Dienstag, 27. April 2010

Hallo aus cambodscha,
endlcih mal wieder ein blog eintrag...
ich hab so lange nciht geschrieben, dass ich ein paar dinge auslassen muss-ueber thailand schreibe ich ein andermal:)
seid mehreren tagen sind wir in cambodscha- mit dem bus und boot gehts von thailand insgesamt 25 stunden ueber die grenze. thailand muessen wir zur zeit hinten anstellen, weil ja die kriese mit den rothemden dort wuetet und man dort nciht reisen soll.
unsere erste stadt in cambodscha ist siem reap. die stadt ist sehr schoen! eigentlcih die erste stadt in asien, die mir richtig gut gefaellt. ein breiter fluss zieht sich durchs stadtzentrum mit gruenen promenaden und kleinen laeden. Eigenlih sind die laeden aber eher huetten aus holz und blech und man kann dort alles kaufen von de schuhcreme bis zur banane. 10 minuten von unserem hostel entfernt ist ein grosser satdtmarkt vollgestopft mit tuechern, taschen, schuhen , schmuck, lederwaren, billiger cosmetic, fleisch, fisch, obst und gemuese.die maerkte sind imer toll: man laeuft durch enge gassen mit hunderten von staenden, heandler rufen preise, die luft istr erfuellt von derben gereuchen und meistens weis der halbe m,arkt nach wenigen minuten, dass zwei weisse, blonde meadchen durchlaufen, weil die heandler sich das zurufen und auf uns zeigen.
um den markt herum liegen viele huebsche, billige restaurants, bars und es ist so wenig verkehr , dass man auf der strasse laufen kann, was hier sonst in grossstadten unmoeglich ist wegen dem irren verkehr.
am zweiten tag machen wir eine tagestour zu den weltbekannten angkor-tempeln. in sechs stunden duesen wir mit dem tuk tuk von tempel zu tempel. diese dreireadrigen motorreader sind super! machen einen heiden learm, scheppern wie verreuckt unter dir und man sieht die landschaft um einen herum. der erste tempel ist angkor wat und als wir davor stehen bleibt uns der mund offen stehen. ein langes, hohes steingebilde hebt sich vor dem jungle hervor und thront vor einem breiten fluss. er ist so gross, dass er mit einem blcik nicht erfassbar ist. fuenf spitzboegige tuerme sitzen wie eine krone oben drauf und der gesamte tempel leuchtet gold im sonnenlicht. er schafft eine unglaublcihe atmosphere und ueberwaeltigt einen durch sein meachtiges aussehen. wir durchstreifen die gaenge, treppen und tuerme und erfahren viel ueber entstehung und geschichte. viele waende sind ueberzogen mit steinreliefs, die religioese und historische geschichten erzaehlen und meachtige buddha, siwa, brahma und wisnu statuen bewachen tore und geange.
der zweite tempel ist angkor tom., der mehr in die hoehe ragt als in die breite. in der mittagssonne besteigen wir die breiten steinstufen bis hinauf und haben einen wahnsinns ausblcik auf die natur drum herum. 54 tuerme ragen in den himmel hinauf , in die 200 gesichter gemeiselt sind, die einen aus grossen augen anstarren. hinter dem tempel fuehrt ein weg zu zwei langen, grossen steinterassen aus dunklem stein, in die unzaehlige , riesige elephanten gehauen sind. gleich daneben erstreckt sihc die zweite terasse , die voll vonj fratzengesichtern und affengestalten. ein toller anblick!
der letzte grosse tempel ist ta prohm- ein zerfallener tempel mittem im jungle, ueberwuchert mit baeumen , straeuchern und blueten. man steigt ueber lose stein huegel, schiefe boeden und duckt unter toren und gemeauern hindurch. die luft ist voll von gezwitscher und gezirpe der tiere und das sonnenlciht faellt durch die dicke , gruene blaetterdecke. das tollste sind die riesenhaftyen baumwurzeln, die den halben tempel ueberziehen. manche sind so breit wie vroni und ich zusammen , wenn wir uns davor stehen.
ein tag, den cih nicht vergessen werde!!

mit dem bus gehts 5 stunden weiter in die hauptstadt- phnom penh. aber selbst die ist schoen fuer eine hauptstadt hier. viele baeume schmuecken die starssen, grosse parks und huiebsche haeuser... natuerlich findet man auch hier das uebliche wilde gesicht der grossen asiatischen staedte: uebeler verkehr, laerm, schmutz und enge, volle gassen. es sit toll mit dem tuk tuk einfach hindurchzufahren und zu gucken. kleine esswaegen werden rauchend von ihren koechen durch die starssen gezogen , oelverschmierte handwerker nehmen motorraede auf dem gehsteig auseinander. huehner laufen durch die huetten, die zum teil nur aud blech bestehen und zwischen die hochhaeuser gedrengt stehen, ein riesiges schwein wird auf dem gesteigt vor einem restaurant am spies gebraten, jemand nimmt einen fisch aus, waehrend ein lastwagen versucht eine abkuerzung ueber den gehweg zu nehmen...cambodscha gefeallt mir wirklcih sehr gut- die menschen sind wahnsinnig freundlcih und froehlcih , das essen ist super lecker und es gibt eine menge zu sehen!. das einzigst heftige sind die temperaturen- 33grad um acht uhr morgens und mittags klettern sie auf 40 grad. man schwitzt fast immer bis auf die haut.cambodschasd geschichte wird alledings ueberschattet von der diktatur der khmer rush von 1975-1979. pol pot , ein fanatischer kommunist hat waehrend dieser zeit die landbevoelkerung aufgehetzt , gegen die eigene bevoelkerung loszugehen. seine idee war alle reichen und intelektuellen im land einzusperren, zur arebit zu zwingen und sie dann umzubringen und die staedte zu zerstoeren. alle sollten gleichgestelltt sein und auf dem land leben. in vier jahren toeten die khmer rush 2 millionen menschen, stuerzen die politik und verbreiten angst und horror. in gefeangnissen wurden die reichen und intelektuellen und deren ganze familie auf bestialischste weise gefolteet und spaeter auf dem land , in den sogenannten "killing fields"qualvoll getoetet und in massengreabern begraben.
wir schauen uns ein gefaengnis an und eins der groesten killing fields. manchaml stehen wir einfach nur fassungslos und benommen da . es schockt zu sehen wuzo menschen feahig sind!
wir verbringen drei tage in phnom penh, gucken uns den koenigspalst , das nationalmuseum und die riverfront an. abends enden wir meist mi mehreren leutn in irgendeinr bar beim eimer-trinken:)
seid gestern sind wir in einer stadt am meer, wos von backpackern wimmelt-es ist also einiges los...

bis hoffentlcih bald-ich versuch oefter zu schreiben

viele sonnige greusse nach hause
eure tonili

Montag, 22. März 2010

tage 186-196

guten tag,
diesmla schreibe ich von java! vor einer woche sind wir dort angekommen und unser erster stopp ist jogjakarta. von kuta in bali gehts nach jogjakarta ueber nacht fuer 16 stunden. es ist eine angenheme fahrt weil der bus eine klima anlage hat und ich die meiste zeit verschlafe. morgens kommen wir an und fahren zu einem hostel ganz in der innenstadt. als ich das zimmer betrete bin ich erstaml etwas verhalten:) zerrissene vorheange, ein durchgelegenes bett, kein waschbecken, ein ziemlcih widerliches bad und sehr viele ameisen... aber es ist billig und nach ein paar minuten kann man ueber das meiste hinweg sehen. am ersten tag durchalufen wir die hauptstarsse, die sich aetliche kilometer entlangzieht. alles ist voll von haendlern , die einem einfach ales anbieten: kleidung, schuhe, essen, taback, batik, schmuck, medikamente, parfum... und alle rufen nach uns, halten uns fest oder halten uns einfach alles vor die nase. die ertsen paar minuten ist das witzig und aufregensd,aber schon nach einer halben stuinde werde ich doch etwas ungehalten und laufe einfach durch die menge von heanden. am zweiten tag gehts auf einen tollen ausflug zum groessten buddhistischen tempel der welt-orubudur! ein zehnstoeckiger stein tempel , der weit in den himmel reciht. es ist ein wahnsinniger anblick und wir haben eine sehr interessante fuehrung , wo wir viel ueber den buddha, den glauben und das gebaeude erfahren: innen ist der tempel aus stein, d.h. man laieft an der frischen luft die zehn ebenen ab. alle weande sind ueberzogen von reliefs ueber die suenden des menschen, buddhas geschichte, tieren und die reinkarnation. ganz oben thronen riesige srupas (eine art von urne) und buddha statuen und man hat einen unglaublcihen blcik auf die natur drum herum. die statuen sind groesser wie wir und es ist eien unbeschreiblchie armosphaere. die sonne knallt herunter und alles um uns ist gruen wodurch alles noch intensiver ist. am dritten tag gehts weiter 8 stunden im zug nach jakarta und es ist ein aufregendes erlebnis: wir sind die einzigsten weissen und der zug sieht aus wie aus den alten westernfilmen. es ist gestopft voll und vor allem die kinder spiyzeln zwischen den sitzen durch um uns besser zu sehen. wir fallen schon meistens sehr auf- die meanner aergern uns eigtnlich meistens mit ihren anzueglichen blicken und den tiefen blicken, aber die frauen und kinder sind wahnsinnig herzlich und strahlen uns immer froehlcih an und reden mit uns. nach einer halebn stunde sind dann die meisten im zug an uns gewoehnt und wir koennen in ruhe lesen und die natur vor dem fenster bewundern. es ist mal wieder unfassbar heiss und ich versuch mich so wenig wie nur irgend morglich zu bewegen um nicht noch mehr zu schwitzen. nach 5 stunden wurds uns langsam etwas schwummrig und nach 8,5 stunden bin ich so erschoepft dass cih mich kaum nich auf den beinen halten kann.
in jakarta fahren wir ind die gegend wo die meisten backpacker und besucher hingehen-es ist ziemlchi zentral und sehr hiebsch. eine lange strasse mit vielen baumen, restaurants und einfache hostels. wir schlfen in einem hostel ,wo wir mehrere nette leute treffen, obwohls auch hier wieder extrem schmutzug ist:) die waschbecken wurden sicher seid monaten nicht mehr abgewischt unddie zimmer reichen nach keller und haben keine fenster. aber wir sind meist sowieso nur zum schlafen dort.gestern laufen wir einfach ein bischen durcj die sreassenind er naehe und gehen zum groessten park der stadt, der sehr schjoen ist. es ist sonntag, also sind sehr viele familein da. alle paar meter haelt uns eine familie an und will fotos mit uns machen-sogar die grossmuetter sind immer ganz wild auf ein foto und vieel jugendlcihen machen die komischtetn posen neben uns:) es ist lustig weil sie uns meist fuer prominente zu halten scheinen-jedenfalls ist fuer viele die weisse hautfarbe eine art zeichen fuer prominenz.
abends sitzen wir in einer von den vielen bars mit einer lustigen truppe bis spaet nachts.
heute fahren wir zum hafen der stadt , was auch wieder ein abenteuer wird. mit ainem dreiraedrigen auto knattern wir durch den wilden verkehr. hunderte von fahrzeugen schlaengeln sich ohne irgendwelche verkehrsraegeln durch die vollgestopften strassen. hier gibt es keien blinker-stattdessen wird gekpfifen, geschriehen oder ganz einfach gedraengelt. manchaml rasen wir an den anderen autos so nah entlang dass uns ganz anders wird. die abgase brennen in den augen und in der nase und die hitze ist unbeschreiblich. nach einer dreiviertel stunde rttrichen wir den hafen und es ist toll! unzaehlige alte booteliegen am entlosen steg und werden beladen. es sit ziemlcih was los und es ist unglaublich schmutzig. das wasser ist gruen-schwarz und voller muell und die schiffe sehen alles andere als seetauglich aus. auf schmalen brettern laufen die maenner vollbeladen auf dem ruecken auf die boote und schreien sich dinge zu. manche arbeiter machen eine pause in den haengematten auf den schiffen und gucken uns verdutzt hinterher. riesige muell- und blechtonnenberge tuermen sich neben uns auf und die schiffe ragen weit in den hafen hinein. ich habe noch nie so viele kaputte schiffe geshen und auf keines wuerde chi einen fuss serzen , aber es ist aufregend hindurch zu laufen.
danach fahren wir zum groessten moschee asiens, der in der stadt liegt. feur ein paar cent bekommt man eine fuehrung durch dieses monstrum an gebaeude. 200 000 menschen passen hienein und laursprecehr und bildschirme uebertragen was sich vorne abspielt. fuenf stockwerke sehen direkt in die halle hinunter, in der auch jetzt leute auf dem boden beten. es ist komsich die betenden zu sehen voll eingehuellt, wei sie dort kniehen und liegen, hin und her schaukeln und in voelliger abwesenheit beten. es wirkt auf uns fanatisch und sehr unterwuerfig, aber vieleicht liegt das auch an dem verzerrten bild des islam, das sich bei usn eingebrannt hat . sehr beeindruckend auf jeden fall!
moregn fahren wir warscheinlcih ncoh nach bogor-einem nachbarsort, wo es einen riesigen butanischen garten gibt. und in zwei tagen gehts auf nach thailand!!
bis ganz bald und viele gruesse

eure tonia

Mittwoch, 10. März 2010

Tage 178 bis 184

Halli Hallo,
seid 5 tagen sind wir jetzt unterwegs auf unserem rundtrip auf bali. es ist weiterhin unfassbar heiss und wir sind oft den ganzen tag nassgeschwitzt und duschen 3 mal...
von der surfer stadt kuta gehts in ein mini doerfchen am fuss des vulkans gunug batur. auf dem weg dorthin fahren wir an riesigen reisfeldern vorebi. es ist wunderschoen, wie diese reisterassen am hang liegen umgeben vom regenwald. alles ist unglaublich gruen und die sonne spiegelt sich im wasser der felder wieder. braungebrannte arbeiter mit strohhueten stehen knietief im reis. es ist wirklcih eine einmalige landschaft. wir duechfahren den tiefen regenwald und erreichen eine kaffee farm ganz oben auf einem berg. dort koennen wir umsonst tee, kaffee und kakao probieren, waehrens wir in der sonne einen wunderschoenen ausblick auf die gegend haben.
in gunung batur checken ir in ein verlassenes hotel ein in einem dorf , wo so etwa 200 menschen leben. abends sitzen wir mit noch 4 anderen reisenden und ein paar locals draussen und probieren balinesischen alkohol, der nach essig schmeckt:)
fureh gehts ins bett, weil um 3 uhr morgens der wecker klingelt-wir wollen den vulan besteigen. zum vulkan gehts mit rollern. ich sitze hinter einem der guides und der rast mit mir durch die nacht. ich habe keinen helm und weis auch nciht wie er die strasse wirkclih erkennen kann. ploetzlich stirbt sein roller ab-kein benzin mehr...aber zufaellig taucht ein freund von ihm auf , der mich mitnimmt auf seinem roller. er riecht nach alkohol und tabak und ich schliesse die augen bis wir den vulkan erreichen:) um 4 uhr laufen wir dann los mit zwei anderen-einem schweizer und einer deutschen. es ist stockduster, kuehl und sehr still. meist stumm laufen wir durchs dickicht, ueber felder und dann die vulkanwand hinauf. ohne unsere taschenlampen waeren wir veloren in dieser dunkelheit. es ist ein steiler aufstieg und oft nicht ganz leicht , weil man ausser dem starhl der taschenlampe blind ist. allerdinga ists fuer mich eigentlci ganz angenehm ,weil ich im gegensatz zu suedamerika atmen kann...dort waren die wanderungen auf 3000-4000 metern oft sehr muehsam. hier sind wir ja auf meereshoehe.
nach 1,5 stunden erreichen wir nassgeschwitzt den gipfel , gerade richtig zum sonnenaufgang. es ist toll das tal unter sich zu sehen, dass sich erst rot und dann langsam gelb faerbt ein grosser see liegt unter uns und viel, viel gruene fleache. wir trinken warmen tee und essen bananenbrot um uns warm zu halten. spaeter steigen wir wieder ab-diesmal in der sonne und sehen mehr von der landschaft um uns.
spaeter fahren wir weiter in den neachsten ort-amed. der beliebtsets schnorchel und tauch ort in asien!! den nachmittag faulenzen ir nur in der sonne und schwimmen. amed ist ein kleines staedchen mit ein paar hotels und restaurants direkt am meer. wir wohnen in einm wundrschoenen bungalow am meer mit sehr netten hollaendern,die das hotel leiten fuer 12 dollar fuer den bungalow die nacht!! abends sitzen wir am meer unter palmen, trinken einen cocktail und geniessen den ausblick. die zwei mit denen wir den vulkanaufstieg gemacht haben sind auch da und wir haben einen netten abend.
heute gehen wir frueh schnorcheln zu einem wrack! das wrack liegt 30 meter entfernt vom strand , wodurch wir einfach vom strand hineinlaufen koennen. es ist unglaublich was wir dort u sehen bekommen. neon gelb-blaue fische, clown fische, gestreifte flossen... die tiere sind so an taucher gewoehnt, dass sie ganz nah ran kommen-manchmal beaengstigend nah!! sie umschwirren einen einfach und man kommt aus dem staunen nicht mehr raus. das schiff liegt still und tot unter uns. korallen ueberziehen das alte holz und immer wieder ragen schiffsstuecke duester aus dem untergrund. nur 3 meter liegt der rumpf unter der meeresoberfleache- der tiefste punkt ist 30 meter tief. das tollste allerdings ist ein riesiger fisch schwarm!! hunderte von koerpern bewegen sich sinchron durchs wasser. sie sehen aus wie ein teppich, der imm wasser schwebt. direkt um uns herum schwirren sie und die fische sind ziemlih gross und silbern. sie haben grosse schwarze augen und koennen einem in dieser zahl angst einjagen. oft geht ein zucken durch diese masse und alle aendern gleiczeitg ihre richtung. einmal sehen ich nichts um mich herum als fischleiber und alles glitzer silbern.
ein tolles erlbenis!!!
heute liege wir einfach nur noch am strand und morgen gehts dann uebers wochenende wieder anch kuta, bevot wir nach java fahren.
ich hoffe allen geht es gut und ich schicke viele gruesse, aus bali

Freitag, 5. März 2010

bis tag 178

hallo hallo,
kann gar nicht fassen wie lange ich hier nciht geschreiben habe...das lief schon mal besser! aber irgendwie bin ich irgendwie nicht dazu gekommen.
also ein kurzes update:

ich hab suedamerika vor knapp 2 wochen verlassen. der abschied faellt mir nicht gerade leicht, weil die 3,5 monate einfach so suoer waren! ich hatte mit charlotte unglaublcihe naturerlebnisse, hab wunderscheone orte besucht und wahnsinnig interessante menschen getroffen. das gefaellt mir ueberhaupt am besten dort- die art zu reisen und die einstellung dazu. alles ist locker und man lebt so in den tag hineien und lernt mit unbekannten dingen und ungewohnten situationen umzugehen ohne die laune su verlieren. und genauso sind auhc die reisenden , die man dort trifft.
ausserdem ist der abscheid von charlotte natuerlcih auch ein herber schlag;) wir sind seid 6 monaten ununterbrochn zusammen und ich bin an ihre anwesenheit total gewoehnt! zum schluss denken wir oft dasselbe und sagen dinge im selben moment(vielleihct wars zeit sich zu trennen;)). am anfang ertappe ich mich, wie ich mich verstohlen nahc ihr umsehen, weil cih das seltsame gefiehl habe, das etwas fehlt...

8 stunden flug nach santiago, 15 stunden aufenthhalt dort und 17 stundne flug nach syndney spaeter treffe ich dann vroni und lisa, die schon ganz aufgeregt auf mcih warten. cih bin zwar etwas durcheineander von dem ganzen fliegen und fuehle mcih ein bisschen wie betrunken, aber ich freue mihc sehr die beiden wieder zu sehen. 5 tage verbringe ich mit ihnen in sydnsy und wir eohnen in nem hostel ganz in der innenstadt. wir bummeln durch die strassen, schlendern den wunderschoenen hafen entlang, besichen das weltbekannte opera house und besucghen das aquarium mit riesigen haien und rochen. wasmir am bestebn dort gefaellt sind die vielen gruenen parks, in denen die leute faulenzen und die oft zum wasser hin liegen. ausserdem hat die stadt ganz tolle kunstaustellungen und cih geniesse es mal wieder andere kunst zu sehen, als die der inkas :). an einem abend ist die ganze stadft auf den beinen, weil ein riesiges gay festival ist. hunderte von waegen fahren in einem umzug durch die stadt mit lauter techno musik, transen stoeckeln mit high heels durch die menge und reisen sich untrer lautem gekreische die kleidung vom leib und halbnackte taenzer in strings und pinkem kopfschmuck tanzen auf den waegen. es ist eine total coole stimmung und alle scheinen auszurasten deswegen.

seid 2 tagen bin ich jetzt in bali und es ist super!die vroni und ich wohnen in einem surfer ort , voll von jugendlichen reisenden, bars, hostels und restaurants und es sind gefuehlte 38 gard! man schwitzt im sitzen und wir muessen oft ins meer, das auhc nicht wirjlcih hilft, wei es so warm ist. heute sind wir speed boat fahren, was total viel spass macht und sehen die insel auhc mal von aussen. sie ist wirlcih sehr schoe-so gruen und vieles sieht aus wie aus dem katalog. in 2 tagen gehst dann auf ne rundtour ueber die insel mir einem deutchen , den wir kennengelernt haben hier in kuta. das wir dbestimmt spannend!daizu dann das naechste mal...

werden jetzt durch die strassen bummeln und spaeter in einen der vielen clubs tanzen gehen:)

viele druecker
eure antonia

Dienstag, 16. Februar 2010

Tage 160-168

Hey Ihr alle,
in dr letzten woche sind wir in banos-einem touristenort, wo man wahnsinnig viel machen kann: wandern, radeln, waterrafting, paragliding... wuir sind in einem sehr coolen hostel , voll mit netten, lustigen leuten von ueberall. es gibt eine dachterasse, wo wir abends immer alle sitzen, bevor wir weggehen und wo es morgens ein geniales fruehstueck gibt.
vier tage sind wir hier. den ertsne tag machen wir eine tolle radtour durch die gegend, die voller wasserfaelle und gruenen taelern ist. jeff aus alaska begleitet uns und nach 20 minuten kommen wir an eine grosse bruecke, von wo man aus runterspringen kann. jeff ist allerdings der einzigste der sich traut und mir wird schon vom zusehen schwindelig-unter der breucke gibt es nichts als riesige felsen. kurz darauf erreichen wir mit den readern den ertsne grossen wasserfall, zu dem man allerdings nur mit einer alten, klapprigen seilbahn kommt, die ins thal hinunter faehrt. so rauschen wir also kurz darauf zu dritt den abgrund herunter... danach muessen wir dann noch eine haengebruecke ueberqueren, in der immer mal wieder teile fehlen und durhc deren loecher man den tosenden fluss unter uns sieht. der wasserfall ist der weg allerdings wert!
eine stunde fahrt entfernt kommen wir allerdings an den groessten wasserfall, der das absolute erlebnis ist! man muss 15 minuten steilins thal absteigen und steht ploetzlich nur meter entfernt vom wasserfall. das wasser stuerzt in unglaublcihen mengen mit einer unbeschreiblichen gewalt in ein steinbecken. die waende sind schwarz und glaenzen, wie nasses leder vom wasser, das immer wieeder die waene empor steigt. das tosen des wassers ist wahnsinnig laut und die luft ist voler wasserpartikel. ueber dem wasserfall schwebt ein grosser regenbogen. diese wucht, mit der das wasser hinunterkommt ist schon fast beaengstigend von dieser naehe. allerdings kann man ncoh neaher heran-dafuer kriechen wir ein paar minuten auf allen vieren durch den berg, um dann ploetzlich hinter dem wasserfall zu stehen. ein unglaubliches erlebnis und wir sind voellig durchaesst nach einer minute.
abends gehen wir noch in die heissen thermen, feur die banos bekannt ist. unter freiem himmel sitzen wir im dampfenden wasser und geniessen den ausblick.
die anderen tage gehen wir wandern und erholen uns meist vom feiern-hier ist neamlich gerade carneval und die leute drehen voellig durch. alle hostels sind augebucht und die busse ueberfuellt. vier tage lang gibt es ueberall grosse umzuege mit tollen, bunten taenzen, musik und viel trinken. so gehen wir abends mit all den leuten aus dem hostel in die verschiedene bars und discos und kommen meist nciht vor dem morgengrauen heim:)

ich sitze gerade in einem gemuetlchen Holzhaus mit kachelofen und vielen kuscheligen sofas, viel tee und einem wahnsinns ausblick. draussen haengt der nebel ueber den bergen und die vielen , gruenen baeume und wiesen glaenzen im regen. wir sind in einem kleinen dorf , mitten im nirgendwo- 6 stunden von quito entfernt und wohnen in einer eco-lodge. es ist ein wirklcih sehr besonderer ort-ein paar fuehrt seid 15 jahren dieses oekologische hotel und es ist toll. drei holzhaeuser liegen direkt am berg, es gibt eine wunderschoene veranda mit sonnenstuehlen und alles essen ist biologisch. morgens stehen wir frueh auf, besuchen die joga stunde waehrend die sonne aufgeht, fruehstuecken obst, selbstgemachte marmelade, kaese und viel obst-dazu so viel kaffee und tee wie man moechte. an unserem platz liegen schon lunchpakete mit unseren namen darauf(ich fuehle mich wieder wie im kindergarten;)) voll mit kaesebroten, gemuese und obst. danach gehts auf eine 4 stuendige wanderung durch diese unberuehrte landschaft-huegelig, gruen und voller pferde, schafe, kuehe und schweine...kaum ein mensch kreuzt unseren weg. zurueck im hotel gehen wir in die sauna, die mit feuer beheizt ist und jetzt sitzen wir hier im warmen wohnzimmer und warten auf das koetsliche abendessen:)
es sind die letzten tage mit charlotte in suedamerika-in einr woche gehts nach sydney und dann bali. einerseits freue ich mch wahnsinnig und bin sehr gespannt, aber auf der anderen seite will ich weder suedamerika, noch charlotte verabschieden. suedamerika ist mir ganz schoen ans herz gewachsen, mit seinen unterschiedlichen gesichtern, den aussergewoehnlcihen orten und den tolen menschen, die man staendig trifft.

neachste woche gehts noch nach quito, worauf ich mich sehr freue...

einen festen dreucker an euch alle
eure tonia

Sonntag, 7. Februar 2010

bis tag 159

hey hey
endlcih komm ich mal wieder zum blog schreiben...

cusco war sehr schoen aber anders las erwartet. wir wohnen im loki hostel, wo sich ungefaehr jeder junge reisende einfindet und treffen dort julia wieder- ein maedel aus deutschland, das mit uns volunteert hat in arequipa. eiegtnlcih wollen wir natuerlich machu pichu machen, aber die regenzeit macht allen einen strich durch die rechnung. jeden tag schuettet es wie aus eimern und es nimmt tagelang kein ende. um cusco herum ensteht das voellige chaos: eingestuerzte breucken, weggeschwemmte haeuser und 5000 menschen sitzen auf machu pichu fest. jeden tag hoert man neue geschichten und immer wieder trudeln leute ein, die es letztendlcih geschafft haben machu pichu zu verlassen und voellig ershoepft berichten. das heisst fuer uns kein mahu pichu und so verbeingen wir 5 gemuetliche tage in cusco, bummeln durch die wunderschoene stadt und schauen uns die vielen tollen kirchen und museen an. abends sind wir meistens in der bar und lernen eine menge netter leute kennen.
nach 5 tagen gehts dann nach mancora- einen beruhmten strand ganz im norden perus. insgesamt 41 stunden busfahrt trennen uns von mancora...
dort angekommen koennen wir kaum glauben wo wir sind. mitten am ozean, bei 35 grad liegt wieder ein loki hostel. mancora ist kein sehr huebscher ort: holperige, staubige strassen, viel verkehr und alles sehr touristisch. eiegtnlcih ist nur das hostel ein ort zum aufhalten. strahlend weisse gebaeude umrunden einen pool mit vielen liegestuehlen, haengematten und palmen und man hoert das meer rauschen, dass 1 minute entfernt liegt. den ganzne tag faulenzen wir in der sonne, lesen und gehen surfen! das ist was, was ich schon immer mal machen wollte und es macht wahnsinnigen spass. ganze sechs mal stehen charlotte und cih in einer stunde kreischend auf den boards und saussen auf den wellen entlang. (man muss dazu sagen, dass das gebiet einfah zum suren ist:))
abends sitzne wir an der bar am pool, geniessen den lauen sonnenuntergang und schluerfen einen cocktail mit den vielen netten leuten dort.
wir treffen hier auch simon wieder- einem kanadier, den wir in cusco kennengelernt haben. mit ihm und ein paar anderen leuten verbeingen wir die meiste zeit und letztendlich reist simon dann nach 3 tagen mit uns nach ecuador, in die huebsche stadt cuenca.
dort sind wir fuer 4 tage und unternehmen eine menge. der wohl schonse ausflug ist eine tageswanderung in den nationalpark cajas. 230 kleine seen gibt es hier und die landschaft ist unglaublcih schoen. alles ist sehr greun und huegelig und die baeume und pflanzen wechseln ihre gestalt ungewohnlich oft. so kommen wir zum beispiel durch einen kleinen wald, in dem die baeume aussehen wie schlangen, die sihc wild ineinander verschlungen haben und kaum platz lassen hindurchzulaufen. ein paar minuten spaeter stehen wir dann vor einer voellig baumlosen ebene voll von schimmernden graessern und gruenen seen.

seid heute sind wir wieder alleine und auf dem weg nach riobamba.

Montag, 25. Januar 2010

Tage 140-147

buenas tardes,

nachdem die drei tage salzwueste nun auch schon vorebi sind, nehmen wir den bus nach sucre. dort treffen wir die irin helen aus la paz wieder.
sucre ist wunderscheon! eine mittelgrosse stadt mit vielen huebschen haeusern, kirchen, bars und einer menge studenten. jedes jahr werden in der innenstadt alle oeffentlcihen gebaeude weiss gestrichen, wodurch alles hier sehr sauber und neu aussieht! der marktplatz ist umrundet von guten cafes und restaurants, die alle balkone mirt blick auf den marktplatz haben. riesige palmen und laubbaeume schmuecken diesen platz, man kann im halbschatten auf baenken im gruenen sitrzenund eine menge studenten schlaendern herum. iregndwas habendie bolivianer mal wieder zu feiern, denn den ganen tag werfen kinder mit wasser ballons auf passanten und jemand erzaehlt uns , dass das die vorbereitung auf ein fest sei. in bolivien sehen wir eiegtnlcih jeden atg irgendeinen umzug und feiernde leute in knallbunten kostuemen:)
drei schoene tage bleiben wir also hier, laufen durch die stadt und geniessen das angenehm, sonnige wetter. besonders toll sind hier auch die maerkte: ganze berge von obst tuermen sich vor uns auf-Aepfel, bananen, avocados, sternfreuchte, mangos, nektarinen, melonen...unsd die farben sind der wahnsinn. dahinter ein meer von gemuese und bastkoerben-man kann die kleinen , alten verkaeuferinnen in ihren staenden kaum ausmachen.
das schaurigste sind die fleischstaende. alles ist voll von huenchenschenkeln. krallen, zungen und aufgehaengten hautlosen kuehen. als ich um eine ecke biege schaut mich ein pferdekopf ohne haut an und im hintergrund zerhackt ein mann den rumpf des tieres mit einem riesigen beil. charlotte bekommt einen halben herzinfarkt und ihr gesichtsausdruck ist zum schreien!!

danach gehts fuer zwei tage nach la paz-ein weiterer lustiger aufenthalt im loki hostel und ein angenehmer stop, auf dem weg nach cuzco...(von sucre nach cuzco sind es 26 stunden busfahrt)

seid zwei tagen sind wir jetzt in cuzco! es ist eine beeindruckende stadt-aber dazu mehr das naechste mal! aber bleiben sie dran;)

viele druecker naach hause

Samstag, 16. Januar 2010

tage134-137

hey hey,
ohje das wird ein langer eintreg fuerchte ich...es ist schwierig diese tage in worte zu fassen!

aber erst mal zu etwas, was ich schon seid ankunft in bolivien loswerden wollte;):
beispiel fuer eine busfahrt in bolivien- strecke: La Paz nach Uyuni

ich sitze mit dickem pulli, decke und rucksack, der zwiechen die fuesse geklemmt ist, auf meinem sitz. ich kann ihn ziemlich weit nach hinten kipen, was ja eigentlcih sehr gemuetlich waere, allerdings macht das der vor mir auch, wodurch er praktisch auf meinem schoss liegt. miene beine muss ich also komisch abwinkeln und das gribeln ignorieren. die fahrt geht los und sobald wir die satdt verlassen beginnt der bus so heftig z wackeln, dass man sich wie in einem mixer fuehlt. manchmal heben wir regelrecht ab in unseren sitzen. ich versuche zu schlafen, aber mein kopf wibbt von einer seite zur anderen, sodass mein genick zu schmerzen beginnt. hinter mi schnarcht ein riesiger mann so laut, dass meine ear plugs kaum helfen:) irgendwann schlafe ich dann doch ein um nach 2 stunden schweissgebadet wieder aufzuwachen, weil jemand die dachluken geschlossen hat. so langsam habe icxh auch echte schmerzen in meiner blase und komme um einen toilettegang nicht mehr herum. das ist immer das highlight: mit allen vieren versucht man sich irgendwo festzukrallen(wobei man ja so wenig wie moeglcih anfassen moechte) und gleichzeitig nicht ins klo zu fallen. der bus wackelt so heftig, dass man sich den kopf an der decke anschlaegt und den gesamten raum einnimmt durch das herumgeschleudere. nach 10 minuten dauerstress und wutausbruechen meinerseits kommt man zu seinem platz zureuck undfuehlt sihc wie der kloinhalt selbst.
natuerlcih machen musik, ein gutes buch und die landschaft das ganze dann doch ganz ertraeglich:)

so jetzt aber zur tour:
am ersten tag gehts um 11 uhr morgens los. vorher freuhstuecken wir in unsrem hostel mit rob und morgan zusammen- zwei sehr ñustige jungs die wir in La Paz kennen gelernt haben. sie kommen aus irland und ihr dialekt ist so unverstandlih dass wir manchmal anderen uebersetzen muessen, weil wirs langsam gewoehnt sind:) sie machen die tour mit uns zusammen.
am abfahrtsort treffen wir dann die anderen teilnehmer: ein paar aus belgien, zwei jungs aus england und vier aus brazilien-alle wahnsinnig nett und gut drauf. nach einer stunde fahrt erreihcn wir dann die salzwueste! eine unglaublich weisse, fremde welt: kilometerweit zieht sich das weisse land schnurgerade hin-man kann den erdeboden vom horizont kaum trennen und die sonne reflektiert und spiegelt ihc uberall. keine pflanze, kein tier, keine geraeusche, ausser dem tosenden wind. mit den trucks rasen wir ueber die glatte landschaft , ohne ein einziges hindernis. hinter uns wirbelt das salz meterhoch auf und es ist , als wuerde man uber dem boden schweben. nach einer halben stund halten wir um fotos zu machen u8nd in einem salzhaus zu mittag zu essen- tische, stuehle, uhren-alles ist aus glitzerndem salz. fats den ganzne tag verbringen wir auf dem salz und staunen ueber dieses phaenomen-die gebirge weit hinten am horizont scheinen das einzigste zu sein, dass das hier zu begrenzen scheinen. spaeter am nachmittga besteigen wir eine art insel in dieser salzwueste, die bewachsen ist mit bis zu 10 meter hohen kakteen! es ist so ein hitze den ganzne tag, dass man fast ununterbrochen trinken muss und jeden schatten aufsucht. abends erreichen wir unser erstes hotel-ein salzhotel, dass mitten im nirgendwo liegt. die zimmer sind gemuetlcih und nur kerzen erhellen die raeume. noc bis spaet sitzen wir alle zuammen bei kerzenschein auf unseren salzstuehlen, spielen karten und unterhalten uns.
der naechste tag begiint um 6 uhr mit einem fruehstuck mit blick auf die einsame landsachaft draussen. danach gehts in die trucks und wir fahren eine stunde durch eine sandige, steinige landschaft voller trockener pflanzen. der weg ist extrem uneben und immer wieder blockieren lahmas den weg. die rste station sind lagunen. mitten in der wueste tauche auf einmal weise, kleine seen auf, glitzernd in der sonne und voller pinker pelikane. es hat etwas magisches-diese weisen fleacehn in mitten der gebirge mit den voegeln, die mit ihren langen beinen elegant durchs wasser waten. eine voellige stille und einsamkeit liegt uebr diesem ort und wir alle stehen nur stumm da und gucken...wir sind auf 5000 metern hoehe und der wind peitsht ganz schoen. danach gehts in die richtihe wueste. kilometerweit liegt nur sandflaeche vor uns-absolut beeindruckend. pecunias (kleine lahmas) sind die einzigsten sichtbaren lebewesen hier-sonst scheint hier nur sand zu existieren. es ist ueberwaeltigend...
auf einmal tauchen vor uns seltsame steinformen auf. eine felsenorm erkennen wir sofort wieder- wir haben sie in vieklen buechern und reportagen geshen und dhali hat diesen felsen gzeichent: den baumfoermigen felsen. toll da mal life zu sehen. das letze und wohl schoenste an diesem tag ist die rote lagune. ein kleines tal voll mit tief rotem wasser. es sieht fast ein bisschen aus wie blut und mitten drin stehen wieder die pinken voegel. von den bergen weht es mineralien ins wasser, was diese farbe erzeugt! man kann sich das nciht vorstellen, wenn man nciht selbst mal dort gestnadne hat-s ist eine voellig irre stimmung und einfach unglaublcih!
abends sind wir wieder in einem sehr einfachem , aber netten haus und fallen frueh ins bett.

dritter tag, 5 uhr morgens, 5000 meter hoehe, 0 grad celcius und wir stehen auf eine semi-aktiven vulkan!! er befindet dihc im moment in einer art ruhezustand, kann aber von zeit zu zeit ausbrechen. es ist das unglaublichste was ich je geshen habe: ueberall schissen weisse rauchfonteanen aus dem boden in die luft, die sehr heiss sind und nach schwefel riechen. der horizont faerbt sih gerade hell und wir stehen mitten in diesem schwefeltuermen. der boden unter uns ist voller krater und scheint zu beben- ueberall brodelt und kocht schwarzer lavaschlamm und riesige blasen platzen an der oberflaeche. es ist eine ungeheuerliche, gruselige und ueberwaeltigende stimmung, als wir da zitternd vor aufregung und kaelte auf den kratern entlang laufen und den fontaenen ausweichen und im schwarzen boden einsinken. es wirkt fast eiun bisschen wie eine kriegszene und hat gleichzeitig etwas mystisches. einfach unbeschreiblich beeindrucken und warscheinlcih das beeindruckenste, was ich je gesehen habe!

kurz darauf erreichen wir die heissen quellen und schon wieder stehe ich mit offenem mund da und knn nciht fassen wa sich da sehe: eine flache landschaft liegt vor uns- sandig mit gelben, trockenen bueschen. am horizont kriecht die sone ueber die berge und wirft ien warmes lihct auf das tal. ein fluss zieht sich hindurch-glatt , rauchend und schimmernd in der aufgehenden sonne. das wasser hat 35 grad und hier und da sind natuerliche becken, in denen man badne kann. pelikane wandern ruhig durchs dampfende wasser und dr himmel ist wolkenlos- ein wunderschoenes bils und nicht festzuhalten auf irgendeinem foto...

den restlcihen tag verbeingen wir im auto um nahc uyuni zurueck zu kommen. auf der fahrt reden wir lange mit dem fahrer ueber bolivien und er erzaehlt uns interessante dinge uebr sein land. so leben z.b. 10 mio menschen in bolivine- alleine in lima leben 11 mio! das kann man aber auch auf jeder busfahrt selbst bemerken. oft fahren wir 2 stunden und durchqueren dabei 2 mini doerfer mit etwa 20 einwohnern und ein paar lehmhuetten. das durchschnittseinkommen liegt bei 1400 bolivianos, was 140 euro entspricht-im monat!! 40 % der leute sind sehr arm und 10-20 % reich. der rst ist mittelschicht, obwohl das feur uns ebenflls sehr sehr amr ist. so gehoeren die frauen mit ihren kleinen staenden auf der strasse ebenfalls zur mittelschicht! schule sit frei aber es fehlt ueberall an reaumen, sodass die kinder anstehen muessen. die mienen arbeitre leiden am meisten. sie abreiten unter so schlechten bedingungen dass das zu erwartende añter bei 35-.40 jahrn liegt. die luft ist einach so vergiftet, dass nach 10 jahren arebit meist der ganze koerper kaputt ist! eigentlich wollten wir eine fuehrung durch die mienen nehmen, abe rich hab keine lust dort hindurch zu laufen wie im zoo und die menschen zu fotographieren!

alles in allem ist es wohl der tollste trip , den ich je gemacht habe. die naturerlebnisse werd ich nie vergessen...

fuer die neachsten 2 tage sind wir in potosi und sucre. mal sehen , was uns da erwartet!

Sonntag, 10. Januar 2010

Tage 125- 132

hey ihr alle,
seid drei tagen sind wir jetzt in LaPaz! eine wahnsinnige stadt: es ist die hoelle los, alles ist voller kleiner staende auf den strassen, an denen die verkaeuferinnen meistens schlafen; manchmal laeuft man durch rauchschwaden mitten auf den strassen; auf den vielen maerkten hier kann man lahma-foetuse kaufen und alpaca kleidung und aussergewoehnliches essen; es gibt hier fake-polizisten und taxis , die dich ausrauben...
wir wohnen in einem tollen hostel, das frueher mal eine art residenz war und aussieht wie ein schloss- stuck an den waenden, rote samtvorhaenge verdunkeln die schlafzimmer und riesige kronleuchter haengen von den decken. es gibt eine tolle bar und gutes essen und jeden abend wird bis freuh morgens gefeiert:) wir verbringen die meisten tage mit ausschlafen und im hostel rum haengen und machen kleine touren in die stadt.-also sehr gemuetlich!
vorgestern machen wir eine tagestour zur death road- die gefaehrlcihste strasse der welt!!noch vor zwei jahren, als noch der hauptverkehr hier entlang lief, sterben dort 250 menschen im jahr. mit dem mountainbike fahren wir runter und es istr wahnsinnig aufregend: mit voller ausruestung , vier guides und 24 leuten gehts diese brutal schmale strasse runter. auf der einen seite die steile gebirgswand, auf der anderen der abrgrund. wir beginnen auf 4000 metern hoehe, mitten in dne wolken und der ausblick ist unglaublich schoen. je weiter wir runter kommen, desto gruener wird die landschaft, bis es irgendwann wie im urwald aussieht. die "strasse" ist eher ein holperweg mit grossen steinen und geroell und windet sich in engen kurven um die berge. es schuettet die ganze zeit , sodass der weg total rutschig wird. ziemlchi am anfang falle ich voll ueber meinen lenker und lande auf dem harten untergrund, was ganz schoen weh tut. drei andere zerlegt es weiter unten und einer bricht sich seinen arm zweimal!!danach ist die stimmung ganz schoen gedrueckt und jeder achtet noch mehr auf den holprigen weg unter sihc, der einem manchmal vor lauter erschuetterung die sicht raubt!
nach 5 stunden kommen wir in einem dorf an, wo wir in pools baden koennen, essen und ein bier trinken:) alles tut mir weh und wir sind alle wahnsinnig erschoepft. noch heute kann ich meinen muskelkater spueren... trotzdem eine unglaublcihe erfahrung und ein aufregender tag!!
nioch zwei tage werden wir hier bleiben und das hostel geniessen und dann gehts weiter nahc uyuni - in die salzwueste fuer drei tage. das wird sicher auch ein wundervoler trip und ich bin schon unheimcih gespannt!
viele gruesse und feste druecker nach hause

Montag, 4. Januar 2010

Tage 122-124

hallo ihr lieben,
so heute also noch kurz zu silvester:
es haette nciht peruanischer sein koennen. wir fahren alle zusammen mit dem bus 3 stunden zu einem starnd , wo wir di nacht verbringen und silvster feiern. wir sind die einzigsten touristen und fallen natuerlihc ziemlcih auf. es wird viel getrunken und ueberall brennen lagerfeuer am strand. um 12 uhr gibts ein grosses feuerwerk und die bunten knaller spiegeln sich im meer wieder-es sieht toll aus! um drei uhr gehts ins "bett"-bzw. legen wir uns einfach auf dn boden, weilin dem haus wo wir uebernachten nichts ist. -es ist ein rohbau ohne wasser, bad oder moebel:) ein paar stunden spaeter wachen wir auf-voller sand und staub und keine moeglichkeit sich zu waschen. stattdessen fahren wir in taxis in die stadt zu einem grossen markt und essen "ceviche": rohen fisch mit zitrone und zwiebeln. ein typisch peruanisches fruehstueck. spater legen wir uns an den strand, wo die hoelle los ist und verbringen den nachmittag mit baden und sonnen. das meer ist wahnsinnig kalt und die wellen unglaublcih hoch. ggen abend gehts dan zurueck nach arequipa ins huas , wo wir nur kurz packen . dann gehts auch schon weiter mit dem nachtbus nach puno zum titicaca see.
eigentlcih wollen wir da 3 tage bleiben. aber uns gefaellt die stadt nciht so recht und der trip zu den kleinen inseln auf dem see ist auch ein reinfall: alles ist wahnsinnig touristisch und man sieht eigentlcih nichts vom leben dieser staemme. es fahren so viele touri-busse rum, dass jegliche tmosphaere dahin ist.
eigentlcih wollen ir am neachsten morgen glecih weiter, aber in derselben nacht bekomme ch ein fette magen-darm grippe und verbringe die nacht auf dem klo! es ist schrecklcih und morgns bin ich unfaehig aufzustehen. erst nachmittags schleppen wir uns zum bus und fahren 4 stunden nach bolivien, wo wir uin copacabana bleiben. seid gestern liege ich eigentlcih nur rum und nehme antibiotika. langsam hab ich keine lust mehr auf dieses bloede krnak sein- es ist schon anstrengen, dass man so sehr aufpassen muss auf essen und trinken...
morgen gehts dann auf die isla del sol-eine sehr schoene insel auf em titicaca see, wo wir wandern werden und eine nacht bleiben.
werde mch jetzt wiedr ins bett begeben!
vermisse euch sehr
eure toniia

Freitag, 1. Januar 2010

Tage 117-123

hallo hallo,
ich sitze hier das letzte mal am pc in der kueche vom volunteer haus und tippe in die tasten. in 30 minuten geht unser bus nach puno , d.h. abschied nehmen von arequipa, vom waisenhaus und von den tollen leuten hier. ich kan nicht fassen dass 6 wochen rum sein sollen-es ging so wahnsinnig schnell...
die letzte woche verbringen wir fuer drei tage auf dem colca canyon, einem stillen vulkan und es ist ein unglaublciher ausflug in die wildnis:
am montag um 3 uhr morgens geht unser bus in 7 stunden zum vulkan, von wo aus die wanderung startet. auf der fahrt geht e stetig bergauf und wir sind am hoechsten punkt auf 4900 metern!! der colca canyon liegt auf 3800 metern hoehe und am ersten tag steigen wir nur steil bergab ins tal des vulkans. die natur hier ist atemberaubend. die schwarz, rot, braunen steinhaenge fallen beinahe senkrecht ab ins tal, dass man die ganze zeit waehrend dem abstieg neaher kommen sieht. der weg ist extrem schmal und links von un ist nur abgrund. die sonne scheint und die naechsten 4 stunden hoeren wir beinahe nichts als den wind und das knirschen unserer schuhe auf dem steilen weg. das tal sieht aus wie aus der urzeit -fast wie ein jungle, voll von wuchernden pflanzen, fluessen und exotischen fruechten. gegen spaeten nachmittag erreichen wir das dorf , wo wir uebernachten und unsere fuehrerin zeigt uns ihr dorf, in dem 25 menschen in 6 haeuser leben. sie erinnert mcih an mogli, wie sie da durchs dickicht huscht und uns von saemtlichen baeumen fruechte zu essen gibt: feigen, aprikosen,pfirsiche, avocado, birnen, tuna (die frucht vom kaktus) ... es schmeckt so toll und wir sind voelig hin und weg vom dorf. ein kleiner, klarer fluss schlaengelt sich durch das schmale dorf, die haeuser sind geschmueckt mit blumen und huehner und esel laufen herum. eigentlich ist es weniger ein dorf, als viel mehr ein paar haeuser im urwald:) abends essen wir draussen uner freiem himmel sehr lecker und schlafen voellig erschoepft in einer kleinen sdtrohhuette ein. am naechsten morgen gehts frueh raus zur 2. wanderung in eine oase , wo wir in swimming pools baden. es dauert 3,5 stunden und in der hitze ist das kuehle wasser danach toll! der weg fuehrt uns durch 2 weitere etwas groessere doerfer, mit lehmhaeusern und feldern mitten am hang. aus der ferne sehen wir meanner und frauen mit grossen stroh hueten auf den feldern arbeiten. nach 2 stunden pause in der oase gehts fuer 3 stunden wieder den gesamten canyon nach oben. die meisten nehmen allerdings esel, die uns nach oben bringen, weil der aufstieg fast nur senkrecht verlaeuft und die 3,5 stunden vom vormittag uns in den knochen liegen. so itze ich also wenig spaeter auf so einem tier und unsere kolone mit 6 eseln zieht los. nach 2 minuten faengt ein maedchen aus unserer gruppe an zu heulen und hoert bis zum gipfel nciht mehr auf. es ist so wahnsinnig angsteinfloessend mit diesen maechtigen tieren den absolut schmalen weg hinaufzusteigen. die tiere stolpern staendig und laufen gefaehrlcih nahe am abhang entlang. ausserdem versuchen sie sihc gegenseitig an den shcmalsten stellen zu ueberhlen und abzudraengen und wir sitzen nur hilflos oben drauf. ich bin die erste und der fuehrer sitzt 3 esel hinter mir, d.h. er hat eigentlcih keine wirkliche kontrole. je hoeher wir kommen, desto unwohler fuehen wir uns, bis ich schliesslich voellig verkrampft sitze und schweisnass bin. einaml kreuzt uns eine gruppe von anderen eseln und meiner faengt an mit dem anderen zu kamepfeb und dreht sich mit dem hintern zum abhang, wodurch sowohl ich als auch das tier nicht mehr sehen , wie viel platz nach hinten ist. ich hatte glaube ich selten in meinem leben solch angst:) 10 minuten spaeter kreuzen wir ein kreuz, wo ein reiter mit seinem esel gestorben ist-da leigen meine nerven dann blank und ich bete nur lebend anzukommen. das weinende maedchen hat mittlerweile einen leicht apatischen blick...
nach 2 stunden kommen wir schliesslcih lebend oben an und das erst mal schaue ich mir den ausblcik an! das ist auf dieser eise glaube ich das ertse mal, dass ich etwas nicht ncoh einmal machen wuerde
abends essen wir gut und gehen frueh schlafen.
derd dritte tag ist sehr gemuetlich- wir fahren zu heissen quellen und baden 2 stunden. gewandert wird heute nicht und so fahren wir spaeter wieder zurueck nach arequipa. es ist ein bisschen wie nach hause kommen als wir da shaus betreten und alle wider sehen:) leon hat geburtstag und wir gehen lecker essen und danach noch in einen club. sein wunch an und¡s ist , dass wir uns alle verkleiden. so gehen wir also in einen laden und jeder sucht sich einen riesen grossen kopf aus. so laufen wenig spaeter also winni puh, ein schneemann, ein loewe, ein tiger, eine ente, und viele andere lustige gestalten ins restaurant und durch die strasse arequiupas. alle leute starren uns an und machen fotos , weil unsere 17 koepfige gruppe einfach unglaubkcih komisch aussieht. ein sehr lustiger abend!!

das taxi ist da- bald mehr zu silvester am strand und puno
vile gruesse