hey hey,
ohje das wird ein langer eintreg fuerchte ich...es ist schwierig diese tage in worte zu fassen!
aber erst mal zu etwas, was ich schon seid ankunft in bolivien loswerden wollte;):
beispiel fuer eine busfahrt in bolivien- strecke: La Paz nach Uyuni
ich sitze mit dickem pulli, decke und rucksack, der zwiechen die fuesse geklemmt ist, auf meinem sitz. ich kann ihn ziemlich weit nach hinten kipen, was ja eigentlcih sehr gemuetlich waere, allerdings macht das der vor mir auch, wodurch er praktisch auf meinem schoss liegt. miene beine muss ich also komisch abwinkeln und das gribeln ignorieren. die fahrt geht los und sobald wir die satdt verlassen beginnt der bus so heftig z wackeln, dass man sich wie in einem mixer fuehlt. manchmal heben wir regelrecht ab in unseren sitzen. ich versuche zu schlafen, aber mein kopf wibbt von einer seite zur anderen, sodass mein genick zu schmerzen beginnt. hinter mi schnarcht ein riesiger mann so laut, dass meine ear plugs kaum helfen:) irgendwann schlafe ich dann doch ein um nach 2 stunden schweissgebadet wieder aufzuwachen, weil jemand die dachluken geschlossen hat. so langsam habe icxh auch echte schmerzen in meiner blase und komme um einen toilettegang nicht mehr herum. das ist immer das highlight: mit allen vieren versucht man sich irgendwo festzukrallen(wobei man ja so wenig wie moeglcih anfassen moechte) und gleichzeitig nicht ins klo zu fallen. der bus wackelt so heftig, dass man sich den kopf an der decke anschlaegt und den gesamten raum einnimmt durch das herumgeschleudere. nach 10 minuten dauerstress und wutausbruechen meinerseits kommt man zu seinem platz zureuck undfuehlt sihc wie der kloinhalt selbst.
natuerlcih machen musik, ein gutes buch und die landschaft das ganze dann doch ganz ertraeglich:)
so jetzt aber zur tour:
am ersten tag gehts um 11 uhr morgens los. vorher freuhstuecken wir in unsrem hostel mit rob und morgan zusammen- zwei sehr ñustige jungs die wir in La Paz kennen gelernt haben. sie kommen aus irland und ihr dialekt ist so unverstandlih dass wir manchmal anderen uebersetzen muessen, weil wirs langsam gewoehnt sind:) sie machen die tour mit uns zusammen.
am abfahrtsort treffen wir dann die anderen teilnehmer: ein paar aus belgien, zwei jungs aus england und vier aus brazilien-alle wahnsinnig nett und gut drauf. nach einer stunde fahrt erreihcn wir dann die salzwueste! eine unglaublich weisse, fremde welt: kilometerweit zieht sich das weisse land schnurgerade hin-man kann den erdeboden vom horizont kaum trennen und die sonne reflektiert und spiegelt ihc uberall. keine pflanze, kein tier, keine geraeusche, ausser dem tosenden wind. mit den trucks rasen wir ueber die glatte landschaft , ohne ein einziges hindernis. hinter uns wirbelt das salz meterhoch auf und es ist , als wuerde man uber dem boden schweben. nach einer halben stund halten wir um fotos zu machen u8nd in einem salzhaus zu mittag zu essen- tische, stuehle, uhren-alles ist aus glitzerndem salz. fats den ganzne tag verbringen wir auf dem salz und staunen ueber dieses phaenomen-die gebirge weit hinten am horizont scheinen das einzigste zu sein, dass das hier zu begrenzen scheinen. spaeter am nachmittga besteigen wir eine art insel in dieser salzwueste, die bewachsen ist mit bis zu 10 meter hohen kakteen! es ist so ein hitze den ganzne tag, dass man fast ununterbrochen trinken muss und jeden schatten aufsucht. abends erreichen wir unser erstes hotel-ein salzhotel, dass mitten im nirgendwo liegt. die zimmer sind gemuetlcih und nur kerzen erhellen die raeume. noc bis spaet sitzen wir alle zuammen bei kerzenschein auf unseren salzstuehlen, spielen karten und unterhalten uns.
der naechste tag begiint um 6 uhr mit einem fruehstuck mit blick auf die einsame landsachaft draussen. danach gehts in die trucks und wir fahren eine stunde durch eine sandige, steinige landschaft voller trockener pflanzen. der weg ist extrem uneben und immer wieder blockieren lahmas den weg. die rste station sind lagunen. mitten in der wueste tauche auf einmal weise, kleine seen auf, glitzernd in der sonne und voller pinker pelikane. es hat etwas magisches-diese weisen fleacehn in mitten der gebirge mit den voegeln, die mit ihren langen beinen elegant durchs wasser waten. eine voellige stille und einsamkeit liegt uebr diesem ort und wir alle stehen nur stumm da und gucken...wir sind auf 5000 metern hoehe und der wind peitsht ganz schoen. danach gehts in die richtihe wueste. kilometerweit liegt nur sandflaeche vor uns-absolut beeindruckend. pecunias (kleine lahmas) sind die einzigsten sichtbaren lebewesen hier-sonst scheint hier nur sand zu existieren. es ist ueberwaeltigend...
auf einmal tauchen vor uns seltsame steinformen auf. eine felsenorm erkennen wir sofort wieder- wir haben sie in vieklen buechern und reportagen geshen und dhali hat diesen felsen gzeichent: den baumfoermigen felsen. toll da mal life zu sehen. das letze und wohl schoenste an diesem tag ist die rote lagune. ein kleines tal voll mit tief rotem wasser. es sieht fast ein bisschen aus wie blut und mitten drin stehen wieder die pinken voegel. von den bergen weht es mineralien ins wasser, was diese farbe erzeugt! man kann sich das nciht vorstellen, wenn man nciht selbst mal dort gestnadne hat-s ist eine voellig irre stimmung und einfach unglaublcih!
abends sind wir wieder in einem sehr einfachem , aber netten haus und fallen frueh ins bett.
dritter tag, 5 uhr morgens, 5000 meter hoehe, 0 grad celcius und wir stehen auf eine semi-aktiven vulkan!! er befindet dihc im moment in einer art ruhezustand, kann aber von zeit zu zeit ausbrechen. es ist das unglaublichste was ich je geshen habe: ueberall schissen weisse rauchfonteanen aus dem boden in die luft, die sehr heiss sind und nach schwefel riechen. der horizont faerbt sih gerade hell und wir stehen mitten in diesem schwefeltuermen. der boden unter uns ist voller krater und scheint zu beben- ueberall brodelt und kocht schwarzer lavaschlamm und riesige blasen platzen an der oberflaeche. es ist eine ungeheuerliche, gruselige und ueberwaeltigende stimmung, als wir da zitternd vor aufregung und kaelte auf den kratern entlang laufen und den fontaenen ausweichen und im schwarzen boden einsinken. es wirkt fast eiun bisschen wie eine kriegszene und hat gleichzeitig etwas mystisches. einfach unbeschreiblich beeindrucken und warscheinlcih das beeindruckenste, was ich je gesehen habe!
kurz darauf erreichen wir die heissen quellen und schon wieder stehe ich mit offenem mund da und knn nciht fassen wa sich da sehe: eine flache landschaft liegt vor uns- sandig mit gelben, trockenen bueschen. am horizont kriecht die sone ueber die berge und wirft ien warmes lihct auf das tal. ein fluss zieht sich hindurch-glatt , rauchend und schimmernd in der aufgehenden sonne. das wasser hat 35 grad und hier und da sind natuerliche becken, in denen man badne kann. pelikane wandern ruhig durchs dampfende wasser und dr himmel ist wolkenlos- ein wunderschoenes bils und nicht festzuhalten auf irgendeinem foto...
den restlcihen tag verbeingen wir im auto um nahc uyuni zurueck zu kommen. auf der fahrt reden wir lange mit dem fahrer ueber bolivien und er erzaehlt uns interessante dinge uebr sein land. so leben z.b. 10 mio menschen in bolivine- alleine in lima leben 11 mio! das kann man aber auch auf jeder busfahrt selbst bemerken. oft fahren wir 2 stunden und durchqueren dabei 2 mini doerfer mit etwa 20 einwohnern und ein paar lehmhuetten. das durchschnittseinkommen liegt bei 1400 bolivianos, was 140 euro entspricht-im monat!! 40 % der leute sind sehr arm und 10-20 % reich. der rst ist mittelschicht, obwohl das feur uns ebenflls sehr sehr amr ist. so gehoeren die frauen mit ihren kleinen staenden auf der strasse ebenfalls zur mittelschicht! schule sit frei aber es fehlt ueberall an reaumen, sodass die kinder anstehen muessen. die mienen arbeitre leiden am meisten. sie abreiten unter so schlechten bedingungen dass das zu erwartende añter bei 35-.40 jahrn liegt. die luft ist einach so vergiftet, dass nach 10 jahren arebit meist der ganze koerper kaputt ist! eigentlich wollten wir eine fuehrung durch die mienen nehmen, abe rich hab keine lust dort hindurch zu laufen wie im zoo und die menschen zu fotographieren!
alles in allem ist es wohl der tollste trip , den ich je gemacht habe. die naturerlebnisse werd ich nie vergessen...
fuer die neachsten 2 tage sind wir in potosi und sucre. mal sehen , was uns da erwartet!
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