese und viel obst-dazu so viel kaffee und tee wie man moechte. an unserem platz liegen schon lunchpakete mit unseren namen darauf(ich fuehle mich wieder wie im kindergarten;)) voll mit kaesebroten, gemuese und obst. danach gehts auf eine 4 stuendige wanderung durch diese unberuehrte landschaft-huegelig, gruen und voller pferde, schafe, kuehe und schweine...kaum ein mensch kreuzt unseren weg. zurueck im hotel gehen wir in die sauna, die mit feuer beheizt ist und jetzt sitzen wir hier im warmen wohnzimmer und warten auf das koetsliche abendessen:)
es sind die letzten tage mit charlotte in suedamerika-in einr woche gehts nach sydney und dann bali. einerseits freue ich mch wahnsinnig und bin sehr gespannt, aber auf der anderen seite will ich weder suedamerika, noch charlotte verabschieden. suedamerika ist mir ganz schoen ans herz gewachsen, mit seinen unterschiedlichen gesichtern, den aussergewoehnlcihen orten und den tolen menschen, die man staendig trifft.

neachste woche gehts noch nach quito, worauf ich mich sehr freue...

einen festen dreucker an euch alle
eure tonia

Sonntag, 7. Februar 2010

bis tag 159

hey hey
endlcih komm ich mal wieder zum blog schreiben...

cusco war sehr schoen aber anders las erwartet. wir wohnen im loki hostel, wo sich ungefaehr jeder junge reisende einfindet und treffen dort julia wieder- ein maedel aus deutschland, das mit uns volunteert hat in arequipa. eiegtnlcih wollen wir natuerlich machu pichu machen, aber die regenzeit macht allen einen strich durch die rechnung. jeden tag schuettet es wie aus eimern und es nimmt tagelang kein ende. um cusco herum ensteht das voellige chaos: eingestuerzte breucken, weggeschwemmte haeuser und 5000 menschen sitzen auf machu pichu fest. jeden tag hoert man neue geschichten und immer wieder trudeln leute ein, die es letztendlcih geschafft haben machu pichu zu verlassen und voellig ershoepft berichten. das heisst fuer uns kein mahu pichu und so verbeingen wir 5 gemuetliche tage in cusco, bummeln durch die wunderschoene stadt und schauen uns die vielen tollen kirchen und museen an. abends sind wir meistens in der bar und lernen eine menge netter leute kennen.
nach 5 tagen gehts dann nach mancora- einen beruhmten strand ganz im norden perus. insgesamt 41 stunden busfahrt trennen uns von mancora...
dort angekommen koennen wir kaum glauben wo wir sind. mitten am ozean, bei 35 grad liegt wieder ein loki hostel. mancora ist kein sehr huebscher ort: holperige, staubige strassen, viel verkehr und alles sehr touristisch. eiegtnlcih ist nur das hostel ein ort zum aufhalten. strahlend weisse gebaeude umrunden einen pool mit vielen liegestuehlen, haengematten und palmen und man hoert das meer rauschen, dass 1 minute entfernt liegt. den ganzne tag faulenzen wir in der sonne, lesen und gehen surfen! das ist was, was ich schon immer mal machen wollte und es macht wahnsinnigen spass. ganze sechs mal stehen charlotte und cih in einer stunde kreischend auf den boards und saussen auf den wellen entlang. (man muss dazu sagen, dass das gebiet einfah zum suren ist:))
abends sitzne wir an der bar am pool, geniessen den lauen sonnenuntergang und schluerfen einen cocktail mit den vielen netten leuten dort.
wir treffen hier auch simon wieder- einem kanadier, den wir in cusco kennengelernt haben. mit ihm und ein paar anderen leuten verbeingen wir die meiste zeit und letztendlich reist simon dann nach 3 tagen mit uns nach ecuador, in die huebsche stadt cuenca.
dort sind wir fuer 4 tage und unternehmen eine menge. der wohl schonse ausflug ist eine tageswanderung in den nationalpark cajas. 230 kleine seen gibt es hier und die landschaft ist unglaublcih schoen. alles ist sehr greun und huegelig und die baeume und pflanzen wechseln ihre gestalt ungewohnlich oft. so kommen wir zum beispiel durch einen kleinen wald, in dem die baeume aussehen wie schlangen, die sihc wild ineinander verschlungen haben und kaum platz lassen hindurchzulaufen. ein paar minuten spaeter stehen wir dann vor einer voellig baumlosen ebene voll von schimmernden graessern und gruenen seen.

seid heute sind wir wieder alleine und auf dem weg nach riobamba.