hi hi,
am 09.10. klingelt mein wecker um 05.45- ich bereite einen kleinen geburtstagstisch fuer die charlie vor mit kuchen, kerzen, fruehstueck und sie bekommt ein kleines staendchen von uns:)
wenig spaeter nehmen wir den buis richtung downtown, um ein auto zu mieten und schon eine halbe stunde spaeter gehts damit zur faehre, die uns zur "sunshine coast" bringt.den ganzen tag fahren wir aun dieser kueste herum, halten immer da wo es uns gut gefaellt und gehen spazieren oderschauen und die gegend an.die kueste ist wunderschoen und nur sehr wenig bebaut. es gibt ein paar kleine staedtchen, wo heauser stehen, aber alles ist voellig fremd: kein haus gleicht dem anderen-es gibt grosse neue haeuser und dann welche, die aussehen, wie aus pappe, es gibt keine zaeune und alles wirklt voellig unstrukturiert. es sieht fast so aus, als wuerde jeder der will einfach irgendwohin sein haus stellen. wir fragen uns, ob hier uebrhaupt die post hinkommt und wo die leute arbeiten und einkaufen. es gibt viele haefen mit einfachen fischerbooten und haeusern mit blick aufs meer. manches erinnert mich an kleine doerfer im allgaeu, wo die haeuser auch mitten in der landschaft zwischen hunderten von baeumen auftauchen. die aussicht auf die berge, die vielen kleinen fluesschen und seen, die alten, versteckten haefen, die dicht bewachsenen waelder und die strassen, die sich durch diese landschaft schlaengeln beeindrucken mich sehr! gegen ende des tages kommen wir in ein kleines stadtchen mit einer schule, einem cafe und einem mini einkaufszentrum. wir machen eine kaffeepause in dem genuetlichen cafe und unterhalten uns mit der besitzerin, die uns unsere fragen gerne beantwortet: es leben ca. 2000 leute hier, von denen die meisten von der fischerei oder holzwirtschaft leben. die post kommt jeden morgen:) und sie liebt es dort diese art einsiedlerleben zu fuehren. ich finde das immer toll mit leuten zu reden, die in einer gegend leben-sie koennen so viele interessante dinge berichten, die man nie im guide finden koennte. die eindruecke und bilder dieses tages werden mir denke ich lange im gedaechtnis bleiben-es war ein toller ausflug!
am sonntag, den 10.10 machen wir eine tour durch den campus! wir laufen durch die breiten strassen und bewundern die riesigen, alten unigebaeude: es gibt eine wunderschoene, verglasste buecherei und lernraeume, die lichtdurchflutet sind-es herrscht eine gemuetlcihe stimmung, wie die studenten da an den vielen schreibtischen bueffeln, kaffee trinken und mit ihren freunden murmeln und der ausblick in die natur ist der wahnsinn! christopher zeigt uns den fkk strand (den gibts hier tatsaechlcih!) wir laufen durch einen kleinen wald und bummeln durch die geschaefte...es ist wirklich ein toller ort um zu studieren.
spaeter gehen wir in die wohnung zurueck, trinken tee und cih faerbe der charlei ihre haare wasserstoffblond. ich finde es hochspannend und bin voll euphorisch aufs ergebnis, versuche mich aber zu bremsen, als ich charlies leicht panischen blick sehe;)
danch gehts nach downtown in einen club mit einem freund vom christopher und wir tanzen die ganze nacht bis die sonne aufgeht! ein super lustiger und schoener abend.
der naechste tag beginnt nach 2 stunden schlaf und wir wackeln frueh morgens zu unserem bus richtung seattle:) der abschied vom christopher und vancouver faellt uns schwer, weil wir eine wirklich einmalige zeit hatten! ich wuerde sogar sagen, dass diese woche die beste bis jetzt war! kanada hat mcih voll in seinen bann gezogen und das wohnen auf dem campus und die ausfluege waren einfach genial!!
als wir die grenze in die usa passieren muessen wir -wie schon einmal- die idiotische einreise-prozedut uebr uns ergehen lassen: es ist wie ein kleines verhoer und der beamte stellt mir zig fragen, die ihm meiner meinung nach nichts angehen- wo ich herkomme, wohin ich gehe, warum, wie ich mir das denn alles finanziere, was ich zuhause so mache, wie ich da lebe...dass er mich nicht nach meinem zyklus fragt ist alles...;) danach muss ich einer frau meine 2 aepfel und die banane zeigen die ich in die usa einfuehre und sie beaeugt das obst als koennte ich damit einen anschlag planen. naja-aber so ist das hier halt und wir versuchen es mit humor zu nehmen, wie die meisten hier!
heute hatten wir unseren ertsen tag hier in seattle. gestern sind wir in unser hostel gekommen und es ist das schoenste hostel bis jetzt: sehr zentral, sauber, hell und es gibt sehr gutes essen und schoene, hoelzerne betten.
wir laufen vormittags los und verbringen den ganzen atg damit, in down town herumzubummeln. seattle ist nebelig, kalt und eher truebe, aber ich finde das toll! es erinnert mich total an hamburg und ich mag dieses hafen wetter... die stadt ist sehr gruen und es gibt tolle geschaefte und cafes-alles hier ist liebevoll und individuell eingerichtet und uhrgemuetlich. das tollste heute fuer mich ist ein gigantischer buchladen: holzverkleidet mit vielen kleinen treppen , die sich zum teil spiralfoermig nach oben winden in ein meer von buechern. ein cafe gibt es hier auch und es riecht nach frisch gebackenem kuchen und cafe. wir verbringen eine ganze weile hier, wandern durch die regale und geniessen die gemuetliche stimmung .
spaeter fahren wir 76 stockwerke hinauf um seattle von oben zu sehen. das "bank of amerika building" ist das hoechste an der westkueste und der blick natuerlich einmalig.
abends holen wir uns falafel und setzten uns in den warmen, heimeligen essberich des hostels: uebrall stehen sessel, holztische und stehlampen und viele leute sitzen verstreut herum. danch spielen wir noch eine partie "scrabbel" und unterhalten uns mit ein paar leuten, die wie wir auf reisen sind...wir lernen einen typen kennen-er muss weit ueber zwei meter sein, ungefaehr 40, sehr duenn und hat ein sehr sympatisches gesicht . er ist wahnsinnig nett und offen und erzeahlt uns, dass er auf einer 6 monatigen hikingtour war, die gerade zuende ist!r hat den "pacific trail" gemacht und erzaehlt uns unglaubliche dinge ueber die hoehen, die er bezwungen hat, ueber interessante menschen, die er kennen gelernt hat und ein bisschen uber den alltag eines solch harten trips. hunderte von menschen starten jeahrlcih diesen trail und nur die wenigsten ziehen ihn durch...er hat auch ein buch geschrieben:"scywalkerclose encounters on the Appalachian Trail" by Bill Walker!er ist so nett und sagt mir wo ich das buch leihch leihen kann um nichts bezahlen zu muessen. ich denke ich werde das lesen...
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