hey hey,
glaubs gar nicht dass ich wieder nen blog schreibe:)) wurde ja mal wieder zeit, dass ich meinen rucksack ausfuehre-der hat schon herablassend auf mich runtergeschaut in meinem zimmer. hiermit entschuldige ich mich schon einmal fuer die fehler in den texten-die tastatur hier bringt mich echt auf die palme....
seit drei tagen bin ich jetzt also hier in ghana und es istwarscheinlcih das fremdeste, urspruenglichste land, das ich bisher bereist bin! NICHTS ist wie in deutschland! es hat 30 grad von morgens bis nachts-ich sitze gerade mit kleid um 20 uhr hier und schwitze immer noch. ich wohne hier mit 15-20 anderen deutschen studenten in einem grossen haus mit terasse und garten. als ich das erste mal das haus betrete trifft mich fast der schlag: der boden ist sandig und lehmig, die zimmer vollgestellt mit uralten hochbetten, bei denen jede nacht duie lattenroste runterkrachen wenn man nicht aufpasst, die kueche ist eine dunkle kammer mit gefaehrich assehenden kabeln und einem herd von vor 100 jahren, ueberall liegen kleider und bierdosen:)... aber ich finds super! man fuehlt sich sofort wohl, die leute sind super nett und lustig drauf-ueberall liegt irgendwer in der sonne oder in der haengematte, man kocht zusammen, geht abends weg in accra odr siotzt gemuetlich mit nem bier auf der terrasse.
gestern und heute waren wir in verschiedenen parts der stadt. und das ist echt ein erlebnis! wir fahren mit einem trotro(kleinbuss) durch die stadt und ich verstumme die ersten stunden vollstaendig , weil ich gar nicht fassen kann, was da draussen passiert. es ist ein einziges chaos aus fahrzeugen, die ohne jede verkehrsregel durcheinander rasen. die trotros scheppern so, dass ich angst habe, dass es bei jeder kurve einfach auseinanderbricht. anschnallen-was ist das? blinken?-voellig ueberbewertet! vor dem fenster ziehen sich unendliche siedlungen aus wellblechhaeusern, lehmhuetten und rauchschwaden-kilometerweit. nackte kinder spielen in den gassen fussball, ausgebrannte autos tuermen sich am strassenrand, frauen ziehen schweinen am strassenrand die haut ab, waehrend die kindr strahlend mit allem spielen, was da so zu ihnen herunterfaellt, alle paar meter steht ein tante-emma-laden unterm wellblechdach, wo man alles kaufen kann von cola bis zu schweinefuessen, ziegen kreuzen die fahrbahn, riesige mearkte tauchen rechts und linkls auf voll mit gewuerzen, gemuese, allen arten von tieren, kleidung... wir fahrn an einem gigantischen feld vorbei, auf dem afrikaner oberkoerperfrei und barfuss tonnenweise platikmuell verbennen. gleich dahinter erstreckt sich ein riesiges wohngebiet, in dem hunderte familile leben-die lebenserwartung betreagt 40 jahre.
das leben hier ist wahnsinnig einfach-die wenigsten haben fliessend wasser oder strom und leben ein sehr einfaches leben an der strasse. und trotzdem habe ich noch nie so viele lachende und schoene menschen gesehen! fast ueberall werde ich angeredet und herzlich willkommen geheissen. die kinder nehmen einen bei der hand und tanzen, die kleinen jungs zwinkern mir so frech zu, dass ich rot werde... ueberall hoert man die laute, "dreckige" lache der ghanaer, die einen sofort ansteckt.
morgen fahre ich mir zwei meadels nach hohoe-riesigen wasserfaellen, an denen wir eine 4 stuendige wanderung machen. dort schlafen wir dann auch und machen uebermorgen warscheinlich eine volta-see-bootstour. bin schon gespannt was das land sonst so zu bieten hat:)
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antoniaaaa :) schön endlich von dir zu hören :) und super dass es dir gut geht und dir so gut gefällt.. ich musste so grinsen als ich das alles gelesen hab :) es klingt so toll und beneidenswert! genieß die zeit mit all den schönen erfahrungen die noch auf dich warten. allerliebste grüße auch von meiner schwester. hab dich lieb :-*
AntwortenLöschenjetzt weiß ich, was die leute immer gemeint haben, dass man sich deine einträge bildlich vorstellen kann!!! bitte mehr davon!
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