Montag, 25. Januar 2010

Tage 140-147

buenas tardes,

nachdem die drei tage salzwueste nun auch schon vorebi sind, nehmen wir den bus nach sucre. dort treffen wir die irin helen aus la paz wieder.
sucre ist wunderscheon! eine mittelgrosse stadt mit vielen huebschen haeusern, kirchen, bars und einer menge studenten. jedes jahr werden in der innenstadt alle oeffentlcihen gebaeude weiss gestrichen, wodurch alles hier sehr sauber und neu aussieht! der marktplatz ist umrundet von guten cafes und restaurants, die alle balkone mirt blick auf den marktplatz haben. riesige palmen und laubbaeume schmuecken diesen platz, man kann im halbschatten auf baenken im gruenen sitrzenund eine menge studenten schlaendern herum. iregndwas habendie bolivianer mal wieder zu feiern, denn den ganen tag werfen kinder mit wasser ballons auf passanten und jemand erzaehlt uns , dass das die vorbereitung auf ein fest sei. in bolivien sehen wir eiegtnlcih jeden atg irgendeinen umzug und feiernde leute in knallbunten kostuemen:)
drei schoene tage bleiben wir also hier, laufen durch die stadt und geniessen das angenehm, sonnige wetter. besonders toll sind hier auch die maerkte: ganze berge von obst tuermen sich vor uns auf-Aepfel, bananen, avocados, sternfreuchte, mangos, nektarinen, melonen...unsd die farben sind der wahnsinn. dahinter ein meer von gemuese und bastkoerben-man kann die kleinen , alten verkaeuferinnen in ihren staenden kaum ausmachen.
das schaurigste sind die fleischstaende. alles ist voll von huenchenschenkeln. krallen, zungen und aufgehaengten hautlosen kuehen. als ich um eine ecke biege schaut mich ein pferdekopf ohne haut an und im hintergrund zerhackt ein mann den rumpf des tieres mit einem riesigen beil. charlotte bekommt einen halben herzinfarkt und ihr gesichtsausdruck ist zum schreien!!

danach gehts fuer zwei tage nach la paz-ein weiterer lustiger aufenthalt im loki hostel und ein angenehmer stop, auf dem weg nach cuzco...(von sucre nach cuzco sind es 26 stunden busfahrt)

seid zwei tagen sind wir jetzt in cuzco! es ist eine beeindruckende stadt-aber dazu mehr das naechste mal! aber bleiben sie dran;)

viele druecker naach hause

Samstag, 16. Januar 2010

tage134-137

hey hey,
ohje das wird ein langer eintreg fuerchte ich...es ist schwierig diese tage in worte zu fassen!

aber erst mal zu etwas, was ich schon seid ankunft in bolivien loswerden wollte;):
beispiel fuer eine busfahrt in bolivien- strecke: La Paz nach Uyuni

ich sitze mit dickem pulli, decke und rucksack, der zwiechen die fuesse geklemmt ist, auf meinem sitz. ich kann ihn ziemlich weit nach hinten kipen, was ja eigentlcih sehr gemuetlich waere, allerdings macht das der vor mir auch, wodurch er praktisch auf meinem schoss liegt. miene beine muss ich also komisch abwinkeln und das gribeln ignorieren. die fahrt geht los und sobald wir die satdt verlassen beginnt der bus so heftig z wackeln, dass man sich wie in einem mixer fuehlt. manchmal heben wir regelrecht ab in unseren sitzen. ich versuche zu schlafen, aber mein kopf wibbt von einer seite zur anderen, sodass mein genick zu schmerzen beginnt. hinter mi schnarcht ein riesiger mann so laut, dass meine ear plugs kaum helfen:) irgendwann schlafe ich dann doch ein um nach 2 stunden schweissgebadet wieder aufzuwachen, weil jemand die dachluken geschlossen hat. so langsam habe icxh auch echte schmerzen in meiner blase und komme um einen toilettegang nicht mehr herum. das ist immer das highlight: mit allen vieren versucht man sich irgendwo festzukrallen(wobei man ja so wenig wie moeglcih anfassen moechte) und gleichzeitig nicht ins klo zu fallen. der bus wackelt so heftig, dass man sich den kopf an der decke anschlaegt und den gesamten raum einnimmt durch das herumgeschleudere. nach 10 minuten dauerstress und wutausbruechen meinerseits kommt man zu seinem platz zureuck undfuehlt sihc wie der kloinhalt selbst.
natuerlcih machen musik, ein gutes buch und die landschaft das ganze dann doch ganz ertraeglich:)

so jetzt aber zur tour:
am ersten tag gehts um 11 uhr morgens los. vorher freuhstuecken wir in unsrem hostel mit rob und morgan zusammen- zwei sehr ñustige jungs die wir in La Paz kennen gelernt haben. sie kommen aus irland und ihr dialekt ist so unverstandlih dass wir manchmal anderen uebersetzen muessen, weil wirs langsam gewoehnt sind:) sie machen die tour mit uns zusammen.
am abfahrtsort treffen wir dann die anderen teilnehmer: ein paar aus belgien, zwei jungs aus england und vier aus brazilien-alle wahnsinnig nett und gut drauf. nach einer stunde fahrt erreihcn wir dann die salzwueste! eine unglaublich weisse, fremde welt: kilometerweit zieht sich das weisse land schnurgerade hin-man kann den erdeboden vom horizont kaum trennen und die sonne reflektiert und spiegelt ihc uberall. keine pflanze, kein tier, keine geraeusche, ausser dem tosenden wind. mit den trucks rasen wir ueber die glatte landschaft , ohne ein einziges hindernis. hinter uns wirbelt das salz meterhoch auf und es ist , als wuerde man uber dem boden schweben. nach einer halben stund halten wir um fotos zu machen u8nd in einem salzhaus zu mittag zu essen- tische, stuehle, uhren-alles ist aus glitzerndem salz. fats den ganzne tag verbringen wir auf dem salz und staunen ueber dieses phaenomen-die gebirge weit hinten am horizont scheinen das einzigste zu sein, dass das hier zu begrenzen scheinen. spaeter am nachmittga besteigen wir eine art insel in dieser salzwueste, die bewachsen ist mit bis zu 10 meter hohen kakteen! es ist so ein hitze den ganzne tag, dass man fast ununterbrochen trinken muss und jeden schatten aufsucht. abends erreichen wir unser erstes hotel-ein salzhotel, dass mitten im nirgendwo liegt. die zimmer sind gemuetlcih und nur kerzen erhellen die raeume. noc bis spaet sitzen wir alle zuammen bei kerzenschein auf unseren salzstuehlen, spielen karten und unterhalten uns.
der naechste tag begiint um 6 uhr mit einem fruehstuck mit blick auf die einsame landsachaft draussen. danach gehts in die trucks und wir fahren eine stunde durch eine sandige, steinige landschaft voller trockener pflanzen. der weg ist extrem uneben und immer wieder blockieren lahmas den weg. die rste station sind lagunen. mitten in der wueste tauche auf einmal weise, kleine seen auf, glitzernd in der sonne und voller pinker pelikane. es hat etwas magisches-diese weisen fleacehn in mitten der gebirge mit den voegeln, die mit ihren langen beinen elegant durchs wasser waten. eine voellige stille und einsamkeit liegt uebr diesem ort und wir alle stehen nur stumm da und gucken...wir sind auf 5000 metern hoehe und der wind peitsht ganz schoen. danach gehts in die richtihe wueste. kilometerweit liegt nur sandflaeche vor uns-absolut beeindruckend. pecunias (kleine lahmas) sind die einzigsten sichtbaren lebewesen hier-sonst scheint hier nur sand zu existieren. es ist ueberwaeltigend...
auf einmal tauchen vor uns seltsame steinformen auf. eine felsenorm erkennen wir sofort wieder- wir haben sie in vieklen buechern und reportagen geshen und dhali hat diesen felsen gzeichent: den baumfoermigen felsen. toll da mal life zu sehen. das letze und wohl schoenste an diesem tag ist die rote lagune. ein kleines tal voll mit tief rotem wasser. es sieht fast ein bisschen aus wie blut und mitten drin stehen wieder die pinken voegel. von den bergen weht es mineralien ins wasser, was diese farbe erzeugt! man kann sich das nciht vorstellen, wenn man nciht selbst mal dort gestnadne hat-s ist eine voellig irre stimmung und einfach unglaublcih!
abends sind wir wieder in einem sehr einfachem , aber netten haus und fallen frueh ins bett.

dritter tag, 5 uhr morgens, 5000 meter hoehe, 0 grad celcius und wir stehen auf eine semi-aktiven vulkan!! er befindet dihc im moment in einer art ruhezustand, kann aber von zeit zu zeit ausbrechen. es ist das unglaublichste was ich je geshen habe: ueberall schissen weisse rauchfonteanen aus dem boden in die luft, die sehr heiss sind und nach schwefel riechen. der horizont faerbt sih gerade hell und wir stehen mitten in diesem schwefeltuermen. der boden unter uns ist voller krater und scheint zu beben- ueberall brodelt und kocht schwarzer lavaschlamm und riesige blasen platzen an der oberflaeche. es ist eine ungeheuerliche, gruselige und ueberwaeltigende stimmung, als wir da zitternd vor aufregung und kaelte auf den kratern entlang laufen und den fontaenen ausweichen und im schwarzen boden einsinken. es wirkt fast eiun bisschen wie eine kriegszene und hat gleichzeitig etwas mystisches. einfach unbeschreiblich beeindrucken und warscheinlcih das beeindruckenste, was ich je gesehen habe!

kurz darauf erreichen wir die heissen quellen und schon wieder stehe ich mit offenem mund da und knn nciht fassen wa sich da sehe: eine flache landschaft liegt vor uns- sandig mit gelben, trockenen bueschen. am horizont kriecht die sone ueber die berge und wirft ien warmes lihct auf das tal. ein fluss zieht sich hindurch-glatt , rauchend und schimmernd in der aufgehenden sonne. das wasser hat 35 grad und hier und da sind natuerliche becken, in denen man badne kann. pelikane wandern ruhig durchs dampfende wasser und dr himmel ist wolkenlos- ein wunderschoenes bils und nicht festzuhalten auf irgendeinem foto...

den restlcihen tag verbeingen wir im auto um nahc uyuni zurueck zu kommen. auf der fahrt reden wir lange mit dem fahrer ueber bolivien und er erzaehlt uns interessante dinge uebr sein land. so leben z.b. 10 mio menschen in bolivine- alleine in lima leben 11 mio! das kann man aber auch auf jeder busfahrt selbst bemerken. oft fahren wir 2 stunden und durchqueren dabei 2 mini doerfer mit etwa 20 einwohnern und ein paar lehmhuetten. das durchschnittseinkommen liegt bei 1400 bolivianos, was 140 euro entspricht-im monat!! 40 % der leute sind sehr arm und 10-20 % reich. der rst ist mittelschicht, obwohl das feur uns ebenflls sehr sehr amr ist. so gehoeren die frauen mit ihren kleinen staenden auf der strasse ebenfalls zur mittelschicht! schule sit frei aber es fehlt ueberall an reaumen, sodass die kinder anstehen muessen. die mienen arbeitre leiden am meisten. sie abreiten unter so schlechten bedingungen dass das zu erwartende añter bei 35-.40 jahrn liegt. die luft ist einach so vergiftet, dass nach 10 jahren arebit meist der ganze koerper kaputt ist! eigentlich wollten wir eine fuehrung durch die mienen nehmen, abe rich hab keine lust dort hindurch zu laufen wie im zoo und die menschen zu fotographieren!

alles in allem ist es wohl der tollste trip , den ich je gemacht habe. die naturerlebnisse werd ich nie vergessen...

fuer die neachsten 2 tage sind wir in potosi und sucre. mal sehen , was uns da erwartet!

Sonntag, 10. Januar 2010

Tage 125- 132

hey ihr alle,
seid drei tagen sind wir jetzt in LaPaz! eine wahnsinnige stadt: es ist die hoelle los, alles ist voller kleiner staende auf den strassen, an denen die verkaeuferinnen meistens schlafen; manchmal laeuft man durch rauchschwaden mitten auf den strassen; auf den vielen maerkten hier kann man lahma-foetuse kaufen und alpaca kleidung und aussergewoehnliches essen; es gibt hier fake-polizisten und taxis , die dich ausrauben...
wir wohnen in einem tollen hostel, das frueher mal eine art residenz war und aussieht wie ein schloss- stuck an den waenden, rote samtvorhaenge verdunkeln die schlafzimmer und riesige kronleuchter haengen von den decken. es gibt eine tolle bar und gutes essen und jeden abend wird bis freuh morgens gefeiert:) wir verbringen die meisten tage mit ausschlafen und im hostel rum haengen und machen kleine touren in die stadt.-also sehr gemuetlich!
vorgestern machen wir eine tagestour zur death road- die gefaehrlcihste strasse der welt!!noch vor zwei jahren, als noch der hauptverkehr hier entlang lief, sterben dort 250 menschen im jahr. mit dem mountainbike fahren wir runter und es istr wahnsinnig aufregend: mit voller ausruestung , vier guides und 24 leuten gehts diese brutal schmale strasse runter. auf der einen seite die steile gebirgswand, auf der anderen der abrgrund. wir beginnen auf 4000 metern hoehe, mitten in dne wolken und der ausblick ist unglaublich schoen. je weiter wir runter kommen, desto gruener wird die landschaft, bis es irgendwann wie im urwald aussieht. die "strasse" ist eher ein holperweg mit grossen steinen und geroell und windet sich in engen kurven um die berge. es schuettet die ganze zeit , sodass der weg total rutschig wird. ziemlchi am anfang falle ich voll ueber meinen lenker und lande auf dem harten untergrund, was ganz schoen weh tut. drei andere zerlegt es weiter unten und einer bricht sich seinen arm zweimal!!danach ist die stimmung ganz schoen gedrueckt und jeder achtet noch mehr auf den holprigen weg unter sihc, der einem manchmal vor lauter erschuetterung die sicht raubt!
nach 5 stunden kommen wir in einem dorf an, wo wir in pools baden koennen, essen und ein bier trinken:) alles tut mir weh und wir sind alle wahnsinnig erschoepft. noch heute kann ich meinen muskelkater spueren... trotzdem eine unglaublcihe erfahrung und ein aufregender tag!!
nioch zwei tage werden wir hier bleiben und das hostel geniessen und dann gehts weiter nahc uyuni - in die salzwueste fuer drei tage. das wird sicher auch ein wundervoler trip und ich bin schon unheimcih gespannt!
viele gruesse und feste druecker nach hause

Montag, 4. Januar 2010

Tage 122-124

hallo ihr lieben,
so heute also noch kurz zu silvester:
es haette nciht peruanischer sein koennen. wir fahren alle zusammen mit dem bus 3 stunden zu einem starnd , wo wir di nacht verbringen und silvster feiern. wir sind die einzigsten touristen und fallen natuerlihc ziemlcih auf. es wird viel getrunken und ueberall brennen lagerfeuer am strand. um 12 uhr gibts ein grosses feuerwerk und die bunten knaller spiegeln sich im meer wieder-es sieht toll aus! um drei uhr gehts ins "bett"-bzw. legen wir uns einfach auf dn boden, weilin dem haus wo wir uebernachten nichts ist. -es ist ein rohbau ohne wasser, bad oder moebel:) ein paar stunden spaeter wachen wir auf-voller sand und staub und keine moeglichkeit sich zu waschen. stattdessen fahren wir in taxis in die stadt zu einem grossen markt und essen "ceviche": rohen fisch mit zitrone und zwiebeln. ein typisch peruanisches fruehstueck. spater legen wir uns an den strand, wo die hoelle los ist und verbringen den nachmittag mit baden und sonnen. das meer ist wahnsinnig kalt und die wellen unglaublcih hoch. ggen abend gehts dan zurueck nach arequipa ins huas , wo wir nur kurz packen . dann gehts auch schon weiter mit dem nachtbus nach puno zum titicaca see.
eigentlcih wollen wir da 3 tage bleiben. aber uns gefaellt die stadt nciht so recht und der trip zu den kleinen inseln auf dem see ist auch ein reinfall: alles ist wahnsinnig touristisch und man sieht eigentlcih nichts vom leben dieser staemme. es fahren so viele touri-busse rum, dass jegliche tmosphaere dahin ist.
eigentlcih wollen ir am neachsten morgen glecih weiter, aber in derselben nacht bekomme ch ein fette magen-darm grippe und verbringe die nacht auf dem klo! es ist schrecklcih und morgns bin ich unfaehig aufzustehen. erst nachmittags schleppen wir uns zum bus und fahren 4 stunden nach bolivien, wo wir uin copacabana bleiben. seid gestern liege ich eigentlcih nur rum und nehme antibiotika. langsam hab ich keine lust mehr auf dieses bloede krnak sein- es ist schon anstrengen, dass man so sehr aufpassen muss auf essen und trinken...
morgen gehts dann auf die isla del sol-eine sehr schoene insel auf em titicaca see, wo wir wandern werden und eine nacht bleiben.
werde mch jetzt wiedr ins bett begeben!
vermisse euch sehr
eure toniia

Freitag, 1. Januar 2010

Tage 117-123

hallo hallo,
ich sitze hier das letzte mal am pc in der kueche vom volunteer haus und tippe in die tasten. in 30 minuten geht unser bus nach puno , d.h. abschied nehmen von arequipa, vom waisenhaus und von den tollen leuten hier. ich kan nicht fassen dass 6 wochen rum sein sollen-es ging so wahnsinnig schnell...
die letzte woche verbringen wir fuer drei tage auf dem colca canyon, einem stillen vulkan und es ist ein unglaublciher ausflug in die wildnis:
am montag um 3 uhr morgens geht unser bus in 7 stunden zum vulkan, von wo aus die wanderung startet. auf der fahrt geht e stetig bergauf und wir sind am hoechsten punkt auf 4900 metern!! der colca canyon liegt auf 3800 metern hoehe und am ersten tag steigen wir nur steil bergab ins tal des vulkans. die natur hier ist atemberaubend. die schwarz, rot, braunen steinhaenge fallen beinahe senkrecht ab ins tal, dass man die ganze zeit waehrend dem abstieg neaher kommen sieht. der weg ist extrem schmal und links von un ist nur abgrund. die sonne scheint und die naechsten 4 stunden hoeren wir beinahe nichts als den wind und das knirschen unserer schuhe auf dem steilen weg. das tal sieht aus wie aus der urzeit -fast wie ein jungle, voll von wuchernden pflanzen, fluessen und exotischen fruechten. gegen spaeten nachmittag erreichen wir das dorf , wo wir uebernachten und unsere fuehrerin zeigt uns ihr dorf, in dem 25 menschen in 6 haeuser leben. sie erinnert mcih an mogli, wie sie da durchs dickicht huscht und uns von saemtlichen baeumen fruechte zu essen gibt: feigen, aprikosen,pfirsiche, avocado, birnen, tuna (die frucht vom kaktus) ... es schmeckt so toll und wir sind voelig hin und weg vom dorf. ein kleiner, klarer fluss schlaengelt sich durch das schmale dorf, die haeuser sind geschmueckt mit blumen und huehner und esel laufen herum. eigentlich ist es weniger ein dorf, als viel mehr ein paar haeuser im urwald:) abends essen wir draussen uner freiem himmel sehr lecker und schlafen voellig erschoepft in einer kleinen sdtrohhuette ein. am naechsten morgen gehts frueh raus zur 2. wanderung in eine oase , wo wir in swimming pools baden. es dauert 3,5 stunden und in der hitze ist das kuehle wasser danach toll! der weg fuehrt uns durch 2 weitere etwas groessere doerfer, mit lehmhaeusern und feldern mitten am hang. aus der ferne sehen wir meanner und frauen mit grossen stroh hueten auf den feldern arbeiten. nach 2 stunden pause in der oase gehts fuer 3 stunden wieder den gesamten canyon nach oben. die meisten nehmen allerdings esel, die uns nach oben bringen, weil der aufstieg fast nur senkrecht verlaeuft und die 3,5 stunden vom vormittag uns in den knochen liegen. so itze ich also wenig spaeter auf so einem tier und unsere kolone mit 6 eseln zieht los. nach 2 minuten faengt ein maedchen aus unserer gruppe an zu heulen und hoert bis zum gipfel nciht mehr auf. es ist so wahnsinnig angsteinfloessend mit diesen maechtigen tieren den absolut schmalen weg hinaufzusteigen. die tiere stolpern staendig und laufen gefaehrlcih nahe am abhang entlang. ausserdem versuchen sie sihc gegenseitig an den shcmalsten stellen zu ueberhlen und abzudraengen und wir sitzen nur hilflos oben drauf. ich bin die erste und der fuehrer sitzt 3 esel hinter mir, d.h. er hat eigentlcih keine wirkliche kontrole. je hoeher wir kommen, desto unwohler fuehen wir uns, bis ich schliesslich voellig verkrampft sitze und schweisnass bin. einaml kreuzt uns eine gruppe von anderen eseln und meiner faengt an mit dem anderen zu kamepfeb und dreht sich mit dem hintern zum abhang, wodurch sowohl ich als auch das tier nicht mehr sehen , wie viel platz nach hinten ist. ich hatte glaube ich selten in meinem leben solch angst:) 10 minuten spaeter kreuzen wir ein kreuz, wo ein reiter mit seinem esel gestorben ist-da leigen meine nerven dann blank und ich bete nur lebend anzukommen. das weinende maedchen hat mittlerweile einen leicht apatischen blick...
nach 2 stunden kommen wir schliesslcih lebend oben an und das erst mal schaue ich mir den ausblcik an! das ist auf dieser eise glaube ich das ertse mal, dass ich etwas nicht ncoh einmal machen wuerde
abends essen wir gut und gehen frueh schlafen.
derd dritte tag ist sehr gemuetlich- wir fahren zu heissen quellen und baden 2 stunden. gewandert wird heute nicht und so fahren wir spaeter wieder zurueck nach arequipa. es ist ein bisschen wie nach hause kommen als wir da shaus betreten und alle wider sehen:) leon hat geburtstag und wir gehen lecker essen und danach noch in einen club. sein wunch an und¡s ist , dass wir uns alle verkleiden. so gehen wir also in einen laden und jeder sucht sich einen riesen grossen kopf aus. so laufen wenig spaeter also winni puh, ein schneemann, ein loewe, ein tiger, eine ente, und viele andere lustige gestalten ins restaurant und durch die strasse arequiupas. alle leute starren uns an und machen fotos , weil unsere 17 koepfige gruppe einfach unglaubkcih komisch aussieht. ein sehr lustiger abend!!

das taxi ist da- bald mehr zu silvester am strand und puno
vile gruesse