Freitag, 1. Januar 2010

Tage 117-123

hallo hallo,
ich sitze hier das letzte mal am pc in der kueche vom volunteer haus und tippe in die tasten. in 30 minuten geht unser bus nach puno , d.h. abschied nehmen von arequipa, vom waisenhaus und von den tollen leuten hier. ich kan nicht fassen dass 6 wochen rum sein sollen-es ging so wahnsinnig schnell...
die letzte woche verbringen wir fuer drei tage auf dem colca canyon, einem stillen vulkan und es ist ein unglaublciher ausflug in die wildnis:
am montag um 3 uhr morgens geht unser bus in 7 stunden zum vulkan, von wo aus die wanderung startet. auf der fahrt geht e stetig bergauf und wir sind am hoechsten punkt auf 4900 metern!! der colca canyon liegt auf 3800 metern hoehe und am ersten tag steigen wir nur steil bergab ins tal des vulkans. die natur hier ist atemberaubend. die schwarz, rot, braunen steinhaenge fallen beinahe senkrecht ab ins tal, dass man die ganze zeit waehrend dem abstieg neaher kommen sieht. der weg ist extrem schmal und links von un ist nur abgrund. die sonne scheint und die naechsten 4 stunden hoeren wir beinahe nichts als den wind und das knirschen unserer schuhe auf dem steilen weg. das tal sieht aus wie aus der urzeit -fast wie ein jungle, voll von wuchernden pflanzen, fluessen und exotischen fruechten. gegen spaeten nachmittag erreichen wir das dorf , wo wir uebernachten und unsere fuehrerin zeigt uns ihr dorf, in dem 25 menschen in 6 haeuser leben. sie erinnert mcih an mogli, wie sie da durchs dickicht huscht und uns von saemtlichen baeumen fruechte zu essen gibt: feigen, aprikosen,pfirsiche, avocado, birnen, tuna (die frucht vom kaktus) ... es schmeckt so toll und wir sind voelig hin und weg vom dorf. ein kleiner, klarer fluss schlaengelt sich durch das schmale dorf, die haeuser sind geschmueckt mit blumen und huehner und esel laufen herum. eigentlich ist es weniger ein dorf, als viel mehr ein paar haeuser im urwald:) abends essen wir draussen uner freiem himmel sehr lecker und schlafen voellig erschoepft in einer kleinen sdtrohhuette ein. am naechsten morgen gehts frueh raus zur 2. wanderung in eine oase , wo wir in swimming pools baden. es dauert 3,5 stunden und in der hitze ist das kuehle wasser danach toll! der weg fuehrt uns durch 2 weitere etwas groessere doerfer, mit lehmhaeusern und feldern mitten am hang. aus der ferne sehen wir meanner und frauen mit grossen stroh hueten auf den feldern arbeiten. nach 2 stunden pause in der oase gehts fuer 3 stunden wieder den gesamten canyon nach oben. die meisten nehmen allerdings esel, die uns nach oben bringen, weil der aufstieg fast nur senkrecht verlaeuft und die 3,5 stunden vom vormittag uns in den knochen liegen. so itze ich also wenig spaeter auf so einem tier und unsere kolone mit 6 eseln zieht los. nach 2 minuten faengt ein maedchen aus unserer gruppe an zu heulen und hoert bis zum gipfel nciht mehr auf. es ist so wahnsinnig angsteinfloessend mit diesen maechtigen tieren den absolut schmalen weg hinaufzusteigen. die tiere stolpern staendig und laufen gefaehrlcih nahe am abhang entlang. ausserdem versuchen sie sihc gegenseitig an den shcmalsten stellen zu ueberhlen und abzudraengen und wir sitzen nur hilflos oben drauf. ich bin die erste und der fuehrer sitzt 3 esel hinter mir, d.h. er hat eigentlcih keine wirkliche kontrole. je hoeher wir kommen, desto unwohler fuehen wir uns, bis ich schliesslich voellig verkrampft sitze und schweisnass bin. einaml kreuzt uns eine gruppe von anderen eseln und meiner faengt an mit dem anderen zu kamepfeb und dreht sich mit dem hintern zum abhang, wodurch sowohl ich als auch das tier nicht mehr sehen , wie viel platz nach hinten ist. ich hatte glaube ich selten in meinem leben solch angst:) 10 minuten spaeter kreuzen wir ein kreuz, wo ein reiter mit seinem esel gestorben ist-da leigen meine nerven dann blank und ich bete nur lebend anzukommen. das weinende maedchen hat mittlerweile einen leicht apatischen blick...
nach 2 stunden kommen wir schliesslcih lebend oben an und das erst mal schaue ich mir den ausblcik an! das ist auf dieser eise glaube ich das ertse mal, dass ich etwas nicht ncoh einmal machen wuerde
abends essen wir gut und gehen frueh schlafen.
derd dritte tag ist sehr gemuetlich- wir fahren zu heissen quellen und baden 2 stunden. gewandert wird heute nicht und so fahren wir spaeter wieder zurueck nach arequipa. es ist ein bisschen wie nach hause kommen als wir da shaus betreten und alle wider sehen:) leon hat geburtstag und wir gehen lecker essen und danach noch in einen club. sein wunch an und¡s ist , dass wir uns alle verkleiden. so gehen wir also in einen laden und jeder sucht sich einen riesen grossen kopf aus. so laufen wenig spaeter also winni puh, ein schneemann, ein loewe, ein tiger, eine ente, und viele andere lustige gestalten ins restaurant und durch die strasse arequiupas. alle leute starren uns an und machen fotos , weil unsere 17 koepfige gruppe einfach unglaubkcih komisch aussieht. ein sehr lustiger abend!!

das taxi ist da- bald mehr zu silvester am strand und puno
vile gruesse

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen