Samstag, 28. November 2009

tag 87- 89

servus,

heute ist ein super tag! um sechs stehe ich auf um frueh genug fertig zu sein fuers water rafting. mit einer stunde verspaetung (typisch peruanisch:)) gehts dann mit dem bus zum "chilli lake", wo wir in surf anzuege schluepfen und eine kleine einfuehrung kriegen. es gibt drei befehle: vorwaerts paddeln, rueckwaerts paddeln und ins boot setzen, falls es zu wild wird-sehr simple...
aber schon nach ein paar minuten im boot merken wir dass das so einfach nciht ist! die stroemung ist ganz schoen stark und das passeln ziemcih anstrengend und bald kommen die ersten wilderen stroemungen und abhaenge! und ab da wirds dann so lustig: wir schiessen mit dem gesamten boot mit fuenf leuten den fluss runter, drehen mit dem ganzen ding, schlittern rueckwerts, bleiben auf felse heangen und bekommen eine menge wasser ins gesicht. das wasser ist wahnsinnig kalt und zu allem ueberfluss schmeisst der guide mich und charlotte auch ncoh kopfueber ins wasser. aber ich finds super und nach jedem ueberstandenen manoever groehlen wir uns die seele aus dem leib,) charlotte springt aber sogar von einem ziemlcih hohen felsen in den fluss!!
spaeter warten berge von lasagne, brot und wein auf uns, weil die zwei italienerinnen aus unserem haus gekocht haben. ein paar aus australien ist heute auhc angekommen und die sind auch sehr sympatisch. nachdem uns gestern vier verlassen haben, sind wir jetzt also 9 leute , die gerade schwatzend im esszimmer sitzen!
jetzt gehts dann gleich auf ein peruanisches tanzfestival-bin schon sehr gespannt und vielleciht gehen wir danach ncoh weg...
die letzten tage waren auch noch sehr cool und gemuetlcih. wir schlafen meist aus, sporteln, fruehstuecken und gehen in die stadt. die sonne scheint jeden tag und ein angenehmer wind blaesst. das was man hier am meisten besichtigen kann sind kirchen und wir warn mittlerweile in vier verschiedenen ("cathedrol", "st. augustin", "st. francisco" und "la campania"). sie sind sehr hell und dadurch freundlcih und es sit schoen sich kurz hineinzusetzen und einfach nur zu gucken. fast ueberall stehen frische, riesengrosse blumenstraeusse herum. aber vieles ist auch sehr kitschig und glitzerig und die figuren der heiligen sehen alle ziemlcih gruselig aus mit ihren glaenzenden, toten plastikgesichtern.
morgen ist unser letzter freier tag-dann geht die arbeit und der spanisch kurs los...
bin gespannt was uns da erwartet.
davon dann das naechste mal!

viele gruesse nach hause ins kalte deutschland

Mittwoch, 25. November 2009

tag 85 und 86

hello,
heute machen wir mal einen ruhigen tag im volunteer house, lesen, schreiben briefe, liegen faul im garten und versuchen uns irgendwie abzukuehlen von der hitze hier!

langsam gewoehnen wir uns an peru und sind mittlerweile ganz gut im taeglcihen leben:) wir haben ueberall unsere eigenen klorollen und seifen dabei (weils die hier oft nicht gibt), benutzten nur wasser aus verpackten flaschen und merken uns immer brav die taxinummer und den namen des fahrers.-das hat uns die touristen polizei gesagt, falls man ueberfallen wird kann man spater aussagen von wo der fahrer war(sehr beruhigend,oder!? ,)).
gestern feallt den ganzen tag das wasser in der gesamten stadt aus, d.h. man kann nirgns aufs klo gehen und sich den ganzen tag nciht die haende oder das gesicht waschen.
naja- das ist peru...

gestern haben wir einen schoenen tag in arequipa verbracht und uns "santa catalina" angeschaut. das ist ein altes kloster-eigentlcih mehr eine eigene stadt in der stadt. dort haben frueher nonnen ihr leben in voelliger abgeschiedenheit verbracht-ohne kontakt zur ausenwelt oder zu ihren familien. mit heftigsten hunger tagen, schlaflosen neachten und stundenlangem beten wollten sie gott neaher kommen. ich finde das auf der einen seite voellig uebertriebn und schrecklcih, aber auf der anderen seite ist das auch total faszinierend und spannend. die vielen wunderscheonen gebaeude sind noch eingerichtet wie damals. mit schlafzimmern, waschraeumen, riesigen kuechen und dicken mauern. 3 stunden wandern wir durch diese wunderschoene kleine stadt und ich bin so beeindruckt von den bunten mauern und den schoenen gassen. dieses kloster wurde von der UNESCO im jahr 2000 als weltkultur erbe nummer 1 erklaert!!
spaeter bummeln wir nch durch die strassen und kaufen ein paar peru-freundlcihe kleider ein: weite, kurze hosen und luftige tops. anders haelt man das hier kaum aus...
abends kochen wir in der grossen kueche und gehen mit den leuten zusammen in ein cafe, wo wir was trinken und uno spielen:) -sehr netter abend!

die naechsten tage erkunden wir noch ein bisschen die stadt und am wochenende gehst dann mit allen hier zum waterrafting:)) da freue ich mich schon sehr drauf!
und das wochenende drauf besteigen wir fuer 3 tage einen vulkan und uebernachten in einem kleinen dorf...
bin sehr gespannt was mcih erwartet

Sonntag, 22. November 2009

tag 82 und 83

hello everybody,
seid drei tagen sind wir jetzt hier in ariquipa im volunteerhouse und es ist super!!
wir wohnen in einem total gemuetlichen haus mit einer grossen kueche, wo jeder selbst kochen kann und eigene feacher hat, einem wohnzimmer voller sofas und filme, einem kleinen garten und einem grossen esszimmer. unser eigenes zimmer ist auch ziemlich gross und wir haben jeder so viele faecher fuer unser zeug!!:) es ist so toll mal nicht aus dem rucksack zu leben und sich breit zu machen...gestern waren wir auhc schon gross einkaufen und haben uns gut eingedeckt mit viel gutem zeug! die leute hier sind sehr nett und unkompliziert und machen vuiel zusammen: filme abende, gemeinsam weggehen, backen... ich finde es toll mal so viel menschen um mich zu haben und fuehle mich wohl. heuter abend gehen wir gemeinsam essen und gestern haben wir einen film geguckt.
gestern sind charlotte und ich auch mal ein bisschen durch ariquipa gestreift und ich war total verbluefft!die stadt ist so anders , wie die anderen staedte , die wir schon gesehen haben: sauber, wunderschoene haeuser, tolle restaurants, viel gruen und keiner guckt uns bloed hinterher. die menschen sind hier auch angezogen wie wir und nicht so aufdringlcih!
alles in allem denke ich dass wir hir eine tolle zeit haben werden und bin schon total gespannt wie die arbeit wird, die erst in einr woche beginnt!!
bis dahin werden wir die stadt weiter erkunden und uns einleben. das einzigste was gerade ein bisschen nervt ist , dass ich oft hoellische kopfschmerzen habe, weil ariquipa so hoch liegt! 2380 meter hoch liegt die stadt und das merke ich ganz schoen. beim moregndlcihen sport schnaufen wir wie verrueckt und meine augen treanen eigentlcih den ganzen tag.

bis ganz bald und viele liebe gruesse und dreucker nachhause

Freitag, 20. November 2009

Tag 79-81

hi hi,
unsere drei tage in nasca sind rum und in zwei stunden geht unser bus in acht stunden nach ariquipa!-unser wohnort fuer die naechsten vier wochen. es fuelht sihc seltsam an mal so lange an einem ort zu bleiben und ich bin so gespannt wie diese zeit wird!!arbeiten, spanisch lernen, haushalt fuehren...und mal nicht aus dem rucksack leben:) einerseits freue ich mich total drauf und geniesse es mal einen ort laenger fuer uns zu haben und in einer peruanischen stadt zu leben. aber ich glube ich muss mich auch dran gewoehnen nicht unterwegs zu sein. naja das werde ich ja bald erfahren!!

die drei tage waren auch wieder ziemlcih ruhig, weil charlotte sich eine hartnaeckige erkaeltung eingefangen hat mit schnupfen, halsweh und ohrenschmerzen. (keine ahnung wie sie das bei den 35 grad geschafft hat;)) da ich aber nicht mehr sitzen und liegen kann mache ich die gegend en bisschen alleine unsicher.
am ersten tag mache ich eine tour zu nascas aquaedukt mit. ein guide faehrt mit uns dorthin und erklaer ganz viele, intressante sachen darueber. es ist unglaublich wie dieses kleine rinnsal, was da so traege dahin fliesst, die stadt versoregn kann. das meiste von dem wasser kommt aus den bergen und wird jedes jahr weniger. man merkt das hier aber auch sehr, weil das wasser verglecihsweise teuer ist und das wasser aus der leitung nur sehr wenig kommt und nach faulen eiern riecht.
mit mir sin ein kanadier und sein schwager, der aus peru kommt. sie sind sehr nett und sprechen sogar beide deutsch:) der kanadier ist echt ein original: er fragt den fuehrer loecher in den bauch und lacht sich standig kaputt uebr seine eigenen komentare, die keiner vertsteht. mit dem wird die tour jedenfalls nicht langweilig,)
abends laufe wir durch die strassen der stadt. nasca ist eine kleine stadt mit unglaubih kaputten starssen, vielen strassenverkaeufern und einem schoenen marktplatz, der abnds bunt beleuchtet wird. hunderte von hunden und katzen laufen herum und der verkehr ist ein einziges chaos. wir setze uns in ein schoenes restaurant, auf eine holzterasse, von wo aus man die belebte strasse unter uns beobachten kann und geniessen den warmen abend.
am 2. tag stehe ich fruegh auf , weil ich auf den flugzeug triop ueber die nasca-lines mitmache. beim warten auf dn bus lerne ich ein total liebes paerchen aus kanada kennen. sie sind so um die 40, machen gerade urlaub hier und arbeiten bei der airforce als professionelle piloten von militaerfliegern. sie erzeahlen total interessante sachen uber ihren job und die ausbildung beim militaer. zu uns stoest dann ncoh ein 27 jaehriger mathestudent aus deutschland, der auch sehr nett ist! mit dieser truppe gehst dan los und wenig spaeter sitzen wir in dem 5-mann flieger. es ist ein komisches fluggefuehl-wackelg, langsam und einfach super!! der blck ist dr hammer: die wueste, die schwarz-roten berge, die lines und die wenigen greunflaechen die mitten drin auftauchen. die sonne scheint, ein leihcter wind geht und kein geraeusch als das rattern des propellers...
mit dem studenten treffen wir uns dann abends nch fuer einen kleinen stadtbummel und zum essen.
die naechte sind hier eher schrecklich:) um halb zehn abends fangen die hunde an wie verrueckt zu bellen, um ein uhr nachts heulen drei katzen vor dem fenster, als wuerde man ihnen das fl abziehen und um halb vier kraehen etwa 30 haehne um die wette. im hotel wird uns erzehlt, dass neben uns eine horde von kampfheahnen ausgebildet wird!!

so-jetzt muss ich aber los zum bus...
bis ganz bald

achja die charlotte hat neue bilder hochgeladen auf ihrem blog!!

Dienstag, 17. November 2009

tag 76-78

griasts eich ,)
sitze hier gerade im affenheissen nasca, 3 stunden weiter suedlich als ica! heute frueh nehmen wir den bus hierher und fahren in unsr hostel. eigentlcih wollen wir etwas untrnehmen-uns die stadt anschauen, aber wir gluehen schon vom rum stehen...nachmittags braucht man hier wirklcih nichts machen. auf der fahrt nach nasca durchqueren wir die wueste auf einer meist schnurgeraden strasse- es sieht wirklich unglaublich aus, wie sich diese zweispurige linie durch den sand zieht und nichts drum herm als diese staubige, leere welt.
erst abends wagen wir uns auf die strasse, laufen ein bisschen durch die innenstadt und gehen lecker peruanisch essen. bis jetzt hatten wir mit dem essen wirklcih glueck- es ist immer frisch , schmeckt gut und sogar die charlotte, als vegetarierin, findet was.

achja ich wollt ja noch was rzaehlen: an unserem zweiten tag in ica gehen wir noch sand boarden !! und es ist so der hammer:
mit einem grossen truck fahren wir los- das ding macht einen riesen laerm und vibriert wie ein tracktor. wir muessen uns anschnallen wie in einer heftigen achterbahnnd ein bisschen mulmig wird mir schon,)
als wir die duenen erreihen drueckt der fahrer aufs gas und wir preschen ueber die ersten berge. es ist echt so geilo-besser wie jede achterbahn. wir springen zum teil mit dem gesamten truck ueber die riesigen sandhuegel und fahren fast senkrecht rauf und runter. mamchmal ist es so steil, dass wir den boden vor uns nicht sehen koennen, bevor wir hinunterstuerzen. wir schreien uns die seele aus dem leib...
zwischendrin halten wir an zum sand boarden. das ist gar nciht so einfach ud man ist auch ziemih langsam. viel witziger ist das "stomach boarden"- dabei legen wir uns flach mit dem bauch auf das holzbrett und rauschen mit dem kopf vorran und nur zentimeter vom boden entfernt die steilen abheange runter. es macht echt total viel spass...zum schluss schauen wiruns nch den sonnenuntergang an und es wird ganz still. die wueste ist schon ein phaenomen...

am letzten tag liegen wir nur faul am pool, lesen und ueben ein bisschen spanisch. abends sitzen wir dann auf den duenen mit blick auf die oase, trinken bier und geniessen den sonnenuntergang:)

Sonntag, 15. November 2009

tag 73- 76

buenos tardes nach deutschland,

ich schreibe hier gerade aus einer oase, called ¨huacachina¨, die zu ica gehoert. aber - wie immer erst mal zu den vorherigen tagen:

am freitag machen wir in lima noch einen gemuetlihen tag- schlafen aus und gehen laufen. in unserem zimmer lernen wie ein nettes maedel aus oesterreich kennen. sie heisst ina, kommt ays wien und hat gerade ihr medizinstudium abgeschlossen. sie ist total lieb und bekleitet uns zum fruehstuecken und erzaehlt von ihrem bereits 2 monatigen trip durch zentralamerika. sie kann uns ein paar nuetzliche tips geben und nimmt uns ein bisschen die angst- sie ist alleine unterwegs und blond und ihr ist nichts passiert:) mit ihr zusammen machen wr dann eine kliene tour zu einer alten pyramide und machen eine tour mit. es ist sehr interessant- die vorfahren der incas haben sie erbaut und haben dor religioese feste gefeiert mit menschenopfern und heftigsten rauschmitteln. bei der fuehrund lernen wir noch einen typen und ein maedchen kennen, die aus australien kommen und zusammen ein paar wchen reisen. mit ihnen und der ina gehen wir dann abends essen und was trinken . es ist ein lustiger abend- noch drei weitere freunde von den australiern sind dabei und wir trinken viele ¨pisco sour¨- der national cocktail hier:) immer wieder kommen kinder mit suessigkeiten oder frauen mit zigarretten an unseren tisch und wollen uns was verkaufen. und in der 3. bar steht dann auf einmal ein blumenverkaeufer zwischen uns , fuchtelt mit seinem riesen strauss herum und faselt vor sich hin. ich haette dem ersten impuls folgen sollen und gleich nachschaune sollen- denn erst 10 minuten spaeter bemerke ich, dass meine handtasche weg ist...am 4. tag in suedamerika!!
es ist nichts wichtiges drin,weil wir sehr vorsichtig sind.- nur mein fake-geldbeutel und mein geliebter schal, aber ich bin trotzdem geschockt und traurig. naja etwas gutes hat es: wir sind jetzt noch vorsichtiger, haben saemtlche dokumente nur noch als kopien dabei und haben unsere rucksaecke diebstahlsicherer gepackt.
ich hoffe suedamerika zeigt bald auch mal ein freundlciheres gesicht...

gestern gehts dann ganz in der fureh ls nach ica mit dem bus. und wir koennen kaum fassen wo wir da drin sitzen: riesen, gemuetliche sitze, fernseher, vollklimatitiert, internet am buseigenen pc, essen und getreanke und meine decke riecht nach blumen:) und das alles fuer 10 dollar fuer fuenf stunden.
die gegend die draussen am fenster vorebi zieht kenne ich nur aus zeitschriften. alles um uns herum ist wueste und alle paar minuten taucht ein mini doerfchen auf mit ungefaehr 20 huetten aus lehm, wellblech und stroh. ueberall haengt bunte waesche an leinen , hunde schlafen im schatten und kleine kinder laufen barfuss durch die staubigen ¨strassen¨. eine schule taucht auf, die aus nichts besteht , als vier hohen mauern mit fenstern ohne scheiben.alls ist volle muell und plastiktueten fliegen herum.
nach 5 stunden kommen wir dann in ica an und nehmen gleich ein taxi in die oase. es ist der hammer- alles ist voller duenen und auf einmal taucht ein winziges dorf auf, das um einen kleinen see gebaut ist. es ist ziemlih touristisch und alles um den see ist voller restaurants und bars, kinder plantschen im wasser und im hintergrund sieht man sand- boarder die duenen runter kurven. wir checken in eins der drei hotels hier ein und es ist sehr schoen und gepflegt und hat sogar eien pool und ein gutes restaurant!! seid gestern liegen wir hier also am pool und schauen auf diese staubige welt um uns herum...es ist ziemlcih heiss und mein gesamter koerper ist abends von einer duennen sandschicht ueberzogen.
heute gehen wir dann selbst sand-boarden und mit einem truck die duenen entlang rasen. bin schon sehr gespannt und freue mich auf den sonnenunergang den wir von den duenen aus sehen werden:)

Donnerstag, 12. November 2009

tag 70 bis 72

hey hey,

seid drei tagen sind wir jetzt in lima- peru und es gibt viel zu erzaehlen!
alles hier ist fremd und neu und interessant und schrecklich zugleich.
am 09.11. kommen wir um 23:30 in lima am flughafen an und ein typ vom hostel wartet mit einem schild, um uns abzuholen, auf dem steht: charlotte Kasanitschoff :)
wir fahren 30 minuten durch das naechtlcihe lima und ich bete die ganze zeit, dass eer uns heil am hostel absetzt. tausend horror gescichten geistern mir im kopf rum, die mit leute ueber peru mal erzaehlt haben: raubuerfall, kidnapping, vergewaltigung. es macht es auch nciht gerade besser, dass dfer fahrer mitten in einer einsamen strasse anhaelt, aussteigt und zu einem anderen auto laeuft, wo ein typ drin sitzt. es stellt sich heraus dass das sein papa war...und wir komen natuerlich auch heil im hostel an, dass in einer guten gegend limas liegt!

an unserem ersten tag erkunden wir die gegend wo wir wohnen- ein stadtviertel, das "miraflores" heisst. die strassen sind voellig kaputt und es stehen eine menge heruntergekommene, halb fertige heauser herum. der verkehr ist hier der absolute wahnsinn: alles ist brechend voll mit autos, busen und taxis, die schaepernd und knatternd die strasse entlang donnern. ich frsage mich wie manche dieser autos uebrhaupt noch fahren koennen, so wie die aussehen. z.t. kann man von aussen das innere der motorhaube sehen und kaum eins hat noch beide spiegel oder lichter. in den engen strassen steht die luft und die abgase treiben uns die traenen in die augen. charlotte laeuft nur noch mit schal vor dem gesicht rum, weil sie angst hat lungenkrebs zu bekommen,)
auf den starssen passier es uns oft, dass autos regelrechte blocker reinhauen um uns anzuschauen und viele augenpaare folgen uns auf den starssen. ein bauarbeiter, der im dritten stock eines hauses draussen dran haengt und ziegelsteine von unten zugeworfen(!!) bekommt, laesst sie promp fallen als er uns vorebi laufen sieht. vor allem die kleinen maedchen hier starren mich aus ihren dunklen augen voellig fassungslos an und mustern mich von kopf bis fuss.
die satdt ist nicht besonders schoen! zum meer hin faellt sie abrupt ab und man sieht das lehmige land ins meer reichen. ausserdem gibt es nciht viel fuer uns anzuschauen in miraflores...
abends kochen wir, trinken wisky (wie uebrigens vor und nach jedem essen, um den magen zu desinfizieren:)) und setzten uns noch fuer ein bier in die hauseigene bar. ich denke ich werde eine entziehungskur brauchen wenn ich nachhause komme!

am zweiten tag schauen wir uns "barranco", ein weiteres viertel der stadt, an. es ist ein huebsches viertel und wir bummeln durch eine buecherei und ein museum und setzten uns an einen platz, wo suedamerikanische musik gespielt wird. manch haeuser hier koennten aus filmkulissen stammen, mit ihren bunten farben und den verschlungenen holzveranden.
abends kochen wir wieder und unterhalten uns mit einem maedel und einem typen, die schon seid 2 monaten durch suedamerika reisen. se sind nett und geben uns nuetzliche tips.

heute machen wir eine groessere tour ins zentrum von lima. hier gibts dann auch mehr zu sehen: lima s groesste einkaufsstrasse, viele kirchen und museen und schoen plaetze mit alten brunnen und statuen... die einkaufsstrasse hat genau drei verschiedene arten von geschaeften: schuhlaeden, optiker und apotheken, die sich zig fach aneinander reihen, nur unterbrochen von restaurants und essensstaenden. leider sind die meisten restaurants hier echt ziemlcih fertig und heruntergekommen.
wir schaune uns die kathedrale von lima an, was ziemlich beeindruckend ist, laufen ncoh durch zwei andere kirchen und besunchen ein museum. kurz machen wir auch eine pause am marktplatz. die laute schienen touristen hier gewoehnt zu sein und wir koennen unbmerkt selber ein bisschen die menchen hier beobachten:) ploetzlich stehen drei maedels vor uns mit bloecken und fragen, ob wir bei einem schulprojekt mit machen wuedern. - sie studieren englisch und sollen besucher limas ausfindig machen und ihnen fragen stellen. also beantworten wir fragen ueber deutschland, was wir machen wuerden wenn ein erdbeben kommen wuerde und was bisher unser groesster fehler in unserem leben war. das nehmen sie alles auf und zum schluss machen sie noch ein foto. - wir werden also demneachst in einem peruanischen unisaal zu hoeren sein:)
gerade waren wir noch pizza essen und werden bald ins bett fallen!
morgen machen wir eine kleine tour durch ncoh ein anders viertel limas und ruhen uns ein bsschen aus. weil uebermorgen gehts dann mit dem bus nach ica. da werden wir drei tage in einer oase mitten in der wueste sein, sand boarden und warscheinlcih einen kulturschock erleben,) dann gehst weiter nach nasca fuer dre tage und schliesslich nach ariquipa. aber dazu dann beim naechsten mal...

Sonntag, 8. November 2009

tag 67,68 und 69

griasts eich :)

ich sitze hier im gemuetlichen wohnsimmer von gerd und marcia und bereite mich mental auf den morgigen trip vor: suedamerika!!!!
ich kanns gar nicht fassen, dass es jetzt schon soweit sein soll... und ich bin truarig die staaten verlassen zu muessen. wir hatten hier eine so wundervolle zeit, haben so tolle orte und menschen getroffen und uns richtig an den reise alltag hier gewoehnt. die USA haben all meine erwartungen uebertroffen und ich wuerde gerne mehr sehen...
naja und jetzt gehts in voellig neue gewaesser;) : neue laender, neue sitten, neue menschen, neues essen, neue sprache...
morgen frueh fliegen wir los und acht stunden spaeter landen wir dann in lima- peru!
davon erfahrt ihr dann die naechsten tage.

jetzt erst mal zu unseren letzten tagen hier: morgens stehe ich frueh auf und gehe am meer in long beach laufen. dann tischt uns gerd immer ein tolles freuhstueck auf, mit pfannkuchen, brot, saeften und obst von den baeumen aus seinem garten und wir planen die tagesroute.
am donnerstag allerdings mache wir unseren latzten tagesausflug mit chris, der ja auch noch in LA ist! wir fahren nach holliwood zum "walk of fame" und fotographieren eine menge sterne:) die halbe strasse ist gesperrt weil ein filmfestival stattfindet (wie fast jedem tag) und viele kameras und schoene schlitten stehen herum. aber die meiste zeit verbringern wir in den "universal film studios", wo wir erst einmal eine tour durch die riesige anlage voller filmhallen und aussendrehort machen. hier werden echt alle grossen filme gedreht und die ganz beruehmten schauspieler gehen aus und ein. unser kleiner zug faehrt direkt an den hallen vorbei und ich moechte am liebsten uebrall rein schauen. wir erfahren viel ueber derzeitige filmprojekte und interessante geschichten der studios. ausserdem erwarten uns hinter jeder ecke specials wie ein tunnel, wo ein riesen autocrash nachsimuliert wird oder ein bruecke die einzustuerzen droht oder ein dorf dass von wasser ueberflutet wird als wir durch fahren. sie stammen alle aus filmen, fuer die diese kulissen verwendet wurden. es ist total beeindruckend durch die kulissen zu fahren und sie aus den filmen wiederzuerkennen. vieles ist wahnsinnig aufwengig und vieles so viel einfacher als man es vermuten wuerde!!
der rest des parks ist eher enttaeuschend- man erfaehrt eigentlcih gar nichts mehr ueber die filme sondern kann halt mit achterbahnen rumfahren und verkleideten shrecks und den simpsons die hand schuetteln...
nach vier stunden fahren wir zurueck in die stadt und gehen typisch amerikansch essen: hot dogs, steaks und unbegrenzt viel cola:)
ja- und dann heisst es auch von chris abschied nehmen und wir sind alle ziemlxih traurig...

am freitag gehts dann mit gerd auf die tour durch long beach- eine stadt direkt neben LA. wir fahren auf einen aussichtspunkt, von wo aus man den ganzen raum um LA sehen kann, schauen uns den hafen an und laufen durch das nette downtown, das voller cooler cafes und plattenlaeden ist!
abends kochen wir kaesespaetzle und gehen noch in ein cafe, wo suedamerikanische kuenstler musik spielen. ein schoener abend...

am samstag gehts schon freuh los nach LA downtown. gerd faehrt wieder mit dem auto und es ist gemuetlich so im auto zu sitzen mit musik und seinen erzeahlungen ueber die gegend. wir laufen auch durch einen mexikansichen markt , wo alles voller bunter staende steht und mexikanische live musik laeuft.

danach gehts nach santa monica. hier sieht es viel eurpaeischer aus wie in long beach. eine huebsche einkaufsstrasse und ein wochen markt verlaufen direkt durch downtown und man koennte auch meinen man laufe durch muenchen. nur die vielen strassen musiker und kuenstler erinnern uns daran wo wir sind. ueberall gibt es break dancer, rapper und langhaarige hippies mit gitarren...

zum schluss gehst noch nach venice beach- eine strand promenade! und sowas hab ich wirklich noch nie gesehen. ueberall laufen hippies rum, hunderte von staenden mit holzschmuck und suedamerikanischer kunst, strassen musikanten und alles hier riecht nach grass:)
gerd sagt uns dass hier jeder sein kann wie er will und wer er will- was er nicht heatte erwaehnen brauchen: wahrsagerinnen mit lila gewaendern und 20 zentimeter langen naegeln sitzen mit kugeln am starssenrand; langhaarige, barfuessige trommelspieler laufen singend umher; ein rollschuhfahrer mit weissem, bodenlangen gewand und turban faehrt vorbei; "aerzte" mit stetoskopen um den hals winken mit schildern auf denen steht , dass man bei ihnen billig grass bekommt; zugedroehnte frauen schieben ihre kinder durch die menge; ein typ wirbt fuer seinen laden, in dem er eine schildkreote mit 2 koepfen hat und eine ratte mit sechs beinen; ein bodybuilder mit nichts als einem tanga laeuft vorbei, der seine beine kaum mehr aneinander vornbei bringt, weil ihn seine muskeln im weg sind... es ist die totale freak show!!
ich finde das auf der einen seite nur erschreckend und abgestuerzt...aber auf der anderen seite hat gerd schon recht- die leute sind hier was sie sein wollen, egal was andere davon denken.

abends machen wir dann ncoh was ganz besonderes: wir gehen auf das mexikanische fest "day of the death". hier feiern die mexikaner den tod- auf eine ganz andere weise wie wir. es werden kleine altare mit bildern der totan aufgestellt und ein grosses essen fuer den toten errichtet. jeder der den toten kannte darf dort lieblingsspeisen desjenigen hinstellen und es wird viel gelacht, getanzt uns getrunken... fuer sie hat der tot nicht diese ernsthaftigkeit und trauer wie bei uns und sie feiern mehr dass derjenige gelebt hat. viele sind maskiert und als totenkoepfe geschminkt. ueberhapt gibt es hie alles in form eines totenkopfs: schmuck, kleidung, suessigkeiten... es ist schon fremd fuer uns, da an bildern von kindern vorbei zu laufen und gleichzeitig diese feiergemeinschaft zu sehen-aber ich finde es vor allem sehr interessant!!
soviel zu den letzten tagen...

das naechste mal hoert ihr dann also von mir aus lima!!
viele gruesse

eure tonili

Samstag, 7. November 2009

endlich NEUE FOTOS auf photobucket!!!koennt einfach auf den link auf dieser siete klicken und schon seht ihr uns:)

Mittwoch, 4. November 2009

tage 62 bis 64

hallo hallo nachhause,

ich sitze gerade in LA , in long beach im garten vom gerd, bei dem bekannten, bei dem wir die naechste woche bleiben werden. wir haben hier unseres eigenes kleines haeusschen im garten und schlafen auf einem gemuetlcihen matratzenlager. suedamerikanische musik laeuft, wir grillen mit seiner familie und ich bewundere den chaotischen garten, voll von abgefahrenen kleinen kunstwerken und pflanzen...

ich habe eine der tollsten wochen der reise hinter mir!! wir sind noch bis san diego direkt an der kueste entlang gefahren und hatten so viel spass mit den jungs. morgens gehe ich mit dominik joggen und danach fruehstuecken wir alle zusammen im hostel. dann brechen wir auf zu unseren tagestrips und abends sitzen wir gemeinsam im zimmer und trinken bier und wein:)

nach monterey fahren wir nach san luis obispo und danach noch nach san diego, wo dominik leute kennt- ein paar: elli und danny. mit ihnen mache wir einen tollen stadt tag. wir laufen den hafen entlang und durch downtown und fahren danach zum strand. und dort kann ich endlcih mal body surfing probieren!! die jungs surfen richtig und ich probiere erst mal das kleine board...ich quetsche mich in den surfanzug und wir stuerzen uns ins eiskalte wasser. am anfang muessen wir rausschwimmen um hinter die wellen zu kommen-bzw. hinter die brechenden wellen. also tauchen wir durch sie hindurch und die erste welle die mich so richtig erwischt raubt mir fast die luft! es ist so kalt und das wasser knallt einem voll ins gesicht. aber sobald wir hinter den wellenkamm kommen macht es wahnsinnigen spass-ich kreische mir die seele aus dem leib und hab einen riesen spass, wie ich da mit meinem board durchs wasser geschleudert werde. danach waermen wir uns in der wohnung von elli und danny auf und grillen draussen und trinken wein...danach fahren wir vier ins hostel zurueck und feiern noch bis spaet nachts auf unseren trip!
es haette nciht schoener sein koennen und ich werde diese tage nie vergessen...
awesom dude:)!!!

ja und heute heisst es abschied nehmen und es faellt uns ganz schoen schwer. wir haben uns so an die gruppe gewoehnt und stehen auf einmla wieder alleine in LA. aber wir haben schon ein wiedersehen in deutschland geplant:)

gerd ist wirklcih sehr nett und ein absolut sympatischer kerl. er will uns die naechsten tage viele tipps geben und uns auch mal begleiten. ich freue mich schon auf morgen: hollywood!!

wir werden zum walk of fame gehen und die universal studios sehen und vieles mehr...und in den naechsten tagen gehen wir warscheinlcih zu einer latenight show und zu einem suedamerikanischem fest , das auf einem friedhof stattfindet.-klingt also wieder nach viel neuem und aufregendem;)